Donnerstag, 27. April 2017
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Sven Bode

Die massive Erhöhung der EEG-Umlage zu Beginn des Jahres 2013 hat eine intensive Diskussion über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wiederbelebt. Seit Kurzem wird bereits für das Jahr 2014 über einen Anstieg für auf 6,5 ct/kWh diskutiert. Aus der gestiegenen Umlage wird regelmäßig auf die Kosten der Energiewende geschlossen. Der vorliegende Beitrag nimmt die Diskussion als Anlass, Möglichkeiten und Grenzen der Interpretation der Umlage zu analysieren. Es wird argumentiert, dass die Umlage kein sinnvoller Indikator für die Kosten der Energiewende ist.

Christoph Müller

Vor dem Hintergrund des Anstiegs der volatilen Erzeugung aus erneuerbaren Energien und des Kernenergieausstiegs, der 2015–2022 weitere 14 GW Erzeugungskapazitäten vom Netz nehmen wird, wird dem Problem der unzureichenden Fixkostendeckung im Erzeugungsbereich immer mehr Aufmerksamkeit gewidmet. In der Diskussion wird hier immer wieder vom „Missing Money Problem“ gesprochen. Vermehrt werden Kapazitätsmärkte und ähnliche Mechanismen gefordert, über die eine Kostendeckung von Neubauprojekten sichergestellt werden soll. Vorliegend wird diskutiert, wie konkret das Fixkostendeckungsproblem in der Erzeugung tatsächlich ist. Zunächst wird aufgezeigt, dass es zumindest theoretisch belegbar ein Missing Money Problem gibt. Die impliziten und expliziten Annahmen dieser Überlegung werden im Anschluss betrachtet, um Rückschlüsse auf die Praxis und die aktuelle Debatte um Kapazitätsmärkte zu ermöglichen.

Smart Metering in Europa: Bestandsaufnahme und Umsetzungsalternativen

Claas F. Hülsen, Daniel Böhm und Katrin Spanka

Die Veröffentlichung der lange erwarteten Ergebnisse der Kosten-Nutzen-Analyse (KNA) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat das Thema Smart Metering wieder verstärkt in den Fokus gerückt. Mit den nach der Bundestagswahl zu erwartenden Novellen des Messwesens und dem implizit in der vorliegenden KNA empfohlenen – wenn auch gestreckten – Full-Rollout rücken nunmehr auch praktische Gestaltungsfragen in den Vordergrund. Vorliegend wird eine Bestandsaufnahme und Interpretation praktischer Umsetzungskonzepte in Europa versucht. Hierzu wird vergleichend auf den Stand und das verfolgte Umsetzungskonzept in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Skandinavien (mit Fokus auf Dänemark) eingegangen.

Stefan Pechardscheck

Cloud Computing ist derzeit in aller Munde und international erfolgreiche Einsatzbeispiele, wie z. B. die Einführung von Cloud Computing-Lösungen bei Unternehmen der Telekommunikationsindustrie und Logistikunternehmen, verdeutlichen das große Potenzial. Aber auch in anderen Branchen hat sich bereits gezeigt, dass mit Cloud Computing rapide anwachsende Datenmengen effizient verarbeitet und Betriebs- und Investitionskosten der IT gesenkt werden können. Der zielgerichtete Einsatz von Cloud Computing könnte also auch die deutsche Energiewirtschaft deutlich voranbringen. Allerdings hemmt insbesondere die Sorge um mangelnde Sicherheit gespeicherter Daten deutsche Energieversorger, das Potenzial der Technologie zu nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die im Folgenden vorgestellt werden soll.

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Inhalt der Ausgabe 4/2017
Schwerpunkt: Zukunftsfragen
Energieeffizienz: Zukunftsfähigkeit von Heizsystemen
Zukunftsfragen: Energiewende und Klimaschutz; Zahlungsbereitschaft für grünen Strom
Energiespeicher: Wo ist der „Market Pull“ für Batteriespeicher?
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