Montag, 21. Mai 2018
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Roger Corradini, Jochen Conrad und Simon Greif

Die bezüglich Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit richtige Heizung für das Eigenheim zu finden, ist eine große Herausforderung. Fundierte Informationen fördern die Energierationalität auch dort (Foto: Oleksandr Delyk | Fotolia)Im Rahmen der Energiewende sind bisher nur geringe Fortschritte in der Wärmeversorgung zu verzeichnen. Ein Grund für die mangelnde Handlungs- und Investitionsbereitschaft ist deren Heterogenität. Eine große Auswahl an Technologien sowie konkurrierende Interessen verschiedener Akteure erschweren die Beschaffung objektiver und vergleichbarer Informationen. Da fundiertes Wissen die Basis für rationale Entscheidungen ist, kann die Wahl des Heizsystems für Eigenheimbesitzer zur Herausforderung werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Wärmeversorgungssysteme aus Sicht des Klimaschutzes, des Ressourcenschutzes und der Wirtschaftlichkeit zu mehr Energierationalität im Eigenheim führen. Umfangreiche Antworten darauf liefert eine Studie als Ergebnis eines Forschungsprojektes der Wüstenrot Stiftung und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft.

Harald Hecking, Martin Hintermayer und Dominic Lencz

Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, seinen Ausstoß von Treibhausgasen (THG) bis 2030 um 55 % bzw. bis 2050 um 80-95 % gegenüber dem Basisjahr 1990 zu senken. Der folgende Artikel vergleicht zwei mögliche Entwicklungspfade, welche jeweils sektorübergreifend die Ziele für die Sektoren Energiewirtschaft, Industrie und Gebäude erreichen und stellt heraus, welchen Beitrag die Gas- und Wärmeinfrastruktur dabei spielen kann. Die Ergebnisse entstammen einer Studie des Kölner Forschungsinstituts ewi Energy Research & Scenarios (ewi ER&S), welche durch drei nordrhein-westfälische Energieunternehmen, Gelsenwasser AG, Open Grid Europe GmbH und RheinEnergie AG, beauftragt wurde.

Private Kleinvermieter – Ein vergessener Akteur auf dem Weg zur Wärmewende?!

Steven März

Die Wärmewende kann nur mit den Investitionen privater Kleinvermieter gelingen. Leider ist es bislang nicht ausreichend gelungen, diese zu verstehen und dieses Wissen in Politikinstrumente umzuwandeln (Foto: VRD | Fotolia?Deutschland wird seine selbst gesetzten Klimaziele für 2020 sehr wahrscheinlich deutlich verfehlen, was die Frage aufwirft, inwieweit politische Rahmenbedingungen noch problemadäquat sind bzw. wo Veränderungen notwendig sind. Am Beispiel der privaten Kleinvermieter lässt sich zeigen, dass politische Instrumente häufig an den Bedürfnissen der Zielgruppen vorbei entwickelt werden und welche Veränderungen für das Gelingen der Wärmewende notwendig sind.

Karl Gentner

Vom Wärmenetz in den Haushalt: Die Wärmeübergabestation ist das Bindeglied zwischen Wärmeanschlussleitung und Gebäudeheizungsanlage (Fotos: YADOS GmbH)Über 30 % des deutschen Strombedarfes werden mittlerweile über erneuerbare Energien abgedeckt. Ganz anders sieht es bei der Wärmeversorgung aus. Trotz eines Anteils von ca. 50 % am Gesamtenergieverbrauch stammen gerade einmal 13 % der Wärmeenergie aus regenerativen Quellen. Eine neue Generation lokaler Nahwärmenetze zeigt weitereichende Potenziale für die aktive Umgestaltung energetischer Versorgungsstrukturen auf. Im Mittelunkt steht dabei die intelligente Steuerung unterschiedlicher Energieerzeuger zu einer hocheffizienten, dezentralen Lösung für Gebäude, Quartiere und Stadtteile.

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