Dienstag, 12. Dezember 2017
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Sven Bode und Helmuth-M. Groscurth

Vor dem Hintergrund der steigenden Kosten der Stromversorgung aus erneuerbaren Energien wird verschiedentlich ein Ausbaustopp für letztere, kombiniert mit einer verstärkten Nutzung konventioneller Kraftwerke, diskutiert. Die Entwicklung in einem solchen Alternativszenario lässt sich unter der Maßgabe analysieren, dass das Klimaschutzziel für 2050 beibehalten wird. Es zeigt sich, dass eine Fortführung der Energiewende im Stromsektor sinnvoll ist. Mehrkosten im Jahre 2050 gegenüber den Nachteilen eines Kraftwerksparks, der auch zukünftig auf konventionelle Kraftwerke setzt, können nicht überzeugend als Argument gegen einen weiteren Ausbau erneuerbarer Energien herangezogen werden.

Fabian Schulz und Andreas Schwenzer

Vertriebsgesellschaften geraten vermehrt in den Fokus der Wertschöpfungskette und stehen so auch innerbetrieblich vor der Herausforderung, Margen zu optimieren. Hierfür ist es notwendig, die einzelnen Kostenelemente je Kundengruppe zu analysieren. Auf dieser Basis sind die wesentlichen Hebel identifizierbar, die genutzt werden können, um den Wertbeitrag des Vertriebes maßgeblich zu erhöhen. Oftmals sind mangelnde Transparenz und unzureichende Kommunikationsstrukturen dafür verantwortlich, dass hier Effizienzpotenziale in der Preisbildung verschenkt werden. Grund genug, über neue Ansätze zur Margenoptimierung zu diskutieren.

Weltweite CO2-Emissionen 2013: Trendwende lässt trotz einiger Hoffnungsschimmer auf sich warten

Hans-Joachim Ziesing

Im Jahr 2013 stiegen die weltweiten CO2-Emissionen um 1,8 % und damit ähnlich stark wie im Vorjahr. Im Ergebnis erreichten die CO2-Emissionen mit etwa 32,8 Mrd. t einen neuen Höhepunkt. Eine Trendwende ist damit nicht zu erkennen. Allerdings ist es in einer Reihe von Ländern zu einem Emissionsrückgang gekommen. Anders als im Vorjahr sind die CO2-Emissionen in den Ländern der OECD insgesamt wieder moderat (+0,5 %) gestiegen. Dies ist vor allem auf den Emissionsanstieg in den USA (+2,6 %) zurückzuführen. In der EU–28 sind dagegen die Emissionen wie in den beiden Vorjahren erneut gesunken (–1,9 %). Wenn die weltweiten CO2-Emissionen trotz der mehr oder weniger stagnierenden Entwicklung in der Gruppe der Annex-I-Länder (+0,2 %) abermals deutlich zugenommen haben, so ist dies primär eine Folge des starken Zuwachses in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Hier waren die CO2-Emissionen im Jahr 2013 um rd. 540 Mio. t oder um gut 3 % höher als 2012. Die seit 2008 von China eingenommene Spitzenposition vor den USA wurde 2013 noch ausgebaut. China emittiert inzwischen mit knapp 8,8 Mrd. t CO2 etwa 1,6-mal so viel wie die USA.

Götz Walter und Dominik Busching

Repräsentative Meinungsumfragen bescheinigen erneuerbare Energien-(EE)-Kraftwerken generell hohe Zustimmungsraten. Diese können jedoch nicht mit einer hohen lokalen Akzeptanz konkreter EE-Kraftwerksprojekte bei betroffenen Bürgern gleichgesetzt werden: Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass die lokale Akzeptanz in hohem Maße von den jeweiligen Projekt- und Verfahrensparametern abhängig ist. Die Bürger vor Ort sind je EE-Kraftwerksprojekt von dessen Sinnhaftigkeit zu überzeugen. Insbesondere ein hoher regionaler Nutzen ist hier relevant – kommunale Fonds werden hier noch deutlich positiver wahrgenommen als finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten für die lokale Bürgerschaft.

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