Donnerstag, 20. September 2018
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Paul Lehmann, Erik Gawel, Alexandra Purkus und Patrik Söderholm

Mit der am 1.1.2017 in Kraft getretenen Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2017) wird die Tradition der technologiespezifisch differenzierten Förderung von Strom aus Wind, Sonne oder Biomasse fortgeschrieben. Auch im Zuge der nun vorgesehenen Ausschreibungen werden sich die Vergütungszahlungen an die Anlagenbetreiber je nach Energieträger, Technologie oder Standort der Anlage stark unterscheiden. Vor allem Ökonomen sprechen sich aber dafür aus, die Förderung technologieneutral zu gestalten. Doch was spricht auch ökonomisch für eine differenzierte Vergütung von Strom aus erneuerbaren Energien?

Silke Finken, Andreas von Eichborn und Götz Walter

Die Blockchain-Technologie basiert auf dezentralen, gemeinsam genutzten Datenbanken, bei denen Sender und Empfänger einer Transaktion direkt miteinander verknüpft sind und Intermediäre als „trusted third party“ überflüssig werden. Diese Technologie ist in der breiten kommerziellen Anwendung in der Energiewirtschaft noch nicht ausgereift, hat aber das Potenzial für massive Veränderungen im gesamten Energiesystem. Der vorliegende Artikel beschreibt das Grundprinzip und den Ablauf von Blockchain-Transaktionen und stellt – mit Fokus auf die Bereiche Elektromobilität und Kundenmanagement – Anwendungen und mögliche Folgen in der Energiewirtschaft vor.

Ein Diskussionsbeitrag zur Ausgestaltung des Ampelkonzepts über dezentrale Flexibilitätsmärkte

Michael Gerecht und Fabian Wälter

Der Zubau erneuerbarer Energien in Verbindung mit einem verzögerten Netzausbau und regulatorischen Vorgaben, z. B. der Spitzenkappung nach §11 EnWG, führt systematisch und dauerhaft zu Engpässen im Übertragungs- und Verteilnetz. Aufgrund der hohen Entschädigungszahlungen bei Eingriffen in die Erzeugung von regenerativen Erzeugungsanlagen bietet es sich an, preisgünstigere Flexibilitäten auf der Erzeugungs- und Lastseite zu motivieren und ihren geplanten Einsatz netzdienlich anzupassen. Damit werden nicht nur Kosten beim Netzbetreiber eingespart. Über die Vergütungen wird zusätzlich ein kommerzieller Anreiz gegeben, vorhandene Anlagen überhaupt erst für einen flexiblen Einsatz zur Verfügung zu stellen. In einer nun abgeschlossenen Untersuchung wurden die wirtschaftlichen Potenziale analysiert und Ideen für ein Marktdesign entworfen.

Benjamin Bayer und Dominik Schäuble

Zentrale Bestandteile des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sind der gesicherte Zugang zu Vergütungszahlungen sowie die administrative Bestimmung der Vergütungssätze und ihrer Abnahmeraten. Die Bundesregierung hat nun im Rahmen der EEG-Novelle 2016/2017 den Umstieg auf Vergütungen, deren Allokation und Höhe in Ausschreibungen ermittelt werden, beschlossen. International gibt es bereits Erfahrungen mit Ausschreibungen zum Ausbau erneuerbarer Energien, aktuelle Analysen der Ausschreibungsergebnisse sind jedoch rar. Ziel dieses Beitrags ist es, einen aktuellen Vergleich zentraler Ausschreibungsergebnisse in Brasilien, Frankreich, Italien und Südafrika vorzulegen und die beobachteten Entwicklungen und deren Ursachen qualitativ zu diskutieren.

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