Mittwoch, 16. August 2017
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Beim Transformationsprozess der deutschen Energiewirtschaft ist der Wettbewerb in der Stromerzeugung durch die starke Ausweitung des Förderbereichs ins Hintertreffen geraten. Als Motor des Wettbewerbs gilt der Energiehandel, der seit der Liberalisierung einen erfolgreichen Weg beschritten hat. Seit einigen Jahren steht dieser wichtige Signalgeber für die Preisbildung und als Kompass für Investitionen auch im Gefolge der europäischen Finanzkrise unter Druck. Sehr viele regulatorische Initiativen erzeugen Unsicherheit unter den Handelsteilnehmern und kosten den Markt Liquidität. „et“ lud hochrangige Repräsentanten aus Börse, Aufsichtsbehörden, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ein, über die aktuellen Herausforderungen und notwendigen Rahmenänderungen zu diskutieren.

Eberhard Jochem, Oliver Lösch, Michael Mai, Ursula Mielicke und Felix Reitze

Eine Vielzahl rentabler Energieeffizienzpotenziale im Verarbeitenden Gewerbe und der mittelständischen Wirtschaft Deutschlands liegt brach. Ihre Aktivierung verspricht zusätzliche Gewinne für die Unternehmen, die Gesamtwirtschaft und die Umwelt, denn es bieten sich Chancen einer deutlichen Energiekostensenkung bei gleichzeitiger Verminderung der CO2-Emissionen. Allerdings gibt es Hemmnisse, so dass derzeit viele dieser Chancen nicht wahrgenommen werden. Auch fördernde Faktoren werden zudem nur unzureichend genutzt. Diese sich aus aktuellen Forschungsprojekten herauskristallisierenden Herausforderungen gilt es zu meistern.

Smart Metering als Eckpfeiler für Smart Energy – intelligente Steuerung und effiziente Nutzung

Frank Schwammberger

Mehr Regulierung, neue Marktteilnehmer, veraltete Netzinfrastrukturen, erneuerbare Energien sowie das steigende Interesse der Endkunden am Thema Energieeffizienz – dies sind nur einige der Faktoren, die gegenwärtig den Handlungsdruck auf die Energieversorger massiv verstärken. Notwendig wird nicht nur eine Restrukturierung des Erzeugungsportfolios, sondern auch eine nachhaltige Optimierung der Prozesse und Abläufe. Intelligente Prognosetools sind das Mittel der Wahl, um die Stromversorgung zu stabilisieren und effizient zu gestalten.

Markus Rosenthal

Zur Mitte der Legislaturperiode hat die britische Regierung ihrer Energiepolitik einen neuen Rahmen gegeben. Im Mittelpunkt der Energiemarktreform (ERM) des konservativ-liberalen Kabinetts unter David Cameron steht die Einführung eines Kapazitätsmarktes mit einem Auktionsmechanismus. Die britische Regierung erhofft sich, dass mit der Reform „130 Mrd. € an Investitionen ausgelöst werden und allein mehr als 250 000 Arbeitsplätze in der Energie- und Energieeffizienzwirtschaft neu entstehen“, sagte der liberaldemokratische Energieminister Edward Davey, als das Gesetz Ende Dezember 2013 beschlossen wurde. Während es in den ersten Parlamentsberatungen zum „Energy Act“ 2012 noch um Fachfragen der Experten ging, ist die Energiepolitik inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

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