Dienstag, 11. Dezember 2018
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Blockchain: Anwendungen und mögliche Folgen in der Energiewirtschaft

Silke Finken, Andreas von Eichborn und Götz Walter

Die Blockchain-Technologie basiert auf dezentralen, gemeinsam genutzten Datenbanken, bei denen Sender und Empfänger einer Transaktion direkt miteinander verknüpft sind und Intermediäre als „trusted third party“ überflüssig werden. Diese Technologie ist in der breiten kommerziellen Anwendung in der Energiewirtschaft noch nicht ausgereift, hat aber das Potenzial für massive Veränderungen im gesamten Energiesystem. Der vorliegende Artikel beschreibt das Grundprinzip und den Ablauf von Blockchain-Transaktionen und stellt – mit Fokus auf die Bereiche Elektromobilität und Kundenmanagement – Anwendungen und mögliche Folgen in der Energiewirtschaft vor.

Die Ursprünge der Blockchain kommen aus dem Bereich der Kryptowährungen: Die ursprüngliche Blockchain ist die Technologie hinter der wohl bekanntesten Kryptowährung Bitcoin. Die Idee der Entwickler der Währung Bitcoin war es, ein dezentrales digitales „peer-to-peer“-Zahlungssystem ohne einen Intermediär zu schaffen.

Überall dort, wo Werte von einer Person an eine andere transferiert werden oder Eigentum nachgewiesen bzw. katalogisiert wird, kann die Blockchain bis zu einem gewissen Grade die Rolle des Intermediäres übernehmen. Insbesondere der Einsatz von sog. „smart contracts“, d. h. Verträgen, bei denen Handlungen oder Transaktionen an gewisse Bedingungen geknüpft sind, kann ohne Intermediär digital über die Blockchain abgebildet werden.

Angesichts der zunehmenden digitalen Verknüpfung von Milliarden von Gegenständen im wachsenden Internet of Things und den damit ansteigenden Machine-to-Machine-(M2M)-Transaktionen sind die potenziellen Anwendungsmöglichkeiten derartiger dezentraler Datenbanken mit dazugehörigen Prozessen zur Konsensbildung vielfältig.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2017

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