Donnerstag, 27. Juli 2017
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Rohstoffwende Deutschland 2049: Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Rohstoffwirtschaft

Stefanie Degreif

Die stetig steigende Nachfrage nach Rohstoffen stellt die Wirtschaft künftig vor immense Herausforderungen: Wachsende Verkehrsinfrastruktur, stetige Erweiterung der Bausubstanz, steigender Konsum – aber auch die Energiewende sind beispielhafte Treiber. Nicht nur deutschlandweit ist der Rohstoffbedarf hoch. Im globalen Maßstab steigt die Nachfrage nach Rohstoffen wie Bau- und Industriematerialien sowie Metallen. Vor diesem Hintergrund hat das Öko-Institut im Eigenprojekt „Deutschland 2049 – Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Rohstoffwirtschaft“ eine umfassende Strategie für eine langfristige und nachhaltige Rohstoffwirtschaft für Deutschland entwickelt.

Der Grundgedanke des Projektes ist: Eine nachhaltige Rohstoffwirtschaft muss auch umweltgerechte und sozialverantwortliche Bedingungen, unter denen der Rohstoffbedarf für Deutschland gedeckt werden kann, im Blick haben. 75 abiotische Rohstoffe – von Erzen über Industrie- bis hin zu Baumaterialien – wurden im Rahmen des Projekts betrachtet.

Viele der von Deutschland nachgefragten Rohstoffe werden heimisch gefördert, wie etwa Kies. Aber vor allem bei Metallen wie Eisen oder Technologiemetallen wie Seltenen Erden ist Deutschland bei Primärrohstoffen von Importen abhängig. Gleichzeitig ist die Förderung vieler Rohstoffe häufig mit gravierenden negativen sozialen und ökologischen Folgen im Inland und im Ausland verbunden. Durch den Abbau von Kies werden Waldflächen gerodet und Böden erodieren. Beim Goldabbau kommt Quecksilber zum Einsatz und gelangt in Böden und Trinkwasser. Es besteht zum Teil kein oder nur rudimentärer Arbeitsschutz im artisanalen Bergbau in vielen Entwicklungsländern. Dies sind nur einige Beispiele der negativen ökologischen und sozialen Auswirkungen der globalen Primärgewinnung.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 4/2017

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