Dienstag, 17. Oktober 2017
-   Meldungen

Der BDEW hat am 18.09.2017 eine neue Erhebung zur Ladesäuleninfrastruktur veröffentlicht: Die Zahl der öffentlich zugänglichen Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge liegt demnach aktuell bei rund 10.700 Ladepunkten an 4.730 Ladesäulen (darunter insgesamt 530 Schnellladesäulen).

Mit seinem neuen Fact-Sheet zu den „Flexibilitätsoptionen“ bringt der EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. jetzt mehr Klarheit in dieses komplexe Thema.

Bessere Auslastung der Stromnetze spart 200 Mio. € pro Jahr

Die Kosten für das Management von Engpässen im Stromnetz lassen sich um mehr als 200 Mio. € pro Jahr senken. Das ist das Ergebnis einer branchenübergreifenden Arbeitsgruppe unter der Leitung der Deutschen Energie-Agentur (dena) und des BET – Büro für Energiewirtschaft und technische Planung.

Die Verringerung der CO2-Emissionen ist ein entscheidender Schritt für den Klimaschutz. Doch um eine gefährliche Erwärmung der globalen Temperaturen und ihre potenziell katastrophalen Folgen zu verhindern, sind weitere Ansätze und Maßnahmen dringend erforderlich. Das ist das Fazit zweier verknüpfter Berichte, die zur Klimawoche der Vereinten Nationen unter dem Titel „Weit unter 2 Grad Celsius“ erschienen sind.

Leserbrief

Zum Aufsatz von Dieter Lindenberger (EWI, Uni Köln)
„Volkswirtschaftliche Einordnung des Beitrags der Kohle zur Energietransformation“ in „et“ 9/2017, S. 19ff.

Steigende Temperaturen durch den Klimawandel werden den Elektrizitätsverbrauch in Europa grundlegend verändern. Wie sich der ungebremste Klimawandel auf den europäischen Elektrizitätsbedarf auswirkt, hat ein Wissenschaftlerteam aus Deutschland und den USA nun untersucht: Die Tagesspitzenlast wird demnach in Südeuropa ansteigen und der Gesamtbedarf sich wohl von Norden nach Süden verlagern. Zudem wird in einem Großteil der Länder die jährliche Spitzenlast im Sommer statt im Winter auftreten. Das bedeutet zusätzlichen Druck auf Europas Energieversorgungsnetze, wie die jetzt im renommierten US-Fachjournal Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) veröffentlichte Studie nahelegt.

ewi Energietagung 2017 zum Thema „Digitalisierung“

Der Megatrend „Digitalisierung“ hat mittlerweile den Energiesektor voll erfasst. Gerade im Bereich der Elektrizität, die sich durch hochfrequente, komplexe Steuerungsprozesse auszeichnet, werden enorme Potenziale des Einsatzes digitaler Technologien erwartet. Hinzu kommen die Veränderungen in Verbrauchssektoren wie Wärme und Verkehr sowie der weitere Ausbau wetterbedingter Erzeugungstechnologien, v. a. von Wind- und Solarkraftwerken. Gemeinsam mit Referenten und Teilnehmern möchte das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln diese Themen im Rahmen seiner jährlichen Energietagung intensiv weiterdenken. Wie kann der entstehende Koordinationsbedarf bewältigt werden? Wie lassen sich die regulatorischen Rahmenbedingungen optimal auf die neu entstehenden Gestaltungsaufgaben abstimmen, so dass Marktteilnehmer effizienten Anreizstrukturen folgen (können)?

Die E-world energy & water 2018 setzt erstmalig einen Themenschwerpunkt: „Smart City“– mit dem Ziel, die Zukunftsfelder der Branche weiter auszubauen. Etablierte Unternehmen und junge Start-ups haben somit mehr Raum für die Präsentation ihrer innovativen Lösungen. Die Messe findet vom 6. bis 8.2.2017 in der Messe Essen statt.

9. MCC StadtwerkeForum 2018 – Das Stadtwerk der Zukunft: flexibel, innovativ und kundenorientiert

Mitten in der Energiewende stellt sich die Frage: Wie geht es weiter? Geplant und sukzessiv oder durch das Auftreten neuer Technologien und bisher unbekannter Akteure disruptiv, also systemzerstörend? Dies ist die entscheidende Frage für den Fortbestand von Stadtwerken. Sie müssen sich den Veränderungen im Markt mehr denn je stellen. Neue Strategien sind gefragt. Das StadtwerkeForum, das am 6. und 7.11.2017 in Düsseldorf stattfindet, greift diese Frage auf und versucht, sie anhand aktueller Beispiele zu beantworten.

