Sonntag, 24. September 2017
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Michael Riedel und Arnd Lodowicks

Niedrige Margen und der Markteintritt unerfahrener Investoren machen es erforderlich, neue Kraftwerks-Investitionsprojekte mit der gebotenen Sorgfalt zu betrachten Foto: Mauritius

Durch den Wegfall der Kernkraftwerke sowie der unter Umwelt- und Kostenaspekten zunehmend kritisch bewerteten Kohle werden zukünftig gasbefeuerte Kraftwerke eine zentrale Rolle in der konventionellen Stromerzeugung spielen. Insbesondere zur Deckung des Spitzenlastbedarfs wird die Kapazität von gasbefeuerten Anlagen von heute knapp 30 GW auf bis zu 40 GW in 2025 steigen. Unter Berücksichtigung bis dahin stillgelegter Anlagen besteht ein Bedarf an neuen gasbefeuerten Kraftwerken von bis zu 15–20 GW. Das aktuelle Marktpreisniveau rechtfertigt jedoch keine Neuinvestitionen in konventionelle Kraftwerke, ausdrücklich nicht in Spitzenlastanlagen. Angesichts zahlreicher Risiken muss die Vorteilhaftigkeit von Investitionen in die konventionelle Erzeugung so realistisch wie möglich eingeschätzt werden. Ein professionelles Projektmanagement bietet hierzu das geeignete Instrumentarium.

Georg Schattney

Das Emissionsminderungsprojekt Darkwoods Forest Carbon Project, British Columbia, Kanada stellt 55 000 ha Wald unter Naturschutz Foto: Forest Carbon Group

Auf den Energiemärkten gewinnen nachhaltige Produktstrategien an Bedeutung. Ziele sind Neukundengewinnung, Kundenbindung und Differenzierung des Produktportfolios. So nutzen in Deutschland bereits gut 100 000 Kunden klimaneutrale Gasprodukte. Für den Erfolg spielen die Einbettung des Produkts in eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die technisch einwandfreie Umsetzung der CO2-Kompensation sowie die Qualität der zugrunde liegenden Klimaschutzprojekte eine zentrale Rolle.

Power-to-Gas: Hohes Potenzial für ein neues Geschäftsfeld

Peter Hinsching, Robert Haastert, Markus Niggemann und Rene Lindner

Ob die Potenziale der Power-to-Gas-Technologie wirtschaftlich realisierbar sind, hängt von der Anordnung der Anlagen und ihrer Integration in die bestehende Erzeugungslandschaft ab; Foto: Getty Images

Die Umwandlung von regenerativem Strom in Gas kann als Teil des Gesamtsystems „Smart Grid“ zu einem wichtigen Baustein der zukünftigen Energieversorgung werden. Voraussetzung dafür ist, neben notwendigen technischen Entwicklungen (insbesondere der Erhöhung des Wirkungsgrads), den ökonomisch erfolgreichen Einsatz dieser neuen Technologie zu evaluieren. Eine erste Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unter vereinfachten Annahmen und ungeachtet der Klärung der regulatorischen Rahmenbedingungen zeigt ein vielversprechendes Geschäftsfeld-Potenzial für Energieversorger auf.

Matthias Ruchser

Um das Ziel einer sozial, ökonomisch und ökologisch verträglichen Energieversorgung für die gesamte Welt zu erreichen, bedarf es noch großer Anstrengungen Foto: Mauritius

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2012 zum „Internationalen Jahr der nachhaltigen Energien für alle“ ausgerufen. Doch was heißt das konkret, und wie kann dieses Ziel bis 2030 erreicht werden? Im Jahr 2010 basierte zwar bereits die Hälfte der weltweiten neuen Energieerzeugungskapazitäten auf erneuerbaren Energien. Doch das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts brachte eine Renaissance der Kohle, in welcher die weltweite Kohlenachfrage um 55 % zunahm und mit einem Anteil von 40 % das Rückgrat der globalen Stromerzeugung blieb. Die unbequeme Wahrheit lautet deshalb: Eine Vollversorgung durch erneuerbare Energien wird kurzfristig nicht möglich sein.

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