Samstag, 25. Februar 2017
-   Weitere Themen

Helmuth-M. Groscurth und Sven Bode

Die Energiewirtschaft im Allgemeinen und die Stromerzeugung im Besonderen sind gekennzeichnet durch das klassische Zieldreieck, das den Anspruch versinnbildlicht, zu jeder Zeit ausreichend Energie bereitzustellen und zwar so umweltverträglich, so sicher und so kostengünstig wie möglich. Diese Ziele stehen in Konkurrenz zueinander. Für Optimierungsaufgaben mit zum Teil konkurrierenden Zielen kann durch deren unterschiedliche Gewichtung ein Lösungsraum mit theoretisch gleichwertigen Optionen beschrieben werden. In der Praxis lassen sich die drei Hauptziele auf eine ganze Reihe von Unterzielen herunterbrechen, die jedoch in der Gesellschaft teilweise sehr kontrovers diskutiert werden. Der Bedarf an einer „Konkretisierung der Energiewende“ wird in dem Maße deutlich, in dem der Anteil der erneuerbaren Energien in der Stromerzeugung zunimmt.

Jennifer Marutt, Joachim Nissen, Torsten Knop und Volker Detering

Unter Pooling versteht man die Zusammenfassung mehrerer Stromentnahmestellen für die Netzentgeltabrechnung. Seitdem die Bundesnetzagentur das Pooling für Strom im Jahr 2011 adressiert hat, wird das Thema intensiv diskutiert. Viele Unternehmen und Netzbetreiber haben gegen die entsprechende Festlegung der Bundesnetzagentur Beschwerde eingelegt, da diese teilweise erheblich von der bisherigen Praxis abweicht. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie ein netzwirtschaftlich sinnvolles Pooling aussieht und wie es in anderen europäischen Ländern ausgeprägt ist. Es zeigt sich, dass eine Lösung durch Regulierungsbehörden nicht außergewöhnlich ist, aber die Festlegung der Bundesnetzagentur noch weiterentwickelt werden kann.

Mit der richtigen Strategie auf SEPA umstellen

Holger Strotmann und Patric Dahse

Die Single-Euro-Payment-Area (SEPA) vereinfacht und standardisiert internationale Zahlungen im Euro-Raum. Durch die gesetzliche Verpflichtung zu ihrer Unterstützung muss auch der nationale Zahlungsverkehr bis spätestens Februar 2014 angepasst werden. Die SEPA-Prozesse Direct-Debit und Credit-Transfer werden dann die bisher bekannten Prozesse im Lastschriftverfahren und der Überweisung ablösen. Mit der richtigen Strategie lassen sich frühzeitig Umstellungsprobleme identifizieren und vermeiden.

Thomas Staudacher und Sebastian Eller

Photovoltaik (PV)-Batteriesysteme, wie sie bereits am Markt angeboten werden, bieten eine Möglichkeit, den Eigenverbrauchs- sowie Eigendeckungsanteil – d. h. den Grad an Autarkie – zu erhöhen. Ausgehend von den so erzielten hohen Eigenverbrauchs- und Eigendeckungsanteilen wäre die Autarkie durch den Einsatz eines PV-Hybridsystems ein nächster möglicher Schritt der privaten Stromversorgung. Dazu bedarf es im System allerdings zusätzlich eines grundlastfähigen Stromerzeugers zur Deckung der Residuallast. Aber ist Stromautarkie überhaupt ökonomisch erstrebenswert? Im Folgenden wird die Wirtschaftlichkeit eines PV-Hybridsystems, bestehend aus PV-Anlage, Batterie und Dieselgenerator, mittels einer Simulation untersucht.

Suche

Anzeige
Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 1-2/2017
Schwerpunkt: Smarte Energiewelt
EEG-Umlage: Dynamisierung – Ein erster Baustein zur Sektorkopplung?
Smart Energy: Neuausrichtung der Energiebranche; Smart Meter Rollout
Strategiegespräch: Klimaschutzplan 2050 effizient und integrativ umsetzen
mehr...
 
EW Medien und Kongresse GmbH
Montebruchstraße 20 | D-45219 Essen | Telefon: +49 (02054) 9532-0 | Telefax:  +49 (02054) 9532-60

Aktuelles Heft  | Zukunftsfragen  | Topthema  | Weitere Themen  | Termine  | Heftbestellung  | Mediadaten  | Ansprechpartner

Copyright 2012 by ONexpo  |  anmelden  |  Impressum |  AGB