Donnerstag, 27. Juli 2017
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Hydropower Balkans

-   Meldungen

Mehr als 1.200 Aldi Süd-Filialen produzieren Strom aus Photovoltaikanlagen. In einem Batteriespeicher-Pilotprojekt unter Beteiligung der EnBW wird jetzt die Speicherung und effektive Nutzung erprobt.

-   Hinweis

Sauber erklärt: Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - ein Kompendium von der Methodik bis zur Anwendung

Ob etablierter Energiewirtschaftler oder Start-up-Unternehmer, ob Forscher, Berater oder Politiker – heute kommt vermeintlich keiner ohne ein „Geschäftsmodell“ aus. Warum ist das so? Was macht Geschäftsmodelle zu „fleißigen Lieschen“ nicht nur der Betriebswirtschaftslehre, sondern auch der Ingenieure, Volkswirte oder Informatiker?

Prof. Dr. Sabine Löbbe und André Hackbarth vom „Reutlinger Energiezentrum für Dezentrale Energiesysteme und Energieeffizienz“ (REZ) klären in ihrem soeben erschienen Kompendium zu Geschäftsmodellen in der Energiewirtschaft auf:

  • Was ist ein Geschäftsmodell eigentlich und warum der hype?
  • Ersetzt es die Strategie?
  • Und ist es mehr als die Suche nach Vermarktungsmöglichkeiten?
  • Welche grundlegenden Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft gibt es?
  • Die beiden Wissenschaftler der Hochschule Reutlingen wissen: Das Geschäftsmodell beschreibt das Prinzip, nach dem eine Organisation Werte schafft, vermittelt und erfasst. Es erleichtert durch diese Vereinfachung und Strukturierung die Analyse und Optimierung des bestehenden wie neuen Geschäfts.

Das Kompendium dient dem Praktiker als methodische Basis zur eigenständigen Entwicklung von Geschäftsmodellen. Es beschreibt die wesentlichen Herausforderungen der Energiewirtschaft – von Technologien, Digitalisierung, über sich wandelnden politischen Ziele und Instrumente bis zu neuen Kundenbedürfnissen. Der Wandel erfordert, dass die Unternehmen – große wie kleine, etablierte wie neue Anbieter, in öffentlichem wie in privatem Eigentum – angesichts erodierender Margen und zunehmendem Wettbewerb erfolgversprechende Wege in die Zukunft suchen. Zusammenfassend werden die Erfolgsfaktoren zur Entwicklung und Umsetzung von Geschäftsmodellen angesprochen.

„Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft: Ein Kompendium von der Methodik bis zur Anwendung“ ist den „Reutlinger Diskussionsbeiträgen zu Marketing und Management“ der Hochschule Reutlingen erschienen und kann unter http://bit.ly/reutlinger_diskussionsbeitrag_et
heruntergeladen werden.

-   Zukunftsfragen

Das Umweltbundesamt (UBA) hat bereits vor Veröffentlichung des offiziellen Verified Emissions Table (VET)-Berichts der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) Zahlen zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen veröffentlicht. Dennoch sind die dort veröffentlichten Zahlen mit einer gesunden Skepsis zu genießen. Insbesondere werden dem Emissionshandel unterstehende Bereiche unkommentiert neben solche Sektoren gestellt, die diesem nicht unterworfen sind. Insgesamt führt dies zu einer verschobenen Wahrnehmung der Emissionsproblematik, die im Folgenden kritisiert werden soll.

-   Topthema

Wolfgang Elsenbast, Florian Kämpfer, Matthias Janssen und Jens Perner

In vielen Ländern Europas durchläuft der Stromsektor derzeit einen grundlegenden Transformationsprozess hin zu einer wesentlich kleinteiligeren Energielandschaft mit weniger starren Stromverbrauchsmustern und zeitweise erheblichen Einspeisungen aus dezentralen Erzeugungsanlagen im Verteilnetz. Die veränderte Versorgungsstruktur ruft einerseits neue Herausforderungen wie vermehrte Engpässe im Verteilnetz hervor, andererseits eröffnen sich neue Flexibilitätsquellen und Steuerungsmöglichkeiten. Dies macht neuartige Konzepte für Netzplanung und -betrieb im Verteilnetz erforderlich. Dabei kann die Flexibilitätsnutzung durch die Verteilnetzbetreiber zur Engpassvermeidung Nutzungskonflikte mit anderen Einsatzmöglichkeiten und einen Koordinations- und Regulierungsbedarf hervorrufen. Der Artikel analysiert den Ist-Zustand der Flexibilitätsnutzung sowie die auftretenden Koordinationsprobleme und gibt Hinweise zu ihrer Lösung.

