Montag, 20. November 2017
-   Meldungen

Die OMNETRIC Group, ein Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und Accenture, hat zusammen mit dem österreichischen Energieversorger KELAG die erste MindApp für die Energieindustrie entwickelt. Mit dieser Applikation unterstützt das Expertenteam Energieversorger dabei, die Betriebsmittelplanung und das Ausfallmanagement zu verbessern sowie den wirtschaftlichen Erfolg zu steigern.

-   Hinweis

Zu unserem Bedauern hat sich in Heft 9/2017 der Energiewirtschaftlichen Tagesfragen (et) auf Seite 39 in der mittleren Spalte ein Fehler eingeschlichen. Dort muss es "ergeben sich Zeiträume von 6-12 Jahren für GHD und Industrie" heißen statt "ergeben sich Zeiträume von 612 Jahren für GHD und Industrie". Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.

Eine korrigierte Fassung der Seite können Sie unter folgendem Link einsehen:

 Korrektur Seite 39 aus Schiffers et al.

-   Zukunftsfragen

Hans-Wilhelm Schiffer

Eine Analyse der seit 1973 vorgelegten energiepolitischen Programme zeigt: Alle Regierungskoalitionen haben sich in den vergangenen 45 Jahren im Grundsatz zu den Zielen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Bezahlbarkeit sowie Umweltschutz und Ressourcenschonung bekannt – verknüpft mit der Aussage, dass diese Ziele gleichrangig zu verfolgen seien. Tatsächlich hat es diesen „Gleichklang“ der Ziele nie gegeben. Konkrete Ereignisse oder politische Strömungen haben vielmehr zu einer wechselnden Priorisierung einzelner Ziele geführt. Parallel dazu hat sich die Eingriffsintensität des Staates in die Steuerung von Angebot und Nachfrage verändert.

-   Topthema

David Bothe, Matthias Janssen, Sander van der Poel, Theresa Eich, Albert Moser, Jan Kellermann, Lara Lück, Hao Chan, Martin Ahlert, Carlos Andrés Quintero Borrás, Marcel Corneille und Johannes Kuhn

Mit der Sektorkopplung werden langfristig weitere Verbrauchsbereiche wie Wärme und Verkehr auf rein erneuerbare Energiequellen umgestellt. Eine modellgestützte Analyse der Systemkosten über alle Wertschöpfungsstufen hinweg zeigt, dass insbesondere die vorhandene Gasinfrastruktur einen wichtigen Beitrag leisten kann, eine umfassende Energiewende kostengünstig zu erreichen. Ein Erhalt der Gasnetze in Verbindung mit der Nutzung von Grünem Gas als weiterem Endenergieträger neben Strom führt zu deutlich niedrigeren Gesamtkosten als eine umfassende Elektrifizierung aller Endanwendungen. Zudem kann dies helfen, Akzeptanzprobleme zu überwinden.

-   Weitere Themen

Dietmar Schüwer

Eine besondere Herausforderung für die Wärmewende stellen leitungsgebundene Wärmeversorgungsstrukturen dar. Aufgrund ihrer hohen Kapitalbindung bei gleichzeitig hoher Lebensdauer müssen hier frühzeitig die richtigen Weichen in Richtung Energiewende gestellt werden. Eine Vielzahl von Akteuren, Stadtwerken und Energieversorgern, über Planer und Handwerker bis hin zur Immobilienwirtschaft stehen vor der Schwierigkeit, einen langfristig kompatiblen Pfad in Richtung Klimaschutz und Energiewende einzuleiten. Vor diesem Hintergrund sollen in diesem Artikel aus technologischer Sicht Optionen aus dem Themenfeld „LowEx und gekoppelte Wärmeversorgungsstrukturen“ näher betrachtet werden.

Tobias Veith

Das Eckpunktepapier „Smart Grid und Smart Market“ der Bundesnetzagentur (BNetzA) schlägt zur Abgrenzung zwischen netzbezogenen und marktbezogenen Maßnahmen zur Engpassreduktion im Verteilnetz das Ampelkonzept vor. In drei Phasen wird unterschieden, wie Netzbetreiber ins Marktgeschehen eingreifen sollen. Interessant ist die gelbe Phase, in der einem Engpass durch marktwirtschaftliche Lösungen begegnet werden kann. Im Folgenden soll diskutiert werden, welche Erkenntnisse aus existierenden Marktmechanismen zur Unterstützung der Systemführung im Übertragungsnetz auf die Verteilnetzebene übertragen werden können.

Modernisierung des Systems aus Netzentgelten, Umlagen und Steuern – Effektive Klimapolitik erfordert eine systemische Reform

Jens Büchner, Philipp Hörnig, Vigen Nikogosian, Dominik Schober, Hartmut Weyer und Oliver Woll

Netzentgelte, Umlagen und Steuern machen den weitaus größten Teil der Stromkosten für Endverbraucher aus. Damit werden die mit der Bepreisung des Stroms einhergehenden Anreize kaum durch Marktmechanismen, sondern weitgehend durch regulatorisch oder ordnungspolitisch vorgegebene Mechanismen bestimmt. Es erscheint den Autoren deshalb sinnvoll zu überprüfen, ob das heutige System aus Netzentgelten, Umlagen und Steuern den Anforderungen einer „guten“ Preissetzung gerecht wird, um die Ziele der Energiewende nachhaltig zu unterstützen.

Grit Hömke, Ulrike Mathis und Nicole Hagemann-Marré

Seit Jahren hält der Trend zur sog. „Rekommunalisierung“ im Bereich der Energiewirtschaft an. Motiviert werden die Kommunen durch die Aussicht darauf auf diesem Wege direkten Einfluss auf die Energiewende vor Ort nehmen zu können. Sie entschließen sich dazu aus den unterschiedlichsten Gründen; sei es die Unzufriedenheit mit der Umsetzung von Erschließungsprojekten, dem Gefühl von den Energieunternehmen nicht ausreichend ernst genommen zu werden, dem Wunsch den Umfang regenerativer Energien vor Ort zu erhöhen oder schlicht die Schaffung einer weiteren Einnahmequelle für die Kommune. Daher konzentrieren sich der Artikel auf die wichtigsten Aspekte, beginnend mit den Vorüberlegungen über die Etablierung des Projektes hin zur dauerhaften Umsetzung.

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