Donnerstag, 27. April 2017
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Henry Ole Otte und Jan Goslicki

Am 10.7.2012 publizierte das „Council of European Energy Regulators“ (CEER) in Brüssel die „Guidelines of Good Practice on Price Comparison Tools”, welche die Empfehlungen beinhalten, die zur Durchführung von Preisvergleichen unterschiedlicher Lieferverträge bei der Energiebeschaffung anzuwenden sind. Nachfolgend wird untersucht, inwieweit die Preisvergleiche im Segment für Großkunden den Empfehlungen der Richtlinie genügen. Der Energievertrieb für Großkunden ist im Gegensatz zu Kleinkunden durch ein hohes Maß an Dynamik und Individualität geprägt. Die hierdurch gestiegene Komplexität der Energievertriebsprodukte für Großkunden führt dazu, dass Preisvergleiche mit individueller Beratung durch Experten erstellt werden.

Elke Weingarten, Wolfgang Peters und Klaus Müller-Pfannenstiel

Die Energiewende erfordert sehr zeitnah einen umfassenden Ausbau der Stromleitungsnetze. Diese Maßnahmen werden aller Voraussicht nach nicht ohne Konflikte mit den hiervon betroffenen Bürgern zu realisieren sein. Bei der Planung der Netze sollte daher dem Thema Bürgerbeteiligung von Anfang an eine sehr große Bedeutung beigemessen werden, indem Bürger als Teil der „breiten Öffentlichkeit“ systematisch an den Entscheidungsprozessen beteiligt werden.

Kühle Witterung und verstärkte Kohleverstromung lassen CO2-Emissionen in Deutschland 2012 steigen

Hans-Joachim Ziesing

Nachdem die CO2-Emissionen im Jahr 2011 trotz guter Konjunktur vor allem aufgrund der milderen Witterung gesunken – temperaturbereinigt freilich erneut gestiegen – waren, nahmen sie 2012 um 1,6 % abermals zu. Dazu trug nicht nur die kühlere Witterung bei, vielmehr schlug sich darin auch die verstärkte Verstromung von Stein- und Braunkohle nieder. Temperaturbereinigt fiel der Anstieg mit 0,2 % allerdings sehr schwach aus. Von der angestrebten Trendwende kann damit aber noch nicht gesprochen werden.

Daniel Sliwiok-Born

Der jüngste Reformvorschlag von Bundesumweltminister Peter Altmaier versucht, die Kosten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) durch ein Bündel verschiedenster Maßnahmen (insbesondere: Deckelung der EEG-Umlage bis 2015 und Verschiebung des Vergütungsbeginns für Neuanlagen bei Erreichung des Kostendeckels, Beteiligung der EE-Anlagenbetreiber an den Förderkosten und Beschneidung der Privilegien für stromintensive Unternehmen) zu reduzieren. Eine nähere und umfassende systemanalytische Auseinandersetzung mit der Kostenstruktur des EEG erfolgt hierbei jedoch nicht, oder zumindest nicht öffentlich. Die einzelnen Beiträge bleiben vielmehr partiell und erscheinen gelegentlich von ideologischen Interessen geleitet. Der Reformdebatte ist dies wenig zuträglich. Mit diesem Beitrag soll der Versuch unternommen werden, die wesentlichen und zwingenden Determinanten der Kostendebatte herauszuarbeiten und auf dieser Grundlage einen eigenen Reformvorschlag zu entwickeln.

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Inhalt der Ausgabe 4/2017
Schwerpunkt: Zukunftsfragen
Energieeffizienz: Zukunftsfähigkeit von Heizsystemen
Zukunftsfragen: Energiewende und Klimaschutz; Zahlungsbereitschaft für grünen Strom
Energiespeicher: Wo ist der „Market Pull“ für Batteriespeicher?
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