Donnerstag, 29. Juni 2017
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Energie- und Klimapolitik weltweit, europäisch und national erscheint als Stückwerk mit teilweise sogar widersprechenden Ansätzen, die dringender Abstimmung bedürfen. Inwiefern könnte ein integrierter und umfassender Ansatz, wie er im International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) entwickelt wurde, weiterhelfen? „et“ sprach mit Prof. Dr. Nebosja Nakicenovic, IIASA-Vizedirektor und TU Wien, über die Vorteile eines verknüpften Vorgehens sowie über ein ebenfalls integriertes Verständnis von „Green Economy“.

Uwe Maaßen

Die Beobachtung der Energieeffizienz durch die AG Energiebilanzen ist ein wichtiger Beitrag zum Monitoring der Energiewende in Deutschland. Methoden und Grundlagen zur Berechnung der Energiebilanz wurden im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums aufwendig erarbeitet. Auf dieser Basis werden regelmäßig aktuelle gesamtwirtschaftliche und sektorbezogene Statistiken zur Entwicklung der Energieeffizienz in Deutschland sowie Zeitreihen ab 1990 erarbeitet. Für Deutschland liegt somit eine geschlossene Zeitreihe an Energiebilanzen für die Jahre von 1990 bis 2010 vor, die eine geeignete Ausgangsbasis zur Ableitung von Kennziffern zur Effizienz der nationalen Energieversorgung darstellen. Für das Jahr 2011 konnten die Verbrauchsbereiche Gewerbe-Handel-Dienstleistungen, private Haushalte und Industrie deutliche Effizienzverbesserungen verbuchen.

Die Versorgungssicherheit seit 2009: Ein Stimmungsbild

Florens Flues, Andreas Löschel, Philipp Massier und Nikolas Wölfing

Die Versorgungssicherheit ist ein zentraler Aspekt der Energieversorgung und spielt als Ziel der deutschen Energiepolitik eine wichtige Rolle. Doch wie lässt sich die Versorgungssicherheit messen? Einschätzungen zur Versorgungssicherheit werden seit 2009 mit dem „ZEW-Energiemarktbarometer“ erfasst, einem Expertenpanel des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Aus den Entwicklungen der letzten Jahre ist gut abzulesen, welche Auswirkungen die Beschlüsse zur Energiewende im Jahr 2011 auf die wahrgenommene Versorgungssicherheit haben.

Andreas Gebhardt und Claudia Weiss

In einem zunehmend komplexen Regulierungsregime und einem auf Größenvorteilen basierenden Markt steigen die Anforderungen gerade an kleinere Versorger. Vielerorts konnte neuen Rahmenbedingungen mit einer schrittweisen Optimierung bestehender Aktivitäten begegnet werden. Doch vor dem Hintergrund des umfassenden Wandels auf allen Stufen der Wertschöpfungskette reicht die alleinige Fortschreibung der Strategie nicht mehr aus: Eine Prüfung des Geschäftsmodells auf Nachhaltigkeit und ein Abgleich von Unternehmenskompetenzen sowie Schwerpunktsetzung entlang der Wertschöpfungskette sind erforderlich. Die netzwerkorientierte Fokussierungsstrategie ermöglicht die effiziente Leistungserbringung in Kernbereichen sowie die Aufrechterhaltung eines ganzheitlichen Leistungsangebots nach außen.

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Inhalt der Ausgabe 6/2017
Schwerpunkt: Energiewende-Strategien
Akzeptanz: Bewertung der Energiewende in der Bevölkerung
Digitalisierung: Entwicklung von Vertriebs-Produkten; Künstliche Intelligenz
US-Energiepolitik: Stillstand trotz Vollgas?
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