Samstag, 25. Februar 2017
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Andreas Löschel, Florens Flues, Frank Pothen und Philipp Massier

Die deutsche Energiepolitik steht in den nächsten Jahren vor gewaltigen Herausforderungen. Mit der Energiewende soll der Weg zu einer auf regenerativen Quellen basierenden Stromversorgung beschritten werden. Auch die Netze müssen an die neuen Strukturen der Stromerzeugung angepasst werden. Sollen diese Ziele kosteneffizient erreicht werden, muss der Strompreis widerspiegeln, wann und wo Strom knapp ist. Nachfolgend wird eine neue Marktordnung skizziert, deren Grundlage solche Knappheitspreise sind. Diese sind unverzichtbar, wenn die Energiewende wirtschaftlich und kosteneffizient umgesetzt werden soll.

Frank Musiol, Thomas Nieder, Thorsten Rüther und Peter Bickel

Im zweiten Jahr in Folge hat der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch 2012 einen Sprung gemacht und erreicht nunmehr 23,5 %. Neben günstigen Wetterbedingungen sorgte auch ein stabiler Zubau der Stromerzeugungsleistungen für diese Entwicklung. Ein deutlicher Anstieg war ebenfalls bei der Wärmebereitstellung aus Erneuerbaren zu beobachten. Deutschland ist damit seinen Energiewendezielen und der Zielerfüllung für die erneuerbaren Energien auf EU-Ebene einen wichtigen Schritt näher gekommen.
Ein neues Marktdesign im Zeichen der Energiewende: Erkenntnisse des E-DeMa-Projekts

Michael Laskowski

Eine der wesentlichen Zukunftsaufgaben der Energiebranche besteht darin, auf Grundlage des existierenden Energieversorgungssystems bzw. mittels Entwicklung neuer Methoden unter Beachtung des bestehenden Rechtsrahmens die erneuerbaren Energien optimal in das energiewirtschaftliche Gesamtkonzept zu integrieren. Das zwischenzeitlich abgeschlossene BMWi-geförderte E-DeMa-Projekt hat untersucht, wie Energieanbieter und -verbraucher durch moderne Verteilnetze und das Internet energiewirtschaftlich miteinander verbunden werden können. Daraus lassen sich Erkenntnisse ableiten, wie private Energiekonsumenten sinnvoll ihren Energieeinsatz gestalten und aktiv an einem virtuellen Energiemarktplatz teilnehmen können.

Michael Timm und Mario Dohr

In 2012 plante die Beschlusskammer 8 (BK 8) der Bundesnetzagentur (BNetzA), eine Prozesskostenerhebung im Zuge des Kostenprüfungsverfahrens (Strom) zur 2. Regulierungsperiode durchzuführen. Die bisher seitens der BNetzA veröffentlichten Informationen zur „Prozesskostenrechnung“ lassen erahnen, in welcher Detailtiefe die Behörde plant, die Prozessdaten zu erheben. Sollte die BNetzA eine entsprechende Systematik implementieren, führt dies zu einem massiven Datenerhebungsaufwand und zu einem erheblichen internen Abstimmungsaufwand bei den Netzbetreibern. Im Folgenden soll ein kurzer Überblick darüber gegeben werden, was eine Prozesskostenrechnung ist, welche Ziele damit verfolgt werden, welche Vor- und Nachteile bestehen und vor allem veranschaulicht werden, wie das bisher vorliegende Modell der BNetzA dazu passt. Daneben werden mögliche Chancen aufgezeigt, die in der Auseinandersetzung mit den eigenen Kostenstrukturen bestehen.

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