Samstag, 18. November 2017
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Elektromobilität – Sichtweise maßgebender Protagonisten in Italien

Wolfgang Berger

Das Thema der Elektromobilität hält sich, anders als bei früheren Versuchen, nun bereits seit Jahren, im internationalen Maßstab und mit Nachdruck auf der Agenda. Das ist womöglich ein Anzeichen dafür, dass der Trend tatsächlich Fahrt aufnimmt und sich eine weitergehende Diffusion dieser Fahrzeugtechnik vorbereitet. Vor diesem Hintergrund erhebt sich die Frage, wie etablierte, den nationalen Markt in ihrem Metier deutlich mitbestimmende und von dieser Innovation mittel- und unmittelbar betroffene Unternehmen damit umgehen. Im vorliegenden Artikel soll ein Blick auf Vertreter der italienischen Elektrizitätswirtschaft, der Automobilwirtschaft sowie der Erdöl- und Erdgaswirtschaft geworfen werden.

Auch im Falle der Elektromobilität erscheint ein Blick auf das benachbarte Ausland bemerkenswert, weil sich Vergleichsmöglichkeiten mit den Konstellationen im eigenen Land ergeben können. In Italien sind dabei insbesondere die international agierenden Großkonzerne ENEL (Strom), ENI (Erdöl) und FIAT-Chrysler (Automobile) von Interesse. Hierbei ist anzumerken, dass FIAT zwar seinen Firmensitz seit 2014 nach London und Amsterdam verlegt hat; die Wurzeln des Unternehmens aber in Italien liegen und es bis heute industriekulturgeschichtlich wesentlich prägen. Zudem werden die Fahrzeuge noch heute im erheblichen Ausmaß in Italien hergestellt.

Diese Unternehmen sind zudem allein schon durch ihre Rolle als bedeutende Arbeitgeber mit dem Lebensvollzug im Land seit Jahrzehnten so verquickt, dass ihre Haltung gegenüber Innovationen in der Bevölkerung sicherlich auch eine gewisse Wirkung hinterlässt. So sieht sich ENEL, mit Abstand größter Stromversorger auf der Halbinsel, auf seiner Internetseite tatsächlich als „parte integrante della vita degli italiani“, also als integraler Bestandteil des Lebens der Italiener. Insofern ließe sich annehmen, dass ein Ineinandergreifen von positiven Haltungsmustern der drei Konzerne die Verbreitung der Elektromobilität unterstützen würde.

Es soll hier in kompakter Darstellung folgenden Fragen nachgegangen werden: Welche Haltung der genannten Unternehmen bezüglich der Elektromobilität ist zu erkennen? Besteht zwischen denselben „grenzüberschreitende“ Zusammenarbeit? Spielt die Stromwirtschaft, die sich neue Absatzmärkte erschließen könnte, eine proaktive Rolle im Geschehen? Um welche Strommengen könnte es dabei in Italien gehen?

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 1–2/2017

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