Dienstag, 22. August 2017
-   Meldungen

Unternehmen der Energiewirtschaft zögern nach wie vor bei der Nutzung gebrauchter Software. Ihr Einsatz erlaubt jedoch Einsparungen von bis zu 50 % gegenüber Neuanschaffungen.

Aufgabe einer Leitwarte Technik ist die Gewährleistung einer einwandfreien Funktion der Einrichtungen und Anlagen. Modernisierungen erlauben einen deutlich effizienteren und reaktionsschnelleren Betrieb.

Feldtest mit Gaszählern

Bisher steht innerhalb der Energiebranche der Rollout intelligenter Messsysteme im Stromnetz im Vordergrund. Aber auch im Gasbereich wird ihr Einsatz schon getestet.

Mit dem Naturstromspeicher Gaildorf wird erstmals ein Windpark mit einem Pumpspeicherkraftwerk kombiniert, um zukünftig Regelenergie zur Verfügung zu stellen.

Smart Metering 2016: Digitalisierung der Energiewende

Seit nun mehr als 40 Jahren wird in Deutschland über erneuerbare Energien diskutiert und fest steht: Die letzten deutschen Kernkraftwerke werden in 6 ½ Jahren abgeschaltet. Wie wird sich die Energielandschaft weiterentwickeln? Wie wird die Energiewende in der Praxis aussehen? Und vor allem, wie wird ihre Digitalisierung umgesetzt?

Rund 500 Teilnehmer – von Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern über Hersteller von Windenergie-Anlagen, Solar-Wechselrichtern, Ladestationen bis zu Hochschulen und Forschungsinstituten sowie Versorgungs- und Beratungsunternehmen – finden sich vom 23.- 27.10.2017 in Berlin zu den 7th Solar and 16th Wind Integration Workshops und dem neuen E-Mobility Power System Integration Symposium zusammen. Hauptziel der Konferenzen ist es, interdisziplinäres Denken zwischen Industrie und Forschung anzustoßen, indem sie eine Plattform für den Austausch von Ideen und Wissen für die zentralen Themen der Netzintegration erneuerbarer Energien bieten.

digital.city – Intelligente Infrastruktur für smarte Städte

Keine Science Fiction sondern ein erster praktischer Schritt hin zur Vision Smart City: Straßenlaternen, die nicht nur höchst effizient und individuell für Helligkeit sorgen, sondern auch Informationen über ortsspezifische Besonderheiten sowie Angebote der angeschlossenen Einzelhändler über eine spezielle App nutzbar machen. Dabei geht es um die Digitalisierung und intelligente Verknüpfung von öffentlicher Verwaltung, Gebäuden, Wirtschaft, Verkehr sowie Bildung und Gesundheit. Eine solche Digital City ist ohne eine intelligente Infrastruktur nicht möglich.

Eine Arbeitsgruppe des Bundesverbands der Energiemarktdienstleister (BEMD) e. V. hat 25 Anbieter für IT-Lösungen, die „Meter to Cash“ bieten, analysiert. Die Untersuchung umfasst 14 Anbieter, 10 weitere Anbieter werden nicht weiter analysiert, da diese die End-to-end-Prozesskette Meter to Cash „noch“ nicht vollständig bedienen können oder der Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten nicht im deutschen Markt liegt.

EW–Informationstag „Neue Netzkonzepte – Flexibilisierung für effiziente Verteilnetze“

Den deutschen Verteilnetzen kommt heute die bedeutungsvolle Aufgabe zu, die volatilen, dezentralen Einspeisungen netzverträglich zu koordinieren. Hierdurch sind die technischen und wirtschaftlichen Anforderungen gestiegen. Die Verteilnetze fungieren heute als eine Art Netzmanager, was Netzbetreiber immer wieder vor neue anspruchsvolle Herausforderungen stellt.

Die Mainova AG hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem historisch hohen Ergebnis abgeschlossen. Zur nachhaltigen Akzeptanz der Energiewende mahnt das Unternehmen die Beachtung des Wettbewerbsprinzips an.

Discounter-Filialen bilden virtuelles Kraftwerk

Mehr als 1.200 Aldi Süd-Filialen produzieren Strom aus Photovoltaikanlagen. In einem Batteriespeicher-Pilotprojekt unter Beteiligung der EnBW wird jetzt die Speicherung und effektive Nutzung erprobt.

Deutschland und Dänemark haben sich am 14.6.2017 auf eine Erhöhung der Mindest-Day-Ahead-Kapazität zwischen Westdänemark und Deutschland verständigt. Sie soll in beiden Richtungen bis 2020 schrittweise auf 1.100 MW steigen.

