Dienstag, 23. Mai 2017
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Die verborgenen Kosten der Vorhaltung von Kraftwerksleistung

Fernando Oster und Georg Erdmann

Die mit der Energiewende eingeleiteten Maßnahmen zur Erreichung ihrer Oberziele, den Ausstieg aus der Kernenergie bei gleichzeitiger Reduktion von Treibhausgasemissionen, gehen einher mit einer tiefen Veränderung der Elektrizitätswirtschaft. Die schon seit einigen Jahren andauernden Verwerfungen auf den Großhandelsmärkten für Elektrizität führen nicht nur zu Investitionszurückhaltung in dargebotsunabhängige Kraftwerksleistung, sondern schlagen sich auch in den Bilanzen konventioneller Kraftwerksbetreiber nieder. Umfangreiche außerplanmäßige Abschreibungen deuten darauf hin, dass die Letztverbraucher momentan nicht die vollen Kosten der Kapazitätsvorhaltung tragen.

Bei der Entwicklung des Großhandelspreises für Strom in Deutschland ist nach einem Allzeithoch in 2008 mit einem durchschnittlichem Wert von ca. 66 €/MWh ein anhaltender Preisverfall zu beobachten, der im Jahr 2016 mit knapp unter 29 €/MWh ein vorläufiges Tief erreicht hat. Dies entspricht einem Rückgang von über 55 %. Die Dynamik der Strompreise ist eng verbunden mit der Entwicklung der Brennstoffpreise, des Stromverbrauchs, der CO2-Preise und vor allem mit dem Einfluss erneuerbarer Energien.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 4/2017

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