Mittwoch, 16. August 2017
-   Weitere Themen

Kurt Mühlhäuser und Hans Roth

„Ohne das EEG würde sich in Deutschland kein Windrad drehen und keine PV-Anlage auf einem Dach installiert sein.“ Dieser Satz wird häufig geäußert und ist, von wenigen Ausnahmen wie z. B. Versuchsanlagen oder PV-Anlagen auf Berghütten abgesehen, nicht von der Hand zu weisen. Das Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien, kurz EEG, bietet über eine feste Laufzeit eine garantierte Vergütung für den produzierten Strom, welche im Normalfall erheblich über dessen Marktwert liegt, und ermöglicht damit in der Regel die Wirtschaftlichkeit für die Anlagenbetreiber. Eine grundlegend zu klärende Frage ist, ob die erneuerbaren Energieformen mit dem größten Potenzial, Windkraft und Photovoltaik (PV), ein Dauersubventionsfall bleiben oder ob sie sich am Strommarkt auch ohne EEG oder andere Fördermechanismen etablieren können.

Jens U. Sievertsen und Dieter Oesterwind

Die Energiewirtschaft steht vor einer tiefgreifenden Transformation. Die Unternehmen müssen ihre Organisation und Marktausrichtung den europäischen liberalisierten Energiemärkten fortwährend anpassen und ihre Erzeugungsstrukturen zur Reduzierung der Treibhausgase grundlegend verändern. Dies ist für das Management eine Herkulesaufgabe. Auf dem Weg zu neuen Zielen und Strategien müssen die Mitarbeiter mitgenommen werden. Hierzu kann es hilfreich sein, wie in der vorliegenden Gedankenskizze vorgestellt, die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens jenseits von Consulting wie eine großartig gelungene Orchesteraufführung zu denken. Unternehmensleiterinnen und -leiter, Vorstände und Führungskräfte sind die Komponisten ihres ureigenen Stückes: „Das unternehmerische Vorhaben“.

Großbritannien: Langer Abschied vom Quotensystem für erneuerbare Energien

Henning Thomas

Großbritannien hat 2002 das klassische Beispiel für ein Quotensystem zur Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien eingeführt. Doch jetzt soll dort mit einer einschneidenden Reform des Elektrizitätsmarkts der Anfang vom Ende des Quotensystems eingeläutet werden. Nachdem Großbritannien bereits für kleinere Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien Einspeisetarife eingeführt hat, sollen mittelfristig auch größere Kapazitäten unter ein neues System mit Einspeiseverträgen fallen.

Verena Rösner, Frank Meininger, Gerhard Ries und Steffen Kircher

In Bayern und Baden-Württemberg sollen neue rechtliche Rahmenbedingungen den Ausbau der Windkraft fördern. Auch NRW hat jüngst beschlossen, den Bau von Windrädern im Wald zu forcieren, was bislang tabu war. Für Kommunen und Projektentwickler entsteht dadurch enormer Handlungsdruck. Zahlreiche Fragen sind rasch zu klären: Angefangen bei der Ausweisung geeigneter Standorte und der schnellen Flächensicherung über die Bürgerbeteiligung bis hin zum Vergabeverfahren. Im Folgenden werden Handlungsstrategien für die Betroffenen vorgestellt, die helfen sollen, nicht möglichen politischen Fallstricken zum Opfer zu fallen.

Service
   Heftbestellung / Abo
   Termine
   „et“ online lesen
   Shop
   Verlagsverzeichnis
   Jahresinhalte
   Mediadaten
   "et" für Autoren
   Kontakt

Energiekarriere

Das neue Karrieremagazin energiekarriere jetzt kostenlos lesen!
Energiekarriere
Online lesen
Download als PDF


Sommer-Special 2017

Intelligente Energieinfrastruktur

Jahrgangs-CD

Suche

Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 8/2017
Schwerpunkt: E-Mobility
IT: Das Interimsmodell – Herausforderungen für die Marktteilnehmer
Elektromobilität: Green Fuels als Ergänzung; Koordinierung mit erneuerbaren Energien
Zukunftsfragen: Smart Energy zur Flexibilisierung und Verbrauchssenkung
mehr...
 
EW Medien und Kongresse GmbH
Montebruchstraße 20 | D-45219 Essen | Telefon: +49 (02054) 9532-0 | Telefax:  +49 (02054) 9532-60

Aktuelles Heft  | Zukunftsfragen  | Topthema  | Weitere Themen  | Termine  | Heftbestellung  | Mediadaten  | Ansprechpartner

Copyright 2012 by ONexpo  |  anmelden  |  Impressum |  AGB