Mittwoch, 29. März 2017
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Ansatz des am 14.11.2016 im Bundeskabinett verabschiedeten Klimaschutzplanes (KSP) 2050 ist es, alle Energieverbrauchssektoren mit Zielen zu versehen. Zudem sollen bestehende Klimaschutzziele spezifiziert und mit konkreten Maßnahmen unterlegt werden. Zentrale Elemente sind das Langfristziel der weitgehenden Treibhausgasneutralität sowie Leitbilder und transformative Pfade für den Weg dorthin, mit der Zwischenstufe 2030. Es besteht jedoch der Eindruck, dass, gestützt auf Studien, politisch nach wie vor auf eine „all electric society“ abgestellt wird. Über einen effizienteren und integrativeren Ansatz diskutierte „et“ mit E.ON-Vorstand Leonhard Birnbaum, EnergyEfficiencyInvest-Geschäftsführer Stephan Kohler, dem Thüga-Vorstandsvorsitzenden Michael Riechel und dem Wissenschaftler Ulrich Wagner.

Alexander Weber und Johannes Rode

Der in den letzten zwei Dekaden in Deutschland erfolgte Zubau an Photovoltaik-Anlagen ist bemerkenswert. Die mittlerweile umfangreich vorliegenden Daten zu diesen Anlagen erlauben belastbare statistische Analysen über die Faktoren der Verbreitung dieser hauptsächlich dezentralen, auf Hausdächern installierten Energietechnologie. Solche Untersuchungen ermöglichen Empfehlungen sowohl für die Politik als auch für dezentrale Akteure, wie etwa Energieversorgungsunternehmen – nicht nur in Hinsicht auf Photovoltaik, sondern auch in Bezug auf weitere dezentrale Energietechnologien. Wie bisher vorliegende Forschungsergebnisse zur Verbreitung von Photovoltaik-Anlagen auf Hausdächern zeigen, spielen Imitationseffekte dabei eine bedeutende Rolle. Eine aktuelle Studie untersucht, welche räumliche Reichweite diese Nachahmungseffekte in Deutschland haben.

Die Akzeptanz des Netzausbaus in Deutschland

Juri Krack, Simon Köppl und Florian Samweber

Der im Zuge der Energiewende durchgeführte Netzausbau wird vielerorts von Protesten der betroffenen Bürger begleitet. Dabei unterscheiden sich die Proteste sowohl in ihrem Ausmaß, als auch in ihrer lokalen Ausbreitung teilweise beträchtlich. Im Rahmen des Projekts MONA 2030 werden Akzeptanzprobleme des Leitungsbaus aufgezeigt, die Rückschlüsse auf die zukünftige Netzplanung zulassen. Anhand von Experteninterviews mit Protestakteuren aus drei verschiedenen Untersuchungsfällen entlang der Netzausbauprojekte SuedLink und SuedOstLink können die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Protesten dargestellt und Handlungsempfehlungen aufgezeigt werden.

Wolfgang Berger

Das Thema der Elektromobilität hält sich, anders als bei früheren Versuchen, nun bereits seit Jahren, im internationalen Maßstab und mit Nachdruck auf der Agenda. Das ist womöglich ein Anzeichen dafür, dass der Trend tatsächlich Fahrt aufnimmt und sich eine weitergehende Diffusion dieser Fahrzeugtechnik vorbereitet. Vor diesem Hintergrund erhebt sich die Frage, wie etablierte, den nationalen Markt in ihrem Metier deutlich mitbestimmende und von dieser Innovation mittel- und unmittelbar betroffene Unternehmen damit umgehen. Im vorliegenden Artikel soll ein Blick auf Vertreter der italienischen Elektrizitätswirtschaft, der Automobilwirtschaft sowie der Erdöl- und Erdgaswirtschaft geworfen werden.

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