Montag, 23. Juli 2018
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Long term decarbonisation of heat

The UK approach to exploring different pathways including examples of the Leeds H21 Hydrogen project and the Freedom Project hybrid heating systems

Die Britische Botschaft lud im Rahmen ihrer Gesprächsreihe zur Clean Growth Strategy am 26.04.2018 gemeinsam mit Statoil in Berlin ein, um sich zum Thema Wasserstoff und seinen Potenzialen für den Klimaschutz auszutauschen.

Zu Beginn wurden die Projekte Leeds H21 und das sogenannte Freedom Project vorgestellt. Ziel beider in den UK beheimateten Projekte ist es, die Möglichkeiten von Wasserstoff für ein künftiges Energieversorgungssystem unter Einhaltung der Klimaschutzziele aufzuzeigen.

In der anschließen Diskussion saßen sich Dan Sadler, Projektleiter Northern Gas Network, Daniel Newport, Stratege beim britischen Wirtschaftsministerium, Oliver Lancaster, Projektleiter Freedom Project von Wales & West Utilities, Ulrich Benterbusch, Bundeswirtschaftsministerium, und Carsten Rolle vom BDI gegenüber. Die Runde moderierte Heike Lohmann, Energieexperte.

Foto: v.l.n.r.: Heiko Lohmann, Dan Sadler, Ulrich Benterbusch, Dr. Carsten Rolle, Oliver Lancaster, Daniel Newport
Foto: v.l.n.r.: Heiko Lohmann, Dan Sadler, Ulrich Benterbusch, Dr. Carsten Rolle,
Oliver Lancaster, Daniel Newport 

Konsens in der Runde herrschte bei den Punkten, dass es für eine erfolgreiche Energiewende technologieoffener Ansätze bedarf, dass Wasserstoff bei der künftigen Energieversorgung definitiv eine Rolle spielen wird und dass eine internationale Zusammenarbeit mit einem Austausch zu den jeweiligen Erkenntnissen unabdingbar ist.

Während die Vertreter der UK-Projekte auf die Potenziale von Wasserstoff abhoben, dämpften die deutschen Diskutanten die Möglichkeiten von Power-to-X im Wärmebereich.

Konsens bestand wiederum darin, dass nur über deutliche Preissignale (z. B. eine CO2-Steuer) der Markt motiviert werden kann, sich in eine „grüne“ Richtung zu entwickeln. Allerdings unterschieden sich dann wieder die Ansichten über die politische Durchsetzungsmöglichkeit diesseits und jenseits des Ärmelkanals. Einig waren sich alle in dem Punkt: „Nichtstun ist keine Option!“.

Als Antwort darauf verkündete Henrik Solgaard Andersen, Projektmanager bei Statoil, dass Statoil und Open Grid Europe eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen haben, um das Thema Wasserstoff auch in Deutschland voran zu bringen.

Der Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums begrüßte ausdrücklich diese Initiative und betonte, dass es solche Vorreiter brauche, die sich dieser konkreten Herausforderungen der Energiewende annehmen.

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