Freitag, 20. Juli 2018
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Blockchain in der Energiewirtschaft: Kommt jetzt das große Stadtwerke-Sterben?

Wolfram M. Walter

Blockchain macht Furore, auch in der Energiewirtschaft. Wer proaktiv handelt, verschafft sich Vorteile (Bild: Istock | Fotolia.com)In einem Punkt sind sich die Experten uneinig: Die einen erwarten, dass der Bitcoin kollabiert und wie eine Seifenblase zerplatzt, die anderen sehen einen Kurs von 100.000 US-$ für einen Bitcoin als realistisch an. In einem anderen Punkt sind sich die Experten aber einig: Die Blockchain-Technik wird auf viele Branchen massiven Einfluss nehmen, u. a. auch auf die Energiewirtschaft. Und es wird eher drei bis fünf als zehn Jahre dauern, bis Blockchain-Applikationen zu unserem Alltag gehören.

Obwohl das Blockchain-Konzept schon 2008 von Satoshi Nakamoto publiziert wurde, haben sich in den Folgejahren eher die Insider mit diesem Thema beschäftigt. Erst 2016, mit der mittlerweile schon berühmten Studie „Blockchain – Chancen für Energieverbraucher“ der Verbraucherzentrale NRW und des Beratungshauses PWC, in der über das Brooklyn-Projekt berichtet wurde, gelangte das Thema in die breite Öffentlichkeit. Die anfängliche Meinung, dass eine Marktpenetration noch 10-15 Jahre dauern wird, ist mittlerweile überholt. Es gibt bereits vielfältige Projekte und konkrete Anwendungsszenarien für den Einsatz einer Blockchain. In Zukunft werden neue Handelsplattformen entstehen und sich Prozesse verändern. Dies aber ist nicht neu, sondern wurde im Rahmen der Digitalisierungsstrategien auch schon in den letzten Jahren diskutiert, ohne dass es in einen Zusammenhang mit der Blockchain- Technologie gestellt wurde.

(Bild: Istock | Fotolia.com)

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