Samstag, 25. Februar 2017
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Als Impulsgeber der Branche rückt die vom 5. bis 7.2.2013 in der Messe Essen stattfindende E-world energy & water aktuelle Themen der Energie- und Wasserwirtschaft in den Mittelpunkt der Debatte. Insbesondere der die Messe begleitende Kongress bietet Experten und Entscheidern zahlreiche Möglichkeiten, sich über aktuelle Themen zu informieren und zu diskutieren. An insgesamt drei Tagen präsentiert der Kongress Wissenswertes aus dem gesamten Spektrum der Energiebranche.

Achim Voß und Kai Flinkerbusch

Im Juli 2012 hatte EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard vorgeschlagen, den Preis von CO2-Emissionszertifikaten durch Verschiebung von Zertifikatsauktionen, im Fachjargon „set aside“ genannt, zu stützen. Die Beurteilungen dieses Vorschlags in Medien und Politik widersprechen sich zum Teil scharf und auch in der klimapolitischen Debatte tauchen regelmäßig ähnliche Vorschläge zur Stützung oder auch Erhöhung des CO2-Preises auf. Eine umweltökonomische Analyse hilft dabei, die zum Teil gegenläufigen Argumente zu sortieren bzw. abzuwägen und auf dieser Basis eine vorsichtige Antwort zu entwickeln.
Die Haushalte im Zeichen der Energiewende: Entwicklung der Stromnachfrage und Lastprofile

Rainer Elsland, Tobias Boßmann, Rupert Hartel, Till Gnann, Wolf Fichtner und Martin Wietschel

Die Steigerung der Energieeffizienz ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Die Haushalte nehmen aufgrund ihrer hohen Einspar- und Lastverlagerungspotenziale sowie der zunehmenden Relevanz des Energieträgers Strom dabei eine Schlüsselrolle ein. Vor diesem Hintergrund ist es interessant, die Auswirkungen der zunehmenden Verbreitung von effizienten Energieanwendungen, Elektromobilität und dezentral erzeugtem Strom durch Photovoltaikanlagen auf die Last- und Erzeugungsprofile im deutschen Haushaltssektor bis zum Jahre 2040 zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass es bei ambitionierten energiepolitischen Zielsetzungen möglich ist, die Haushaltsnachfrage um bis zu 30 % zu senken. Dieser Rückgang könnte jedoch durch die Elektromobilität überkompensiert werden.

Jochen Linssen, Michael Danzer, Stefanie Marker, Heiko Maas, Kai Strunz und Oliver Weinmann

Der Einsatz von Fahrzeugen mit elektrifizierten Antriebssystemen wird derzeit als aussichtsreiche Option zur Ressourcenschonung, Steigerung der Versorgungssicherheit, lokalen Emissionsfreiheit, Steigerung der Energieeffizienz und Reduktion der Klimagasemissionen im Verkehr diskutiert. Parallel dazu steigt durch die Energiewende der Anteil erneuerbarer Energien in der elektrischen Energieversorgung und damit einhergehend die Fluktuation in der Erzeugung. Dadurch werden bereits derzeit, und zukünftig noch deutlicher, erhöhte Anforderungen an die elektrische Netzführung und Einsatzplanung der Kraftwerke gestellt. Neue Konzepte zur Integration des fluktuierenden Energieangebotes und dessen Speicherung werden daher attraktiv.
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