Was ist zu tun? Was wird getan? Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klaffen manchmal Lücken. Das gilt auch für die Energiewende. Hat die Große Koalition die richtigen Grundlagen geschaffen, damit die Energiewende voll durchstarten kann? Oder muss die kommende Regierung dafür jetzt erst richtig die Ärmel hochkrempeln?

Beteiligung an Start-up e.pilot

EVB Billing und Services GmbH (EVB B&S) investiert weiter in seine Marktpräsenz: EVB B&S hat zusammen mit Michel Nicolai (ehemals Trianel) und dem Schweizer IT-Unternehmen Axon Ivy AG das Start-up e.pilot GmbH gegründet.

In den VOLTARIS-eigenen Prüfstellen sind nahezu 1.000 elektronische Haushaltszähler (eHz) als Prüflinge aus 16 Stichprobenlosen für den Messstellenbetrieb von Energieversorgern und Stadtwerken nach dem amtlichen Verfahren geprüft worden. Das aktuelle Ergebnis: Die Anforderungen des Stichprobenverfahrens wurden von allen Losen erfüllt.

Neues Umspannwerk liefert Energie für den Frankfurter Westen

Ein neues Umspannwerk in der Kleyerstraße liefert künftig Energie für den wachsenden Wirtschaftsstandort Frankfurt. Am 19.7.2017 haben Stadtrat Jan Schneider und Mainova-Vorstandsmitglied Lothar Herbst sowie der Geschäftsführer der Telehouse Deutschland GmbH, Dr. Béla Waldhauser, die Anlage offiziell in Betrieb genommen.

Die Umwandlung von überschüssigem Ökostrom in grünes Gas kann entscheidend zum Erfolg der Energiewende beitragen. Das ist eines der Ergebnisse der Expertenbefragung „Power-to-Gas: Praxis und Potenziale“, die die Nymoen Strategieberatung im Auftrag von Zukunft Erdgas durchgeführt hat.

Start der Seeverlegung des „grünen Kabels“

Die Installation des NordLink-Hochspannungskabels zwischen Norwegen und Deutschland hat begonnen. Die ersten Kilometer des „grünen Kabels“ wurden bereits auf dem Meeresboden im Vollesfjord, in der südnorwegischen Region Vest-Agder verlegt.

Unternehmensgewinne werden dank Künstlicher Intelligenz kräftig anziehen: Zusätzliche Steigerungen um durchschnittlich 38 % bis 2035 sind laut der Studie „How AI boosts industry profits and innovation“ des Beratungsunternehmens Accenture bei erfolgreichem Einsatz möglich.

CO2-Emissionen schneller reduzieren: Gasbranche stellt konkrete Schritte vor

Zwölf Verbände der Gaswirtschaft, der Geräteindustrie und des Handwerks in Deutschland haben heute eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Darin zeigen sie konkrete Maßnahmen und Potenziale der Gasbranche auf, die zu einer schnellen und effizienten Reduktion von CO2-Emissionen beitragen.

Smart City beschreibt das Konzept, demzufolge Städte durch intelligente Vernetzung lebenswerter und effizienter gestaltet werden. Laut aktuellen Studien sollen sich die bundesweiten Umsätze im Smart City-Markt bis 2022 mehr als verdoppeln. Die Metajobsuchmaschine Joblift ging der Frage nach, inwiefern sich diese Entwicklung auf den Stellenmarkt überträgt.

Acht europäische Übertragungsnetzbetreiber vereinbaren Kooperation

Im Juli 2017 haben acht Übertragungsnetzbetreiber eine Absichtserklärung für die Planung, Implementierung und den Betrieb einer Plattform zum gemeinsamen Abruf von Sekundärregelleistung (SRL) unterzeichnet. Der Projektname „PICASSO“ steht für „Platform for the International Coordination of the Automatic frequency restoration process and Stable System Operation“.

Das Bundesforschungsministerium will die großen Potenziale von Bioraffinerien noch stärker als bisher nutzbar machen. Daher startet es jetzt die Förderinitiative „Technologie-Initiative Bioraffinerien“ und stellt hierfür bis zu 15 Mio. € bereit.

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