Donnerstag, 27. April 2017
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Christian Kurz, Jan Kühnert, Elke Lorenz und Detlev Heinemann

Die Einspeisung aus Photovoltaikanlagen in das Stromnetz ist so wechselhaft wie das Wetter – und damit haben Solarstromvorhersagen für den Energiesektor eine ähnlich hohe Bedeutung wie herkömmliche Wettervorhersagen für das öffentliche Leben. Diese Prognosen sind Basis für Entscheidungen im Stromhandel an der Börse und für Maßnahmen im Netzbetrieb. Der Wert des erzeugten Solarstroms hängt jedoch maßgeblich von der Qualität der Vorhersagen ab. Vorliegend wird ein Prognosesystem für die regional und lokal eingespeiste Leistung aus Photovoltaikanlagen vorgestellt, das durch eine kombinierte Nutzung unterschiedlicher Informationen und Methoden eine weitere Erhöhung der Qualität der in den letzten Jahren schon erreichten höheren Genauigkeit der Vorhersageinstrumente verspricht.

Philipp Oehmgen, Joachim Seifert, Andrea Meinzenbach und Jens Werner

Virtuelle Kraftwerke (VK) stehen seit einigen Jahren im Fokus der Forschung, da es mit ihnen möglich ist, eine dezentral ausgerichtete Stromversorgung in Deutschland zu realisieren. Ein gewisser Nachteil der virtuellen Kraftwerke ist, dass die energetische Versorgung von kleineren Wohngebäuden, die in Deutschland mit einer Anzahl von ca. 15 Mio. Ein- und Zweifamilienhäusern den Hauptanteil der Liegenschaften ausmachen, unberücksichtigt bleibt. Um diese Lücke zu schließen, laufen derzeit an der TU Dresden in Kooperation mit der Verbundnetz Gas AG umfassende Forschungsarbeiten.

Schutzbriefe: Mit den richtigen Serviceangeboten Kunden gewinnen und binden

Andrea Campbell

Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen stehen vor großen Herausforderungen: den Auswirkungen der Energiewende und der wachsenden Wechselbereitschaft von Privatkunden. Laut BDEW haben bis September letzten Jahres 33 % der Haushaltskunden den Versorger gewechselt. Um in diesem kompetitiven Umfeld ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, müssen sich die Versorgungsunternehmen zunehmend stärker um das Thema Kundenbindung kümmern. Es gilt, über das Thema Preisgestaltung hinaus neue Wege zu finden, um bestehende Kunden zu halten und neue Kundensegmente zu erschließen. Eine vielversprechende Variante ist z. B. die Entwicklung von Serviceangeboten in Form von Schutzbriefen für Haus- und Assistance-Leistungen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der privaten Endverbraucher entgegenkommen.

Marco Booz

Ein großes Thema der neuen Regierung wird die Umsetzung der Energiewende sein. Eine der Baustellen in diesem Bereich ist der Netzausbau. Neben den Übertragungsnetzen rücken auch die Verteilnetze immer mehr in den Fokus. Insbesondere unter Beachtung von zukunftsweisenden Ansätzen wie Smart Grids oder Smart Markets wird der Aus- bzw. Umbaubedarf auf Ebene der Verteilnetze deutlich. Wie dieser durch den Gesetzgeber angereizt werden kann und welche Hemmnisse die Rahmenbedingungen der Anreizregulierung in Bezug auf die Investitions- und Innovationsfreundlichkeit aufweisen, stellt dieser Artikel dar. Hierbei sollen auch die neuerlichen Änderungen in der Anreizregulierungsverordnung (ARegV) kritisch hinterfragt werden.

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Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 4/2017
Schwerpunkt: Zukunftsfragen
Energieeffizienz: Zukunftsfähigkeit von Heizsystemen
Zukunftsfragen: Energiewende und Klimaschutz; Zahlungsbereitschaft für grünen Strom
Energiespeicher: Wo ist der „Market Pull“ für Batteriespeicher?
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