Donnerstag, 29. Juni 2017
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Wolfgang Buchholz, Johannes Pfeiffer und Karen Pittel

Die im Rahmen der Energiewende notwendigen Schritte zur Anpassung des Energieversorgungssystems in Deutschland auszuloten, war Gegenstand eines im Sommer 2012 abgeschlossenen Gutachtens zur Zukunft der Energiemärkte, das im Auftrag des BMWi vom ifo Institut in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) erstellt worden ist. Der vorliegende Artikel diskutiert die Konsequenzen der Energiewende für das energiepolitische Zieldreieck und leitet daraus energiepolitische Handlungserfordernisse und -möglichkeiten ab. Die klimapolitischen Ziele der Energiewende werden dabei als gegeben angenommen und nicht weiter hinterfragt. Vor diesem Hintergrund erfolgt die Beurteilung der Auswirkungen der Energiewende getrennt für die Teilziele des Dreiecks aus Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit.

Alexander Kox

Durch die Verschärfung der Finanzmarktregeln infolge der Finanzkrise wird sich die gesamte Architektur des bestehenden Energiehandels verändern. Unabhängig von ihrer Größe kommen auf alle europäischen Marktteilnehmer durch REMIT (Regulation on Energy Market Integrity and Transparency), EMIR (European Market Infrastructure Regulation) und MiFID II (Markets in Financial Instruments Directive) wesentliche neue Vorgaben zu. Damit trotz der Komplexität der unterschiedlichen und teilweise überlappenden neuen Rahmenbedingungen der Energiehandel auch in Zukunft für Stadtwerke zur Optimierung und Risikosteuerung bei Beschaffung und Kraftwerksvermarktung vollumfänglich genutzt werden kann, ist jetzt eine sorgfältige Vorbereitung notwendig.

Implikationen der Energiewende für Geschäftsmodelle und die Finanzierung von Energieversorgern

Andreas von Eichborn, Birthe Wöhler und Marc-Felix Otto

Der rasante Ausbau der erneuerbaren Energien (EE) setzt die etablierten deutschen Energieversorgungsunternehmen (EVU) unter Druck. Deren Erzeugungsmix entspricht nur in Ausnahmefällen dem Gesamtmix im Marktgebiet, woraus signifikante Risiken resultieren, die jedoch durch den Umbau des eigenen Erzeugungsmix oder eine Änderung des Geschäftsmodells abgebaut werden können. Der dafür benötigte Finanzierungsbedarf wird für die betroffenen EVU eine erhebliche Herausforderung darstellen.

Christian A. Mayer und Carolin Klein

Die lange als randständiges Thema belächelte Elektromobilität hat sich in jüngster Zeit – insbesondere im Kontext der Energiewende – zu einem zentralen Thema entwickelt. Sowohl auf politischer Ebene als auch im Rahmen technologischer Entwicklungen stößt man immer häufiger auf ambitionierte Projekte rund um alternative Antriebstechnologien. Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur und der Einbindung von Elektroautos in das Energienetz sind jedoch auch zahlreiche neue rechtliche Fragestellungen verbunden. Diese Fragen aus dem Energiewirtschafts-, Straßen-, Bau-, Kartell- und Datenschutzrecht sollen im Folgenden näher dargestellt werden.

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Inhalt der Ausgabe 6/2017
Schwerpunkt: Energiewende-Strategien
Akzeptanz: Bewertung der Energiewende in der Bevölkerung
Digitalisierung: Entwicklung von Vertriebs-Produkten; Künstliche Intelligenz
US-Energiepolitik: Stillstand trotz Vollgas?
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