Montag, 22. Mai 2017
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Stefan Lautenbacher, Christoph Riechmann und Nadja Trhal

Der Wärmemarkt macht etwa 40 % des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland aus und verursacht rund 20 % des CO2-Ausstoßes. Die Politik setzt ehrgeizige Klimaschutzziele und fördert die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäudebereich mit Programmen wie dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm (KfW-Förderung) und dem Marktanreizprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. Dennoch sind über 70 % der zentralen Wärmeerzeuger unzureichend effizient und modernisierungs- sowie 24 Mio. Wohneinheiten energetisch sanierungsbedürftig. Dies wird teilweise dadurch verursacht, dass Endkunden im Vergleich zur politischen Ambition zu langsam in ihrem Handeln sind, selbst wenn sie mit effizienteren Wärmeerzeugern aus einzelwirtschaftlicher Sicht finanzielle Einsparungen erzielen könnten. Verhaltensökonomische Ansätze können helfen, das Effizienzpotenzial sehr kostengünstig zu erschließen.

Alexander Mengelkamp, Alois Kessler, Philipp Riegebauer und Dieter Oesterwind

Das weltweite theoretische Potenzial der Meeresenergie ist sehr hoch und überschreitet den derzeitigen weltweiten Stromverbrauch um ein Vielfaches. Um dieses Potenzial technisch nutzbar zu machen, gibt es heute zahlreiche Konzepte. Neben einigen fortschrittlichen, vielversprechenden Anlagen finden auch innovative Neuentwicklungen ihren Platz. Es gibt jedoch auch Projekte, die aufgrund technischer Defizite abgebrochen werden mussten. Dieser Artikel gibt einen Einblick in den Stand der Technik und aktuelle Trends.

Elektromobilität: Nutzen der Abschalt- und Steuerbarkeit von Ladevorgängen aus Verteilnetzbetreiber-Sicht

Michael Westerburg, Tanja Koch, Enno Wieben, Christian Linke und Melanie Niemeyer

Der mittelfristig zu erwartende Zuwachs an Elektrofahrzeugen kann zu einer starken Zunahme der Netzbelastung führen. Insbesondere wenn die Ladevorgänge ohne Steuerungsmöglichkeit durch den Netzbetreiber erfolgen, kann die Aufnahmekapazität bestehender Niederspannungsnetze bereits bei wenigen Elektrofahrzeugen erreicht sein. Der Artikel beleuchtet den Nutzen verschiedener Steuerungsvarianten von Ladevorgängen im Hinblick auf die Vermeidung eines ansonsten ggf. notwendigen Netzausbaus. Bereits durch einfache Abschaltmöglichkeiten lassen sich signifikante Steigerungen des Integrationspotenzials für Elektrofahrzeuge erreichen.

Thomas Isenburg

In Sachen Energie herrscht Mangel in Ägypten. Zu spüren bekam das die Bevölkerung besonders im Jahr 2014, als der Strom auch im Regierungsviertel der afrikanischen Metropole Kairo häufig für längere Zeit ausfiel. Während die Reserven an fossilen Rohstoffen in dem Land zu Neige gehen, wächst gleichzeitig die Bevölkerung und deren Energiebedarf. Eine Weichenstellung für die Energieversorgung in dem nordafrikanischen Land ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz aus dem Frühjahr 2015, mit dem große Zukunftschancen verbunden sind.

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