Dienstag, 12. Dezember 2017
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Eicke Weber

Der Ausstiegsbeschluss der Bundesregierung aus der Kernenergie war der Einstieg in die Energiewende hin zu effizienter Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Das Ziel ist klar, doch der Transformationsprozess ist eine Lebensaufgabe für die junge Generation – und wird eine globale Überlebensaufgabe werden. Der Umbau unseres Energiesystems ist möglich und auch finanziell lohnend. Das haben sieben Solarforschungsinstitute, die im ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) zusammengeschlossen sind, mit dem Energiekonzept 2050 dargelegt. Dieses Konzept setzt den Rahmen, in dem sich die konkreten Erfordernisse der Energiewende herausarbeiten lassen.

Frank Musiol, Thomas Nieder, Thorsten Rüther und Marion Walker

Mit dem Energiekonzept vom September 2010 und den Energiewendebeschlüssen vom Juni 2011 hat die Bundesregierung die Messlatte für die erneuerbaren Energien hoch gelegt: Bis zum Jahr 2020 sollen mindestens 35 % des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien bereitgestellt werden, zehn Jahre später bereits die Hälfte. Passend dazu haben Wind, Sonne & Co im Jahr 2011 ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Infolge eines weiter verstärkten Ausbaus der Stromerzeugungskapazitäten und günstiger Witterungsverhältnisse ist die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Jahr 2011 sprunghaft angestiegen. Mit 20,3 % hatten Wind, Sonne & Co damit erstmals einen höheren Anteil am Stromverbrauch als Steinkohle und Kernenergie.

Die Wirtschaftlichkeit eines Smart Grids: Versorgungsqualität, Leistungsfähigkeit und Kosten

Peter Birkner

Die Energiewende ist eine Herkulesaufgabe für die deutsche Volkswirtschaft. Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien sind, vor allem für die Anpassung der Netzinfrastruktur, gewaltige Investitionen nötig. Die rasch wachsende Anzahl dezentraler Stromeinspeiser und die zunehmende Stromnachfrage durch leistungsintensive Verbraucher erfordern diesen Schritt, um auch in Zukunft die sehr hohe und volkswirtschaftlich entscheidende Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Insbesondere die Niederspannungsverteilnetze müssen völlig neue Anforderungen bewältigen. Um all diesem zu begegnen, hat die Mainova AG zusammen mit einem Konsortium eine intelligente Ortsnetzstation (iNES) für die Niederspannungsebene entwickelt. Mit diesem System können durch gezielte Erfassung und Nutzung von Lastflussinformationen bis zu 50 % der Netzausbaukosten eingespart bzw. zeitlich verschoben werden.

Janina Weber

Viele Unternehmen scheuen Maßnahmen, die zu einer Erhöhung der Energieeffizienz führen, da sie die Reduktion des Energieverbrauchs mit hohen Investitionen verbinden. Ein weiterer Grund ist die oft kurzfristig ausgelegte Investitionspolitik, die keine Investments vorsieht, wenn sie eine längere Amortisationszeit besitzen. Eine systematische Herangehensweise und energetisch ausgelegte Unternehmenspolitik können Energieeinsparpotenziale im zweistelligen Prozentbereich realisieren. Ein Energiemanagementsystem ist das richtige Instrument, um dabei Optimierungspotenziale zu erkennen und auszuschöpfen.

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Zukunftsfragen: Stand der Energiewende und wichtige Handlungsfelder
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