Montag, 10. Dezember 2018
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Thomas Bareiß
Bild: Istock/imaginima


Im September hat das Bundeskabinett das 7. Energieforschungsprogramm verabschiedet. Dieses definiert die Leitlinien für die Förderpolitik des Bundes im Energieforschungsbereich in den kommenden Jahren. Die zur Verfügung gestellten Mittel sind um etwa 45 % höher als im Vorgängerprogramm. Die Förderbekanntmachung wurde am 1.10.2018 veröffentlicht, so dass sich nun Antragsteller mit geeigneten Forschungsideen bewerben können.

Tim Stolle, Christoph Hankeln und Jörg Blaurock

Die Energiespeicherbranche entwickelt sich zunehmend zu einem integralen Bestandteil der Energiewirtschaft. Eine detaillierte Branchenanalyse, die von Team Consult im Auftrag des Bundesverbands Energiespeicher (BVES) erstellt wurde, ermöglicht erstmalig eine fundierte Bewertung der Bedeutung der Energiespeicherbranche für das Energiesystem und die Gesamtwirtschaft in Deutschland. Die Ergebnisse der Analyse wurden im Rahmen der diesjährigen Energy Storage Europe in Düsseldorf vorgestellt.

Aus CO2 chemische Wertstoffe gewinnen

Ulrich Kreutzer


Fundamental, disruptiv, ja revolutionär – der Wandel, der derzeit weltweit Energiesysteme prägt, ist einschneidend. Eine wesentliche Rolle spielen dabei erneuerbare Energien. Ihr Anteil an der Stromerzeugung steigt stetig, ihre Erzeugungskosten sinken rapide, und beides führt zu völlig neuen Anforderungen an verschiedene Komponenten der Energiesysteme. So müssen Netze flexibler werden, die Frage der Stromübertragung zwischen Erzeugungs- und Lastzentren gewinnt an Bedeutung und auch Speichertechnologien werden immer wichtiger. Deshalb wird die Bandbreite an Power2X-Technologien erforscht, um erneuerbar erzeugten Strom zu speichern oder in wertvolle Rohstoffe umzusetzen.

Stefan Dörig


Den Städten und Kommunen kommt bei der Energiewende eine herausragende Rolle zu. Doch die damit verbundenen Herausforderungen sind enorm und lassen sich mit den herkömmlichen Methoden kaum noch bewältigen. Digitale Plattformen können Abhilfe schaffen.
Für einen ökologisch und ökonomisch effizienten Kohleausstieg

Christoph Weber


Nicht ein symbolisches Ausstiegsdatum aus der Kohleverstromung ist für den globalen Klimaschutz und die deutsche Energiepolitik entscheidend. Vielmehr sollte eine sachorientierte Lösung sicherstellen, dass Deutschland einen Kohleausstieg umsetzt, der den eigenen ökologischen Ansprüchen gerecht wird und zugleich unnötige ökonomische Mehrbelastungen und Verwerfungen vermeidet. Hierfür ist es wesentlich, die Aspekte ökologische Effektivität, ökonomische Effizienz und adäquate Kompensation für ökonomische Nachteile separat und zugleich verschränkt anzugehen.

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