Donnerstag, 27. April 2017
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Cem Misirlioglu

Wachstumsstrategien in der Energiewirtschaft sind seit der Liberalisierung und Deregulierung des Marktes essenzieller Bestandteil von Unternehmensstrategien. Der vorliegende Artikel analysiert die externe Wachstumsstrategie durch Mergers & Acquisistions (M&A) in den Jahren 2000 bis 2010. Deutlich wird, dass sowohl die sich verändernden politischen Rahmenbedingungen als auch der sich wandelnde Markt für konventionelle und erneuerbare Energien die M&A-Entwicklung beschleunigt hat und voraussichtlich weiter dynamisieren wird.

Shaoqing Ying, Matthias Haake und Klaus Pfeiffer

Seit dem Inkrafttreten des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) im Jahre 2000 erfolgte in Deutschland ein massiver Zubau von entsprechenden Kapazitäten. Vor allem Windenergie- und Photovoltaikanlagen weisen ein stark fluktuierendes Leistungsprofil auf, das signifikante Auswirkungen auf die Energieversorgungsnetze hat. Neben dem Ausbau der Netze ist der Einsatz von Energiespeichersystemen eine mögliche Lösung zur ihrer Entlastung. Aktuelle Untersuchungen zu deren Nutzung für eine verbesserte Netzintegration der Photovoltaik zeigen dies sowohl für Freiflächenanlagen mit Anschluss in der Mittel- und Hochspannungsebene als auch für Dachanlagen in der Niederspannungsebene.

Energiewende und Stromnetzausbau aus Sicht der Bevölkerung

Diana Schumann, Wolfgang Fischer und Jürgen-Friedrich Hake

Der Ausbau des Stromnetzes ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Allerdings stößt der Bau neuer Stromleitungen immer wieder auf Widerstand in Teilen der Bevölkerung. Für die Umsetzung der Energiewende ist daher relevant, welche Faktoren für die Akzeptanz neuer Stromleitungen bedeutsam sein können. Auskunft hierüber geben die aktuellen Ergebnisse einer repräsentativen Panelbefragung zur Akzeptanz der Transformation des Energiesystems in der Bevölkerung.

Eine Fachzeitschrift wie die „et“ wäre ohne hochkarätigen Wissenschaftlichen Beirat, der der Redaktion kompetenten Rat gibt und ihr so manche Tür öffnet, undenkbar. Schon vor Fukushima und der im Gefolge davon beschlossenen Energiewende ist die Bedeutung des Klimaschutzthemas in Deutschland und Europa enorm gestiegen. Ebenso haben in der Diskussion um die Energiewende smarte Netze sowie Netzausbau und vor allem auch Speicher an Gewicht gewonnen. Insgesamt ist nicht nur die Energiewirtschaft selbst, sondern auch die Diskussion darüber interdisziplinärer und komplexer geworden. Verlag und Redaktion freuen sich deshalb sehr, dass es gelungen ist, den Beirat zum 1.7.2013 mit den Professoren Edenhofer, Fischedick, Löschel und Moser zu erweitern.

In eigener Sache
Leider ist es bei der Drucklegung des Artikels „Integration erneuerbarer Energiequellen bei hohen Anteilen an der Stromversorgung“ von Franz Trieb zu Fehlern in der Reihenfolge und Beschriftung der Abbildungen gekommen. Daher bieten wir auf diesem Weg eine korrigierte Fassung des Artikels zum Download an. Wir bitten um Verständnis. 

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Inhalt der Ausgabe 4/2017
Schwerpunkt: Zukunftsfragen
Energieeffizienz: Zukunftsfähigkeit von Heizsystemen
Zukunftsfragen: Energiewende und Klimaschutz; Zahlungsbereitschaft für grünen Strom
Energiespeicher: Wo ist der „Market Pull“ für Batteriespeicher?
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