Dienstag, 23. Oktober 2018
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Welche Art von Gebäuden wollen wir in Zukunft in Deutschland?

Hans-Jochen Luhmann

Das BMUB bereitet eine Novellierung der energieökonomischen Gebäuderichtlinie (EnEV) in Deutschland vor, EnEG/EnEV und EEWärmeG sollen zusammengeführt werden. Hintergrund ist ein Auftrag aus der Europäischen Gebäuderichtlinie. Danach muss ab 2021 das (Fast-)Null-Energie-Gebäude der Standard (bei Neubauten) sein – für Gebäude der Öffentlichen Hand gilt das bereits ab 2019. Also muss definiert werden, was ein „Null-Energie-Gebäude“ sein und was dabei „Energie“ heißen soll. Gesetzt ist, dass „Energie“ als „Primärenergie“ verstanden werden soll. Die im Gebäude anfallende Energie muss dazu umgerechnet werden in ihr Äquivalent im System – dies hat der Primärenergiefaktor zu leisten. Es hört sich technisch und unpolitisch an, doch das täuscht. Entschieden wird nämlich über das Gebäudeideal in diesem Lande.

Wohin soll die Reise am Ende gehen? Wollen wir die kommenden Generationen in höchst energieeffizienten Gebäuden leben lassen? Oder reicht uns als Ideal ein klimagerechtes Gebäude? Entschieden wird über mehr. Beide Gebäudetypen haben nämlich eine energiesystemische Kehrseite, die bei der Antwort auf die Frage ins Kalkül gehört. Die Entscheidung zwischen diesen beiden Optionen fällt mit der kommenden EnEV-Novelle.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2016

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