Dienstag, 23. Oktober 2018
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Transition énergétique à la française – Dekarbonisierung mit oder ohne Atomumstieg?

Mario Kendziorski, Jan Paschke, Joris Kruckelmann und Pao-Yu Oei

Frankreich steht vor der doppelten Herausforderung, einen Pfad in Richtung klimaneutraler Stromwirtschaft zu sichern, und gleichzeitig die Weichen für einen Atomumstieg zu stellen. Das bedeutet, entweder mit oder ohne Erneuerung des alten und defizitären Kraftwerksparks der 1970/80er Jahre fortzufahren. Der Beitrag untersucht diese Problematik aus einer politökonomischen Stakeholderperspektive als auch auf der Basis energiewirtschaftlicher Modellierung.

Durch das auf der COP21 in Paris im Dezember 2015 verabschiedete Klimaschutzabkommen steht Frankreich unter besonderem Druck der europäischen bzw. sogar der Weltöffentlichkeit, die gesetzten Klimaschutzziele einzuhalten, d. h. eine 75-%-ige Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2050 im Vergleich zu 1990 zu realisieren. Gleichzeitig ist sowohl die politische als auch die unternehmerische Handlungsfähigkeit der Akteure stark eingeschränkt; insb. der staatliche Energieversorger Electricité de France (EdF), der alle 58 Reaktoren in Frankreich betreibt, steht angesichts einer Rekordverschuldung vor dem Hintergrund anhaltend niedriger Strompreise vor existenziellen Schwierigkeiten.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2016

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