Sonntag, 20. August 2017
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Julius Ecke, Nicolai Herrmann, Robert Philipps, Martin Altrock und Wieland Lehnert

In der Diskussion um die Weiterentwicklung des EEG melden sich regelmäßig Akteure aus Energiewirtschaft und Politik mit Kritik und Vorschlägen zu Wort. Die Verbraucherinnen und Verbraucher als diejenigen, die die Kosten der Energiewende tragen, sind in dieser Diskussion bisher unterrepräsentiert. Vor diesem Hintergrund hat die Friedrich-Ebert-Stiftung e. V. ein Gutachten beauftragt, welches die bei der Ökostromförderung bestehenden Handlungsoptionen zur Steigerung der Kosteneffizienz und Verbesserung der Verteilungsgerechtigkeit systematisch aus Verbraucherperspektive analysiert. Seine zentralen Ergebnisse mit Fokus auf energiewirtschaftliche Implikationen werden vorliegend diskutiert.

Philipp Kammer und Tilo Suckow

In Deutschland sind Kraft-Wärme-Kopplungs(KWK)-Anlagen von großer Bedeutung für die Fernwärmeerzeugung, wobei der Großteil des Fernwärmeverbrauchs auf den Haushaltssektor entfällt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass durch die fortschreitende, auch politisch forcierte, energetische Sanierung des Gebäudebestands der Nutzwärmebedarf von Bestandskunden weiter kontinuierlich abnehmen wird. Ohne die Erschließung vorhandener Ausbaupotenziale würde dies mittelfristig zu einem Rückgang der Erzeugung von KWK-Wärme und dem damit verbundenen KWK-Strom führen. Eine Studie zu den Fernwärmepotenzialen bis 2050 zeigt mögliche Entwicklungswege auf.

Geschäftsmodell Energiewende: Eine Antwort auf das „Die Kosten der Energiewende“-Argument

Norman Gerhardt, Fabian Sandau, Britta Zimmermann, Carsten Pape, Stefan Bofinger und Clemens Hoffmann

Aktuell prägen vor allem die Kosten der Energiewende die öffentliche und politische Diskussion. Verbunden wird diese Diskussion mit den Subventionen zum Ausbau erneuerbarer Energien und deren Rechtfertigung aus Gründen des Klimaschutzes einerseits und der notwendigen Begrenzung der Preissteigerungen für Strom beim Endverbraucher andererseits. Dabei wird verkannt, dass diesen Investitionen im Rahmen der Energiewende auch eine Entlastung durch verminderte Primärenergieimporte gegenübersteht. Durch eine sektorübergreifende Bilanzierung der notwendigen Investitionen, sowie der Anrechnung der Brennstoffeinsparungen, welche jenen durch die Transformation zu einem erneuerbaren, strombasierten Energiesystem gegenüberstehen, kann gezeigt werden, dass eine ambitionierte Energiewende auch unter konservativen Annahmen ein ökonomisch erfolgreiches Unterfangen sein kann.

Peer Welling und Matthias Koch

Im Zuge von Strom- und Gaskonzessionsvergabeverfahren kommt es teilweise zu einem Wechsel des Konzessionsnehmers. Der Neukonzessionär erhält die Erlaubnis zur Wegenutzung (Konzession) und damit zum Bau und Betrieb des Netzes. Netzeigentümer ist jedoch vorerst weiterhin der Altkonzessionär. Somit steht nach der Vergabe der Konzession folgerichtig die Übernahme des Versorgungsnetzes durch den neuen Konzessionär an. Der Netzübergang geht dabei immer einher mit der Frage nach dem Kaufpreis des Netzes. Dies ist Anlass zahlreicher Bewertungen für Strom- und Gasnetze. Dabei lässt die gesetzliche Formulierung der „angemessenen Vergütung“ des § 46 Abs. 2 S. 2 EnWG bei der Übereignung erhebliche Spielräume zu.

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