Montag, 21. Mai 2018
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Mihail Ketov, Kilian Geschermann, Arne Lilienkamp und Albert Moser

Strombezugspotenziale E-FahrzeugflottenZur Erreichung der von der Europäischen Union angestrebten CO2-Emissionsminderungsziele werden im Verkehrssektor verstärkt Elektrofahrzeuge gefördert. Mit dem Ziel der Bundesregierung, bis ins Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen zu haben, wird die sektorenübergreifende Kopplung des Strom- und Verkehrssektors ausgebaut. Hiermit eröffnen sich zugleich betriebswirtschaftliche Erlöspotenziale, die sich aus einem optimierten Bezug elektrischer Energie in Abhängigkeit der Strompreise und der Benutzung der Elektrofahrzeuge ergeben. Ziel dieses Beitrages ist es, einen Überblick über die heute verfügbaren Freiheitsgrade und Markteintrittsbarrieren der gewerblich genutzten Elektrofahrzeuge in Deutschland zu geben, um anschließend das Erlöspotenzial für ein exemplarisches Fahrzeugportfolio zu bewerten.

Roland Ernst

„Pulse Berlin“: Das Gebäude in der Stresemannstraße wird nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip errichtet. Dabei werden bevorzugt recycelbare Materialien verwendet und erneuerbare Energien eingesetzt (Foto: Reggeborgh)Die Wärmewende kommt nur schleppend in Fahrt. 2016 waren es gerade einmal 13 % Heizenergie, die aus erneuerbaren Energien erzeugt wurden – nur 0,5 % mehr als 2012. Aber sie wird kommen. Von insgesamt 21 Mio. Heizungen in Deutschland sind zwei Drittel mindestens 20 Jahre alt und damit höchst sanierungsbedürftig. Im boomenden Neubausegment lassen gesetzliche Anforderungen und die Mechanismen des Marktes sowieso nichts anderes zu als höchst effizientes Heizen. In Berlin zeigen die Projekte eines Energiedienstleisters, wie die Wärmewende im urbanen Raum aussehen könnte.

Beschleunigter Netzausbau durch Minimaltrassen-Kabellösungen

Heinrich Brakelmann, Lorenz J. Jarass und Carsten Wolff

Beschleunigung beim Ausbau des Stromtransportnetzes ist dringend notwendig (Bild: jamesteohart | Fotolia)Die Bundesnetzagentur und nicht zuletzt der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung setzen auf eine Beschleunigung beim Ausbau des Stromübertragungsnetzes in Deutschland. Um Bürgerinteressen stärker zu berücksichtigen, soll der Ausbau verstärkt über Erdverkabelung erfolgen. Dabei stehen kostengünstige Konzepte im Mittelpunkt. Im Beitrag werden Minimaltrassen- Kabellösungen im Drehstromnetz erläutert. Sie reduzieren Umweltbelastungen, Installationsdauer und Kosten bei gleichzeitig erhöhter Zuverlässigkeit und ermöglichen dadurch eine Beschleunigung des Netzausbaus.

Mihail Ketov, Kilian Geschermann, Arne Lilienkamp und Albert Moser

Voraussichtlich werden zunächst gewerbliche E-Fahrzeugflotten Strombezugspotenziale heben können (Bild: jozsitoeroe | Fotolia)Zur Erreichung der von der Europäischen Union angestrebten CO2-Emissionsminderungsziele werden im Verkehrssektor verstärkt Elektrofahrzeuge gefördert. Mit dem Ziel der Bundesregierung, bis ins Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen zu haben, wird die sektorenübergreifende Kopplung des Strom- und Verkehrssektors ausgebaut. Hiermit eröffnen sich zugleich betriebswirtschaftliche Erlöspotenziale, die sich aus einem optimierten Bezug elektrischer Energie in Abhängigkeit der Strompreise und der Benutzung der Elektrofahrzeuge ergeben. Ziel dieses Beitrages ist es, einen Überblick über die heute verfügbaren Freiheitsgrade und Markteintrittsbarrieren der gewerblich genutzten Elektrofahrzeuge in Deutschland zu geben, um anschließend das Erlöspotenzial für ein exemplarisches Fahrzeugportfolio zu bewerten.

Rolle der Digitalisierung in der soziotechnischen Transformation des Energiesystems

Paul Weigel und Manfred Fischedick

Die Digitalisierung ist ein wichtiger Bestandteil der Gesamttransformation des Energiesektors (Bild: kentoh | Fotolia)Mit Beginn der Liberalisierung des Energiesektors startete eine Reihe von Transformationsprozessen, welche unser heutiges Energiesystem grundlegend geformt haben. Im Vergleich zu den Jahrzehnten zuvor ist das Energiesystem, das bis dato durch lange Zeitkonstanten geprägt war, heute durch eine hohe Dynamik gekennzeichnet und steht unter ständigem Veränderungsdruck. Nachfolgend wird die Rolle der Digitalisierung in Bezug auf ihre Transformationswirkung mit Hilfe von Methoden aus der Transitionsforschung diskutiert. Dabei kommt vor allem der Ansatz der Mehr-Ebenen-Perspektive (MLP, „Multi Level Perspective“) zur Anwendung.

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