Samstag, 18. November 2017
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Diana Schumann, Wolfgang Fischer und Jürgen-Friedrich Hake

Die Zielsetzung der Energiewende, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 % gegenüber 1990 zu reduzieren, lässt sich nur durch eine weitgehende Dekarbonisierung der Energieerzeugung erreichen. Hierfür sind neben der Abschätzung der technischen und ökonomischen Auswirkungen auch Informationen darüber notwendig, welche Auffassungen die Bevölkerung zur Kohlenutzung und zum Kohleausstieg in Deutschland hat. Anhand der Ergebnisse einer repräsentativen Panelbefragung wird zunächst aufgezeigt, was Bürgerinnen und Bürger über die Kohlenutzung wissen, welche Einstellungen sie dazu haben und wie sie die Notwendigkeit von Kohlekraftwerken bewerten. Anschließend werden die Bekanntheit des Themas Kohleausstieg in Deutschland, das Verständnis der Befragten und die Einstellungen der Bevölkerung zu diesem beleuchtet.

Ingo Lübke

Der Rollout intelligenter Messsysteme und moderner Messeinrichtungen startet voraussichtlich 2017. Für alle Stadtwerke bedeutet dies eine Mammutaufgabe, die komplex und kostenintensiv ist, und neben dem laufenden Tagesgeschäft bewältigt werden muss. Um die Lasten aufteilen und Synergieeffekte nutzen zu können, schließen sich viele Unternehmen in Kooperationsnetzwerken zusammen. Doch wie lässt sich eine solche Zusammenarbeit in der Praxis realisieren?

Durch ganzheitliche Betrachtung nachhaltige Kundenbeziehungen aufbauen

Heiko Bartels

Die Energiewirtschaft entwickelt sich in Zyklen. Mit Start der Liberalisierung begann die Phase der Konsolidierung, es folgten die Neueintritte (und die Pleiten), die Energiewende und vielleicht jetzt die Phase der Besinnung. Betrachtet man die Energiemarktliberalisierung seit dem Jahre 1998 fällt auf: Die Zahl der Lieferantenwechsel stieg Jahr für Jahr an. Laut Bundesnetzagentur hat der letzte Berichtszeitraum (2014) mit 4,8 Mio. Wechseln (Strom und Gas) einen neuen absoluten Höchststand erreicht. Überraschenderweise – so hat man den Eindruck – setzt bei den Marktteilnehmern alles andere als Panik ein. Kann das sein?

Sonja Baumann

In den letzten Jahren haben sich die Marktbedingungen auf dem deutschen Gasmarkt signifikant verändert. Energiepolitische und regulatorische Ziele sowie Vorgaben führen seither zu einem stagnierenden bis rückläufigen Absatzmarkt. Gleichzeitig nahm der Wettbewerb zu und setzte die Margen unter Druck. Auch die Rahmenbedingungen auf den Gashandelsmärkten veränderten sich deutlich: Langfristverträge laufen langsam aber sicher aus, Handelsaktivitäten an Börsen und auf Broker-Plattformen nehmen signifikant zu, Spothandelsvolumina wachsen stetig an und die Handelspunkte werden immer liquider. Die Entwicklungen an den Handelsmärkten zeigen, dass die Standardhandelsprodukte eine immer bedeutendere Rolle in den Beschaffungsmodellen spielen.

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