Montag, 21. August 2017
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Andreas Fleischhacker, Felix Hembach und Hans Auer

Die Wirtschaftlichkeit von Fernwärmenetzbetreibern wird durch eine Vielzahl von Parametern bestimmt. Mithilfe eines techno-ökonomischen Modells und Szenarienanalysen wird beantwortet, unter welchen Voraussetzungen es zu einem Ausbau bzw. Rückbau des Fernwärmenetzes kommt. Die Ergebnisse für die Städte Salzburg und Klagenfurt zeigen, dass vor allem das Gaspreisniveau und die Nachfrageentwicklung die dominierenden Parameter für die Gewinn- und Netzlängenentwicklung darstellen.

Metin Fidan und Helmut Edelmann

Die Energiewirtschaft befindet sich in einem fundamentalen Umbau- und Veränderungsprozess, der die etablierten Marktakteure weiterhin vor große Herausforderungen stellt. Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen (EVU) müssen neue Geschäftsmodelle entwickeln, um auch in Zukunft Geld verdienen zu können. Eine umfassende Analyse ermöglicht die Einschätzung, wie die Energiewirtschaft in fünf bis zehn Jahren aussehen könnte und wie Energieversorger in diesem Umfeld erfolgreich sein können. Die hier vorgestellte Studie „Geschäftsmodelle 2020“ zeigt Wege dazu auf, erläutert Erfolgsfaktoren und beschreibt (erfolgreiche) Beispiele.

Weltweite CO2-Emissionen 2015: Trendwende lässt trotz hoffnungsvoller Ansätze nach wie vor auf sich warten

Hans-Joachim Ziesing

Im Jahr 2015 haben sich die weltweiten CO2-Emissionen nach vorläufigen Berechnungen gegenüber 2014 praktisch nicht verändert. Insgesamt dürfte sich allenfalls ein leichtes Plus ergeben haben, womit der Zuwachs der vergangenen Jahre erneut gebremst wurde. Schon im Vorjahr war mit einem Plus von nur 0,7 % der bis dahin (mit Ausnahme der Krisenjahre 2008/2009) schwächste Anstieg seit Beginn des Jahrhunderts zu verzeichnen gewesen. Im Ergebnis blieben die CO2-Emissionen 2015 mit reichlich 33,1 Mrd. t nur geringfügig über dem Niveau des Vorjahres. Eine weltweite Trendwende steht wohl noch nach wie vor aus, doch sind immerhin die CO2-Emissionen in zahlreichen Ländern, insbesondere in etlichen Industrieländern, gesunken. So sind die CO2-Emissionen in den Annex I-Ländern gesamthaft um 1,6 % zurückgegangen. Anders als im Vorjahr trug dazu vor allem die Entwicklung in den USA, Japan und Kanada bei, während in der EU (und zwar bei der EU–15 wie bei den neuen Mitgliedstaaten) die CO2-Emissionen im Unterschied zu 2014 wieder etwas gestiegen sein dürften. Von den großen Ländern kam es vor allem noch in Russland und in der Ukraine zu einem deutlichen Emissionsrückgang. Wenn die weltweiten CO2-Emissionen trotz der rückläufigen Entwicklung in der Gruppe der Annex I-Länder abermals zugenommen haben, so ist dies primär eine Folge des Anstiegs in den Schwellen- und Entwicklungsländern. In den Nicht-Annex I-Ländern waren die CO2-Emissionen im Jahr 2015 um rund 209 Mio. t oder um 1,6 % höher als 2014. Die seit 2008 von China eingenommene Spitzenposition vor den USA wurde 2015 jedoch kaum weiter ausgebaut, weil hier die CO2-Emissionen praktisch stagnierten. Demgegenüber legten die CO2-Emissionen in Indien mit einem Plus von etwa 5,4 % wieder kräftig zu.

Franz Trieb und Denis Hess

Solarstromexporte von Nordafrika nach Europa über Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitungen (HGÜ) sind ein nützlicher Baustein, um in europäischen Breiten eine fast vollständige erneuerbare Versorgung zu erreichen. Voraussetzung für deren Realisierung ist ein entsprechender Mehrwert der Exporte nicht nur für Nordafrika, sondern auch für Europa. Dieser ergibt sich aus der guten Regelbarkeit des Stroms aus solarthermischen Kraftwerken, die zusätzlich mit Wärmespeichern ausgestattet sind. Damit ließen sich Leistungsschwankungen des Stromnetzes in den hiesigen Breiten gezielt ausbalancieren. Untersuchungen im Zuge des EU-Projekts BETTER zeigen, wie im Rahmen einer Partnerschaft beider Regionen im Energiebereich ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickelt werden kann.

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