Dienstag, 24. April 2018
Anzeige


-   Meldungen
Echtzeit-Daten über Energieangebot, -nachfrage und -preise werden immer wichtiger. Entsprechend relevanter werden die schnelle Auswertung dieser Daten und die Reaktion der Versorger. Dabei wird Künstliche Intelligenz (KI) eine zentrale Rolle spielen. Durch den konsequenten Einsatz von Künstlicher Intelligenz könnten Energieversorger ihre Wettbewerbs fähigkeit stark verbessern.
-   Zukunftsfragen

Thomas Hörtinger und Rocco Piepka

Das Kraftwerk Boxberg sorgt für eine sichere Energieversorgung trotz steigender fluktuierender Einspeisung aus erneuerbaren Energien (Foto: LEAG)Der Einspeisevorrang der wetterabhängig zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energien Windkraft und Photovoltaik stellt die Braunkohlenkraftwerke vor große Herausforderungen, welche diese jedoch mit Bravour meistern. Am Beispiel eines großen Erzeugers in Ostdeutschland lässt sich anschaulich zeigen, wie das funktioniert. Als verlässlicher Partner der Erneuerbaren sorgt ein effizienter und flexibler Kraftwerkspark auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft für eine sichere Strom- und Wärmeversorgung.

-   Topthema

„et“-Redaktion

Die Energiewende stellt in ihren grundlegenden Konzepten und Roadmaps in Deutschland und der Europäischen Union sehr stark auf Strom als Energieträger ab – an eine Elektrifizierung auf grüner Basis für alle Verbrauchssektoren werden politisch große Hoffnungen geknüpft. Angesichts der großen Risiken dieser Denkweise für Versorgungssicherheit, Kosteneffizienz und Akzeptanz muss breiter und vernetzter gedacht werden. Ziel einer von „et“ initiierten Diskussion zwischen Politik, Infrastrukturbranche und Wissenschaft war es, Konturen einer breiten Energiewende aufzuzeigen, welche die intelligente Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr in den Mittelpunkt stellt. Und das EU-weit.

Winand Zeggel

Power-to-Heat-Anlage im Heizkraftwerk Niederrad (Foto: Mainova AG)Die Energiewende erfordert eine vollständige Transformation des deutschen Energiesystems. Es bedarf einer neuen, flexiblen Verknüpfung von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch, die mit einer Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität einhergeht. Urbanen Ballungsräumen wie Frankfurt am Main kommt in diesem Zusammenhang eine Schlüsselstellung zu. Mit ihren Infrastrukturen bieten sie beste Voraussetzungen für die intelligente Verknüpfung von Strom, Gas, Industrie, Mobilität und Fernwärme durch neue technische Lösungen.

-   Weitere Themen

Robert Gersdorf

Zunehmende Einspeisung aus dezentralen erneuerbaren Energien führt zu Herausforderungen für die Netzinfrastruktur (Bild: elxneise | Fotolia.com)Redispatch ist ein anerkanntes und effizientes Instrument in einem funktionierenden Strommarkt. Es hilft, Engpässe im Übertragungsnetz zu beseitigen und einen einheitlichen Netzzugang zu gewährleisten. Das ist die Voraussetzung für einen liquiden Großhandelsmarkt für Strom mit aussagekräftigen Preissignalen, dessen volkswirtschaftliche Vorteile die Kosten für Redispatch aufwiegen. Mit voranschreitendem Netzausbau werden sowohl der Bedarf an Redispatch als auch die damit verbundenen Kosten bis 2025 deutlich sinken.

Jens Perner, Michaela Unteutsch und Andrea Lövenich

Wie aktuelle Kostenabschätzungen zeigen, ist der Import von synthetischen Heiz- und Kraftstoffen auf Basis erneuerbaren Stroms eine wirtschaftliche attraktive Option (Bild: Brian Jackson | Fotolia.com)Eine Option zur Dekarbonisierung des Wärme- und Verkehrssektors ist der Einsatz von synthetischen Heiz- und Kraftstoffen, die mithilfe von Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt werden. Von Vorteil ist hierbei, dass die Heiz- und Kraftstoffe vergleichsweise einfach aus dem Ausland importiert werden können. Dies ermöglicht es, besonders günstige Standorte zur Erzeugung des benötigten Stroms aus erneuerbaren Energien zu nutzen, zum Beispiel in Nordafrika, dem Nahen Osten oder Island. Die im Artikel erläuterten Kostenabschätzungen zeigen, dass der Import von synthetischen Heiz- und Kraftstoffen erhebliche Kosteneinsparungen gegenüber der heimischen Erzeugung ermöglichen. Deshalb sollten synthetische Energieträger insbesondere im Wärme- und Verkehrssektor als Baustein der Energiewende in der politischen Debatte Beachtung finden.

