Montag, 25. Juni 2018
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The UK approach to exploring different pathways including examples of the Leeds H21 Hydrogen project and the Freedom Project hybrid heating systems
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„et“-Redaktion

Mit der Einigung auf eine Reform des EU-Emissionshandels haben der Europäische Rat und das Europäische Parlament die Rolle des Emissionshandels als wichtigstes Klimaschutzinstrument für Europa bestätigt und gestärkt. Durch den deutlich schnelleren Abbau der Überschüsse an Emissionsberechtigungen sollen sich ab 2021, mit Beginn der 4. Handelsperiode, knappheitsbedingte Preisanstiege einstellen. Doch es zeigt sich, dass sich die Wirkung der Reform auf die CO2-Preise – allein durch die Erwartungen der Marktteilnehmer – bereits heute entfaltet.

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Patrick Wörner, André Müller, Marleen Fischer und Carl-Alexander Graubner

Während die Kostenbelastung privater Haushalte durch die stetig steigende EEG-Umlage kontinuierlich zunimmt, ist gleichzeitig ein drastischer Investitionsrückgang beim Ausbau der erneuerbaren Stromerzeuger zu verzeichnen. Auch die Senkung des Energieverbrauchs im Wärmebereich sowie die Integration erneuerbarer Energien im Verkehrssektor halten nicht Schritt, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Die Bundesregierung hat die anvisierte Treibhausgasreduktion für das Jahr 2020 bereits revidiert – doch ist die wenig zufriedenstellende Entwicklung gar ein Indiz für eine fehlerhaft konzipierte Energiewende? Im Rahmen einer umfangreichen Analyse des derzeitigen und zukünftigen Energiesystems soll evaluiert werden, ob die deutsche Energiewende technisch umsetzbar sowie ökologisch, wirtschaftlich und sozialverträglich ist.


„et“-Redaktion

Die Industrie steht heute vor einer doppelten Herausforderung: zum einen dem Transformationsprozess der Energiewende, zum anderen „Industrie 4.0“ als Trend, der die Umstellung auf digital vernetzte, dezentrale und individualisierte Prozesse erfordert. „et“ hat in einer Runde aus hochrangigen Vertretern aus Politik, Energiebörse, Wirtschaft und Energiewissenschaft diskutiert, welche Rolle der Energiehandel dabei spielt. Es wurde herausgearbeitet, wie Märkte und Sektoren verbunden werden können, welches Gewicht ein starkes Strompreissignal als Angelpunkt für Flexibilität, Handel, Absicherung und Investitionen spielt und schließlich, was der Energiesektor bei alledem von anderen Märkten lernen kann.

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Knut Kübler

Es gehört zu den Aufgaben eines Staates, dafür zu sorgen, dass Wirtschaft und Verbraucher in ausreichendem Umfang mit Energie versorgt werden. Dass auch zu den staatlichen Aufgaben zählen könnte, auf die Reduzierung eines als zu hoch empfundenen Energieverbrauchs hinzuwirken, ist relativ neu. Im „Energiekonzept 2010“ hat die Bundesregierung angekündigt, den Primärenergieverbrauch bis 2020 um 20 % zu verringern. Die aktuellen Daten weisen darauf hin, dass diese Vorgabe verfehlt wird. Darüber wird wenig gesprochen. Dabei ist das eine der wesentlichen Ursachen, dass die Politik ihr Ziel aufgeben musste, die Treibhausgase bis 2020 um 40 % zu reduzieren. Wenn die Energiepolitik heute beim „Klimaschutz“ ein Glaubwürdigkeitsproblem hat, dann liegt das auch daran, dass die Bundesregierung ihre Versprechungen bei der „Energieeinsparung“ nicht eingehalten hat.


Timo Tremml, Sabine Löbbe, André Hackbarth und Christian Burbank  

Wenn es um innovative energiewirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen geht, steht das eigene Energieversorgungsunternehmen (EVU) hoch im Kurs. Die Ergebnisse einer Umfrage mit über 7.000 ausgewerteten Fragebögen zeigen auch: für Eigen- und Communitystrom, Smart Home, E-Mobilität und Bündelangebote gibt es spezifische Zielgruppen. Mehr Kunden interessieren sich für zeitvariable Tarife als für Flatrates. Am liebsten kontaktiert man sein EVU über das Kundencenter oder das Online-Kundenportal. Zielgruppenspezifische und (regional) differenzierte Marktstrategien zahlen sich aus, wozu Produktentwicklung und Vertrieb weiter professionalisiert werden müssen.

Erlöspotenziale gewerblicher Elektromobilität am deutschen Strommarkt

Mihail Ketov, Kilian Geschermann, Arne Lilienkamp und Albert Moser

Strombezugspotenziale E-FahrzeugflottenZur Erreichung der von der Europäischen Union angestrebten CO2-Emissionsminderungsziele werden im Verkehrssektor verstärkt Elektrofahrzeuge gefördert. Mit dem Ziel der Bundesregierung, bis ins Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen zu haben, wird die sektorenübergreifende Kopplung des Strom- und Verkehrssektors ausgebaut. Hiermit eröffnen sich zugleich betriebswirtschaftliche Erlöspotenziale, die sich aus einem optimierten Bezug elektrischer Energie in Abhängigkeit der Strompreise und der Benutzung der Elektrofahrzeuge ergeben. Ziel dieses Beitrages ist es, einen Überblick über die heute verfügbaren Freiheitsgrade und Markteintrittsbarrieren der gewerblich genutzten Elektrofahrzeuge in Deutschland zu geben, um anschließend das Erlöspotenzial für ein exemplarisches Fahrzeugportfolio zu bewerten.

Roland Ernst

„Pulse Berlin“: Das Gebäude in der Stresemannstraße wird nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip errichtet. Dabei werden bevorzugt recycelbare Materialien verwendet und erneuerbare Energien eingesetzt (Foto: Reggeborgh)Die Wärmewende kommt nur schleppend in Fahrt. 2016 waren es gerade einmal 13 % Heizenergie, die aus erneuerbaren Energien erzeugt wurden – nur 0,5 % mehr als 2012. Aber sie wird kommen. Von insgesamt 21 Mio. Heizungen in Deutschland sind zwei Drittel mindestens 20 Jahre alt und damit höchst sanierungsbedürftig. Im boomenden Neubausegment lassen gesetzliche Anforderungen und die Mechanismen des Marktes sowieso nichts anderes zu als höchst effizientes Heizen. In Berlin zeigen die Projekte eines Energiedienstleisters, wie die Wärmewende im urbanen Raum aussehen könnte.

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