Montag, 21. Mai 2018
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Marie-Louise Arlt, Michael Döring, Christian Nabe und Stephanie Ropenus

Sollen dezentrale Flexibilitäten im Verteilnetz netz- und marktdienlich genutzt werden? Wie sind Koordinationsaufgaben zwischen Marktteilnehmern (z. B. Aggregatoren, Prosumern), den Verteilnetzbetreibern und den Übertragungsnetzbetreibern zu lösen? Wie gestalten wir künftig die Schnittstelle der beiden Systemsphären Markt und Netz? Im Rahmen einer Studie für Agora Energiewende haben Ecofys und das Fraunhofer IWES die komplexe Diskussion zur Gestaltung der Markt-Netz-Koordination strukturiert, erste Modellvorschläge für sog. „Smart Markets“ entwickelt und diese vergleichend bewertet.

Thomas Unnerstall

Die Energiewirtschaft sucht – nicht zum ersten Mal, aber wohl noch nie so intensiv wie zur Zeit – nach neuen Geschäftsfeldern. Dies betrifft insbesondere den Privatkundenbereich. Der eine Grund, so lautet der generelle Tenor, sind sinkende Margen und steigende Wechselraten im Commodity-Geschäft und der daraus resultierende Handlungsdruck. Der zweite Grund ist die Energiewende: Vor dem Hintergrund zunehmend dezentraler Strukturen könnte oder wird – so ist man vielerorts überzeugt – eine ganz neue Energiewirtschaft entstehen. Dies gilt vor allem in Verbindung mit dem „Prosumer“, also dem Kunden, der Strom nicht nur kauft, sondern mit technischen Anlagen im Haus auch selbst produziert. Aber bietet diese Entwicklung – und konkret der Prosumer – wirklich Chancen für erfolgreiche Geschäftsmodelle der Energiewirtschaft? Eine nüchterne Analyse lässt zumindest längere Durststrecken erwarten.

HR als Steuerungsfunktion mit neuen Instrumenten stärken

Hans-Günther Meier, Jörg Stäglich, Thomas Fritz und Markus Knopf

Energiewende, Marktumbrüche, neue digitale Wettbewerber, Fachkräftemangel, demographische Herausforderungen und globaler „War of Talents“ – die deutschen Energieversorgungsunternehmen (EVU) stehen auf unterschiedlichsten Ebenen schon seit Längerem vor massiven Herausforderungen. Neue Geschäftsmodelle erfordern neue Mitarbeiter und Fähigkeiten im Unternehmen. Gleichzeitig muss sich der Personalkörper dem Kostendruck in „klassischen“ Geschäften stellen. Diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen erfordert eine aktivere Personalsteuerung. Personalmanagement (HR) wird so zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor und benötigt einen entsprechenden Stellenwert auf der Unternehmensagenda. Wie dies gelingen kann, lässt sich am Beispiel der Stadtwerke Düsseldorf zeigen.

Thomas Kiefer

Kasachstan ist das größte Binnenland der Erde. Der eurasische Staat ist unter den 20 größten Erdölförderern weltweit und nimmt den ersten Platz bei den Vorkommen von Chrom, Vanadium, Wismut und Fluor ein. Doch auf der diesjährigen Weltausstellung in der Hauptstadt Astana (10.6.–10.9.) standen alternative Energien und Zukunftstechniken im Fokus. Das Gastgeberland Kasachstan möchte seine Abhängigkeit von Rohstoffen überwinden und eine nachhaltige Wirtschaft aufbauen.

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