Primärregelleistung aus Chlor-Alkali-Elektrolyse

Erstmals wird am deutschen Markt Primärregelleistung aus einer Anlage zur Chlor-Alkali-Elektrolyse angeboten. Die von Vestolit betriebene Anlage ist Teil des REstore-Portfolios.

Der BDEW stellt seinen Mitglieds-unternehmen ein Onlinetool zur Verfügung, das beim digitalen Transformationsprozess Unterstützung leistet. Es deckt wesentliche Aspekte der Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette systematisch ab.

Wärmepumpen sind im Neubau fest etabliert

Fast 32 % der 2016 fertiggestellten Wohngebäude sind mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Bei den 2016 genehmigten Gebäuden steigt ihr Anteil auf 37,4 %.

In ihrer aktuellen Roadmap empfiehlt die Deutsche Energie-Agentur (dena) eine stärkere Nutzung von Power-to-Gas zur Erreichung der klimapolitischen Ziele. Dies erfordert Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen und den technologieoffenen Wettbewerb.

Erneuerbare Energie: Vom Idealismus zum Business

Gründergeist, Energieversorger und eine ganze Branche: Nie zuvor war das Businesspotenzial des Themas „erneuerbare Energie“ so groß wie heute. Und noch nie zuvor waren so viele Interessengruppen am Vorantreiben der Energiewende beteiligt. Die nachhaltige Energiegewinnung hat einen beeindruckenden Wandel in Gang gesetzt und das Energiesystem so nachhaltig verändert wie kein Umbruch zuvor. Erneuerbare sind der Pulsschlag der Branche. Um das Business lebendig zu halten, stellen sich Fragen: Wie kann das Energiesystem effizienter, intelligenter und lukrativer gestaltet werden? Das sind die Herausforderungen, die Versorger sowie Gründer aktuell beschäftigen. Die Erneuerbaren prägen nicht nur das Energiesystem, sie sind Teil jeder strategischen Entscheidung.

Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Am 28.5.1947 wurde der Verband – zunächst unter dem Namen Vereinigung Industrielle Kraftwirtschaft – von 13 Unternehmen in der westlichen Besatzungszone gegründet, die sich besser gegen willkürliche Eingriffe in die Energieversorgung absichern wollten. Seitdem tritt der VIK im Interesse industrieller und gewerblicher Energieverbraucher für wettbewerbsfähige Preise und marktwirtschaftliche Strukturen im Energiemarkt, für zuverlässige energiepolitische Rahmenbedingungen und für die Sicherung des Standorts Deutschland im internationalen Wettbewerb ein.

Studie: Effizientere Technik kann CO2-Ausstoß um ein Viertel senken

Die Verwendung energieeffizienter Technologien kann den globalen CO2-Ausstoß um 8 Gt p. a. senken. Mit ihnen lassen sich somit Einsparungen erzielen, die fast doppelt so hoch sind wie bisher angenommen. Voraussetzung wäre, dass zumindest die Energieeffizienz der bereits verfügbaren Technologien auch tatsächlich weltweit genutzt wird. Das gilt besonders für die Bereiche Raffinerieprodukte, Metallverarbeitung und Chemieprodukte und vor allem für den Austausch mit China und Indien – aber auch den USA. Dies sind Ergebnisse der neuen Studie „Reducing global CO2 emissions with the technologies we have“. Wissenschaftler des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) haben sie jetzt gemeinsam mit Forschern der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und des Zuse-Instituts Berlin im Fachmagazin Resource and Energy Economics veröffentlicht. Die neuen Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung energieeffizienter Technologien für den Klimaschutz. Mittels modernster Produktionstechnologien, die über den derzeitigen Standard hinausgehen, könnten demnach sogar mehr als zehn Gigatonnen eingespart werden. Das wären rund ein Viertel aller derzeitigen globalen CO2-Emissionen.

„Um unser Energiesystem stabil zu halten, Stromüberschüsse zu nutzen und Netzengpässe zu vermeiden, spielen Gas und Gasinfrastrukturen eine entscheidende Rolle. Denn mit Technologien wie Power-to-Gas ist das Gas-System in der Lage, erneuerbaren Strom langfristig zu speichern, zu transportieren und bedarfsgenau zur Verfügung zu stellen. Durch die Kopplung bislang weitgehend getrennter Sektoren können erneuerbare Energien in allen Sektoren zum Einsatz kommen. Das heißt: Mehr Klimaschutz mit Gas und Strom für Wärme, Verkehr und Industrie.“ Dies sagte der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW), Prof. Dr. Gerald Linke, auf der DVGW-Konferenz „Sektorenkopplung – Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende“ am 1.6.2017 in Berlin.

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