Blockchain in der Energiewirtschaft: Kommt jetzt das große Stadtwerke-Sterben?

Wolfram M. Walter

Blockchain macht Furore, auch in der Energiewirtschaft. Wer proaktiv handelt, verschafft sich Vorteile (Bild: Istock | Fotolia.com)In einem Punkt sind sich die Experten uneinig: Die einen erwarten, dass der Bitcoin kollabiert und wie eine Seifenblase zerplatzt, die anderen sehen einen Kurs von 100.000 US-$ für einen Bitcoin als realistisch an. In einem anderen Punkt sind sich die Experten aber einig: Die Blockchain-Technik wird auf viele Branchen massiven Einfluss nehmen, u. a. auch auf die Energiewirtschaft. Und es wird eher drei bis fünf als zehn Jahre dauern, bis Blockchain-Applikationen zu unserem Alltag gehören.

Roger Corradini, Jochen Conrad und Simon Greif

Die bezüglich Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit richtige Heizung für das Eigenheim zu finden, ist eine große Herausforderung. Fundierte Informationen fördern die Energierationalität auch dort (Foto: Oleksandr Delyk | Fotolia)Im Rahmen der Energiewende sind bisher nur geringe Fortschritte in der Wärmeversorgung zu verzeichnen. Ein Grund für die mangelnde Handlungs- und Investitionsbereitschaft ist deren Heterogenität. Eine große Auswahl an Technologien sowie konkurrierende Interessen verschiedener Akteure erschweren die Beschaffung objektiver und vergleichbarer Informationen. Da fundiertes Wissen die Basis für rationale Entscheidungen ist, kann die Wahl des Heizsystems für Eigenheimbesitzer zur Herausforderung werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Wärmeversorgungssysteme aus Sicht des Klimaschutzes, des Ressourcenschutzes und der Wirtschaftlichkeit zu mehr Energierationalität im Eigenheim führen. Umfangreiche Antworten darauf liefert eine Studie als Ergebnis eines Forschungsprojektes der Wüstenrot Stiftung und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft.

-   Abo? Wie geht's


 

Die Entwicklung der Medien schreitet kontinuierlich voran und so sind auch wir als Redaktion der „et“ einen konsequenten Schritt in Richtung Vielfalt der Informationskanäle gegangen.

Ab der Ausgabe 1-2/2014 können Sie die „et“ sowohl als Print- als auch als Onlinefassung sowie als App auf Ihrem iPad/Tablet-PC beziehen. Wählen Sie den Informationskanal aus, der am besten zu Ihnen passt! Sie haben zudem die Möglichkeit, das Digital-Abonnement mit einem Print-Abonnement im Bündel zu beziehen, so dass Sie zusätzlich zur gewohnten Qualität der Printfassung die Mobilität der App-Ausgabe nutzen können. Durch Klick auf die unten stehenden Links bzw. Symbole erreichen sie direkt unser Digital- und Online-Angebot im Apple, Google Play und Amazon Store, das Bestellformular für das Print+Online Kombi-Abonnement sowie das Online-Abo in der Webbrowser-Ansicht.

et digital – erhältlich bei Amazon et digital – erhältlich im App Store Get it on Google Play

Suche

Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 4/2018
Schwerpunkt: Wärmewende
Blockchain: Kommt jetzt das große Stadtwerke-Sterben? Rechtliche Aspekte
Dezentralisierung: Lösungen im urbanen Raum; Interviews zu Energie-Speichern
Strategiegespräch: Intelligente Sektoren-Kopplung in der Energieunion
mehr...
 
EW Medien und Kongresse GmbH
Kaiserleistraße 8a | D-63067 Offenbach am Main | Telefon +49 (069) 7104487-0 | Telefax: +49 (069) 7104487-459

Aktuelles Heft  | Zukunftsfragen  | Topthema  | Weitere Themen  | Termine  | Heftbestellung  | Mediadaten  | Ansprechpartner

Copyright 2012 by ONexpo  |  anmelden  |  Impressum |  AGB
Mainzer Netztagung 2018 - 5./6. Juni 2018 in Wiesbaden