Montag, 27. März 2017
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Frank Holtrup

Die Rolle der Industrie in Deutschland für das Demand Side Management (DSM) als Beitrag zur Energiewende wird überschätzt. Während das Grünbuch der Bundesregierung von einem Potenzial von 5 bis 15 GW ausgeht, legen eigene Berechnungen und andere Studien kurz- bis mittelfristig ein Potenzial von nur ca. 3 GW nahe. Die Kosten für das DSM werden in den meisten Studien stark vereinfacht und unterschätzt. Für die fixen Kosten werden nur die Kosten für eine Anbindung zum Datenaustausch zugrunde gelegt, für die variablen Kosten nur die Marge der nicht produzierten Produkte. Diese Veröffentlichung schätzt am Beispiel der Chlorherstellung qualitativ ab, welche zusätzlichen Kosten tatsächlich beim DSM anfallen.

Heiner Lütjen und Carsten Schultz

Während viele Stadtwerke aufgrund abnehmender Profitabilität in allen Wertschöpfungsstufen große Herausforderungen zu bewältigen haben und zum Teil sogar betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr ausschließen, scheint es anderen Stadtwerken im schwierigen Energiemarkt zu gelingen, Profitabilität und Umsatz zu steigern. Dies kann unter der Voraussetzung gelingen, dass Unternehmen konsequent auf Innovation, stärkere Kundenorientierung und die Entwicklung neuer Dienstleistungen ausgerichtet werden. In einer Studie des Instituts für Innovationsforschung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurde die Entwicklung innovativer Dienstleistungen von Stadtwerken untersucht, Aktivitätsmuster identifiziert und Handlungsmaßnahmen abgeleitet.

Günstige erneuerbare Energien durch Ausschreibungen – Deutschland und Chile im Vergleich

Stephan Remler

Die Bundesregierung stellt die Förderung von größeren Photovoltaik- und Windkraftanlagen auf ein Ausschreibungssystem um. Erste Erfahrungen wurden im vergangenen Jahr mit drei PV-Ausschreibungen gesammelt. Zeitgleich sorgte ein technologieoffenes Bieterverfahren in Chile für Aufsehen, bei der alle Erzeugerarten zugelassen waren, aber ausschließlich erneuerbare Energien-Projekte die Zuschläge für Stromlieferverträge gewonnen haben. Der direkte Vergleich der sehr unterschiedlichen Modelle zeigt, dass Ausschreibungen generell zu einer Senkung der Angebotspreise für größere Erzeugungsanlagen führen können.

Der jüngste Weltklimagipfel im letzten Dezember gilt als neuer Anker in der unruhigen See der internationalen Politik. Was waren aus der Sicht einer Nichtregierungsorganisation (NGO) wie dem WWF die positiven und negativen Aspekte? Und was bedeutet „Paris“ für die Klimapolitik, insbesondere die europäische. Darüber sprach „et“ mit Regine Günther, Generaldirektorin Politik und Klimaschutz, WWF Deutschland.

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