Mittwoch, 22. August 2018
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Michel Nicolai

Energiewende und Digitalisierung beschreiben nicht nur zwei Megatrends der Energiebranche, sondern vermutlich auch die größten Herausforderungen für Energieversorgungsunternehmen (EVU) in den kommenden Jahren. Wer sich hierfür die richtigen Partner zur Begleitung und Umsetzung sucht, wird den entscheidenden Schritt voraus sein, was Kundenservice und damit Marktanteile anbelangt. Ein Start-up aus Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau dieser Partner für EVU zu sein und sie mit seiner innovativen Cloudlösung in die digitale Energiezukunft zu begleiten. Und aus reinen Versorgern moderne Dienstleister zu machen.

„et“-Redaktion/FL

Zu den Schlüsselfragen der Energieindustrie zählt eine kosteneffiziente Dekarbonisierung. Der beste Weg dorthin ist nach Auffassung von Eurelectric, dem Verband europäischer Stromunternehmen, eine stärkere Elektrifizierung der Sektoren Verkehr, Gebäude und Industrie. Wie das zu einer stärkeren Dekarbonisierung und weniger Energieverbrauch führen kann, hat eine neue Studie*) herausgearbeitet. Die Ergebnisse wurden auf der Eurelectric- Jahreskonferenz Anfang Juni vorgestellt.

Innovative Energieprodukte für die Stadtwerke-Zukunft – Was wünschen die Kunden?

Timo Tremml, Sabine Löbbe, André Hackbarth und Christian Burbank  

Wenn es um innovative energiewirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen geht, steht das eigene Energieversorgungsunternehmen (EVU) hoch im Kurs. Die Ergebnisse einer Umfrage mit über 7.000 ausgewerteten Fragebögen zeigen auch: für Eigen- und Communitystrom, Smart Home, E-Mobilität und Bündelangebote gibt es spezifische Zielgruppen. Mehr Kunden interessieren sich für zeitvariable Tarife als für Flatrates. Am liebsten kontaktiert man sein EVU über das Kundencenter oder das Online-Kundenportal. Zielgruppenspezifische und (regional) differenzierte Marktstrategien zahlen sich aus, wozu Produktentwicklung und Vertrieb weiter professionalisiert werden müssen.

Mihail Ketov, Kilian Geschermann, Arne Lilienkamp und Albert Moser

Strombezugspotenziale E-FahrzeugflottenZur Erreichung der von der Europäischen Union angestrebten CO2-Emissionsminderungsziele werden im Verkehrssektor verstärkt Elektrofahrzeuge gefördert. Mit dem Ziel der Bundesregierung, bis ins Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen zu haben, wird die sektorenübergreifende Kopplung des Strom- und Verkehrssektors ausgebaut. Hiermit eröffnen sich zugleich betriebswirtschaftliche Erlöspotenziale, die sich aus einem optimierten Bezug elektrischer Energie in Abhängigkeit der Strompreise und der Benutzung der Elektrofahrzeuge ergeben. Ziel dieses Beitrages ist es, einen Überblick über die heute verfügbaren Freiheitsgrade und Markteintrittsbarrieren der gewerblich genutzten Elektrofahrzeuge in Deutschland zu geben, um anschließend das Erlöspotenzial für ein exemplarisches Fahrzeugportfolio zu bewerten.

Wärmewende im urbanen Raum

Roland Ernst

„Pulse Berlin“: Das Gebäude in der Stresemannstraße wird nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip errichtet. Dabei werden bevorzugt recycelbare Materialien verwendet und erneuerbare Energien eingesetzt (Foto: Reggeborgh)Die Wärmewende kommt nur schleppend in Fahrt. 2016 waren es gerade einmal 13 % Heizenergie, die aus erneuerbaren Energien erzeugt wurden – nur 0,5 % mehr als 2012. Aber sie wird kommen. Von insgesamt 21 Mio. Heizungen in Deutschland sind zwei Drittel mindestens 20 Jahre alt und damit höchst sanierungsbedürftig. Im boomenden Neubausegment lassen gesetzliche Anforderungen und die Mechanismen des Marktes sowieso nichts anderes zu als höchst effizientes Heizen. In Berlin zeigen die Projekte eines Energiedienstleisters, wie die Wärmewende im urbanen Raum aussehen könnte.

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