-   Weitere Themen

Josef Gochermann

Der Zuwachs an erneuerbaren Energieanlagen stagniert. Ist die Energiewende festgefahren? Wird der Übergang in die neue Energiewelt überreguliert? Neben der Regulation der großen Systeme auf nationaler Ebene braucht die Energiewende mehr Freiraum und Flexibilität auf regionaler und auf individualer Ebene. Der vorliegende Artikel greift die wichtigsten Kritikpunkte in Bezug auf die Energiewende auf und gibt Hinweise zu deren Lösung.

Heinz-J. Bontrup

Die Energiewirtschaft ist in aller Munde. Und das nicht nur wegen der Energiewende. Dabei wird bei allen Diskussionen um die Auswirkungen der notwendigen ökologischen und ökonomischen Veränderungsprozesse in dieser volkswirtschaftlich wichtigen Branche in der Regel die Bedeutung des Personals nicht gebührend berücksichtigt. Zwar werden vielfach Beschäftigungsveränderungen angeführt, näher differenzierte, personalwirtschaftliche Betrachtungen bleiben dabei aber außen vor. Der folgende Beitrag nimmt die Beschäftigten in der Energiewirtschaft in den Fokus und zeigt, wie sich die Veränderungen auf diese auswirken.

Die Rolle von Wärmenetzen im Wärmemarkt der Zukunft – GIS-Analyse technisch-ökonomischer Potenziale

Sebastian Blömer, Christian Götz, Peter Mellwig, Martin Pehnt und Patrick Jochum

Wärmenetzinfrastrukturen setzen langfristige Investitionsentscheidungen voraus – sowohl für den Betreiber und die Wärmeabnehmer als auch für das übergeordnete Energiesystem. Die Bedeutung von Wärmenetzen in einem weitgehend klimaneutralen Gebäudebestand, wie im Energiekonzept der Bundesregierung als Ziel für das Jahr 2050 vorgegeben, wird in der Forschung intensiv diskutiert. Der Debatte um die Bedeutung dieser Netze im zukünftigen Wärmemarkt fehlte es bisher an einem flächendeckenden Modell zum kleinräumigen Abgleich von Wärmenachfrage und Netzkostenstrukturen. Das Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) hat in einem gemeinsamen Projekt mit der Beuth Hochschule für Technik Berlin die technisch-wirtschaftlichen Potenziale von Wärmenetzinfrastrukturen in einer hochauflösenden GIS-Analyse untersucht.

Stefan Thomas, Johannes Thema und Michael Kopatz

Energiesuffizienz ist neben Energieeffizienz ein zweiter Weg, den Energieverbrauch zu reduzieren. Während Energieeffizienz bei unverändertem Nutzen den Energieinput senkt, ist Energiesuffizienz eine Strategie mit dem Ziel, die Menge an technisch bereitgestellter Energie durch Veränderungen der Quantität oder Qualität des Nutzens aus Energie auf ein nachhaltiges Maß zu begrenzen oder zu reduzieren. Das kann durch Reduktion, Substitution oder Anpassung des Nutzens an den Bedarf im Alltag geschehen. Viele Haushalte praktizieren schon Energiesuffizienz, aber die Hemmnisse für eine stärkere Nutzung sind groß. Auch die Energiesuffizienz im Haushalt benötigt daher eine Flankierung durch die Politik. Im BMBF-Projekt „Energiesuffizienz“ wurde daher erstmals eine integrierte Energiesuffizienzpolitik untersucht, die insbesondere den Stromverbrauch in den privaten Haushalten adressiert.

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Inhalt der Ausgabe 7/2017
Schwerpunkt: Flexibilitäten
Energiepolitik: Ist die Energiewende festgefahren?
Stromverteilnetz: Nutzung dezentraler Flexibilitäten; Einspeisemanagement 3.0
Energieeffizienz: Ansätze für eine Energiesuffizienzpolitik
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