Montag, 24. April 2017
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Stadtwerkeallianz Metering

-   Meldungen

TenneT, Betreiber von Übertragungsnetzen in Deutschland und den Niederlanden, gewährleistete auch 2016 wieder eine hohe Versorgungssicherheit. Die Verfügbarkeit des TenneT-Netzes lag mit 99,9999 % auf einem konstant hohen Niveau.

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Thüga: Stadtwerke der Zukunft

 

-   Zukunftsfragen

Georg Erdmann

Die Energiewende hat bereits heute zu Umbrüchen in der Energielandschaft geführt und wird auch weiter Veränderungen anstoßen. Dennoch wirft sie auch Fragen auf, die beantwortet werden wollen: Welche Ziele dürften bis zum Jahr 2020 erreicht werden, bei welchen Zielen droht eine mehr oder weniger starke Verfehlung? Welche Instrumente und Maßnahmen haben sich als hilfreich erwiesen, welche als (weitgehend) wirkungslos? Worauf ist die voraussichtlich heterogene Zielerfüllung zurückzuführen? Was sind die dafür maßgebenden exogenen Ursachen, die dadurch gekennzeichnet sind, dass die nationale Energiepolitik darauf grundsätzlich keinen Einfluss nehmen kann? Und was sind die endogenen Ursachen, woraus sich konkrete Hinweise auf ein erforderliches Nachsteuern der Energiewende ergeben? Offensichtlich sind die Antworten auf diese Fragen nicht nur aus historischer Perspektive relevant, sondern auch für die Frage, wie die Energiewende im Zeitraum 2020 bis 2030 erfolgreich weitergeführt und wie allfällige Fehlschläge künftig vermieden oder wenigstens reduziert werden können.

-   Topthema

Simon Greif, Roger Corradini und Jochen Conrad

Während die Energiewende in der Stromerzeugung mit gutem Vorbild voranschreitet, zeichnet sich die Wärmewende derzeit nicht ab. Um die ambitionierten Klimaziele des „Klimaschutzplan 2050“ erreichen zu können, müssen auch umfangreiche Maßnahmen in der Wärmeversorgung umgesetzt werden. Im Projekt Dynamis der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE) werden hierzu CO2-Verminderungsmaßnahmen sektorübergreifend untersucht.

-   Weitere Themen

Fernando Oster und Georg Erdmann

Die mit der Energiewende eingeleiteten Maßnahmen zur Erreichung ihrer Oberziele, den Ausstieg aus der Kernenergie bei gleichzeitiger Reduktion von Treibhausgasemissionen, gehen einher mit einer tiefen Veränderung der Elektrizitätswirtschaft. Die schon seit einigen Jahren andauernden Verwerfungen auf den Großhandelsmärkten für Elektrizität führen nicht nur zu Investitionszurückhaltung in dargebotsunabhängige Kraftwerksleistung, sondern schlagen sich auch in den Bilanzen konventioneller Kraftwerksbetreiber nieder. Umfangreiche außerplanmäßige Abschreibungen deuten darauf hin, dass die Letztverbraucher momentan nicht die vollen Kosten der Kapazitätsvorhaltung tragen.

Stefanie Degreif

Die stetig steigende Nachfrage nach Rohstoffen stellt die Wirtschaft künftig vor immense Herausforderungen: Wachsende Verkehrsinfrastruktur, stetige Erweiterung der Bausubstanz, steigender Konsum – aber auch die Energiewende sind beispielhafte Treiber. Nicht nur deutschlandweit ist der Rohstoffbedarf hoch. Im globalen Maßstab steigt die Nachfrage nach Rohstoffen wie Bau- und Industriematerialien sowie Metallen. Vor diesem Hintergrund hat das Öko-Institut im Eigenprojekt „Deutschland 2049 – Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Rohstoffwirtschaft“ eine umfassende Strategie für eine langfristige und nachhaltige Rohstoffwirtschaft für Deutschland entwickelt.

Die digitale Transformation: Mehr als ein Technologiewandel!

Gerd Pischetsrieder

Die Digitalisierung durchdringt inzwischen so gut wie jede Branche und jeden Marktbereich. Sie macht auch vor der Energiebranche keinen Halt. Die Unternehmen und der überwiegende Teil der Führungskräfte wissen um die Bedeutung des Themas, das so tief in alle Prozesse eingreift, dass man sich ihm nicht entziehen kann. Die Technik ist dabei zwar häufig der erste Anstoß, der auslösende Impuls, aber eine Beschränkung auf diese kann fatal sein. Zum Beispiel wenn intern zwar eine umfangreiche Digitalisierung durch Experten erfolgt, die Mitarbeiter sich aber neuen Abläufen/Strukturen verweigern, der Betriebsrat nicht mitspielt oder Kunden sich nicht in ihren Bedürfnissen angesprochen finden. Die Gemengelage ist oft hochkomplex. Der Artikel gibt Hinweise auf mögliche Lösungen.

Leonardo Burckhardt und Martin Pehnt

Plug-in-PV-Systeme, auch bekannt als „Balkonkraftwerke“ oder „Guerilla-PV“, sind Photovoltaik-Kleinstanlagen, die in der Regel eine Nennleistung von 200 Wp oder mehr besitzen. Sie sind einfach und „steckerfertig“ zu installieren und bieten damit auch Mieterhaushalten die Möglichkeit, als Prosumer sowohl selbst Strom zu produzieren als auch im Eigenverbrauch zu konsumieren. Plug-in-PV in Deutschland wurde bislang noch nicht wissenschaftlich analysiert. Im Rahmen einer Untersuchung des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) wurde der energetische und wirtschaftliche Nutzen von Plug-in-PV-Modulen abhängig von Standort- und Einsatzbedingungen beurteilt und deren Akzeptanz analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Plug-in-PV-Anlagen einen Eigenversorgungsanteil von 7 % bis zu 45 % erzielen und ab einem Nutzungsanteil des produzierten Stroms von 30 % wirtschaftlich sein können. Die Motive für das Betreiben einer solchen Anlage sind vielfältig und umfassen mehr als rationale Beweggründe. Barrieren sind vor allem die Anschlussbedingungen. Mit den aktuellen Verkaufszahlen ist der energetische Beitrag für das System gering, allerdings können vergleichsweise viele Haushalte erreicht werden.

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Inhalt der Ausgabe 4/2017
Schwerpunkt: Zukunftsfragen
Energieeffizienz: Zukunftsfähigkeit von Heizsystemen
Zukunftsfragen: Energiewende und Klimaschutz; Zahlungsbereitschaft für grünen Strom
Energiespeicher: Wo ist der „Market Pull“ für Batteriespeicher?
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3. Handelsblatt Jahrestagung Digitale Energiewirtschaft