Sonntag, 23. September 2018
-   ZUKUNFTSFRAGEN

„et“-Redaktion

Die Länder der EU haben 2016 rund 30 % ihres Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt, davon knapp die Hälfte aus traditioneller Wasserkraft. Nach aktuellen Berechnungen des Statistischen Amtes der EU (Eurostat) hat sich der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung gegenüber 2015 nur um 2 % erhöht. Kernenergie, Kohle und Gas blieben damit für rund 70 % (einschließlich Öl und Sonstige) der EU-Stromversorgung verantwortlich, was verdeutlicht, dass ein schneller Verzicht auf konventionelle Energieträger nicht möglich ist.


Harald Schwarz und Klaus Pfeiffer

Die Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien erfordert einen Strategiewechsel. Zukünftig müssen Photovoltaik und Windenergieanlagen mehr Beiträge zum stabilen und sicheren Netzbetrieb leisten. Solange dies nicht gewährleistet ist, bleiben konventionelle Kraftwerke sowohl für die Erzeugung von Wirkleistung wie auch für die Bereitstellung notwendiger Systemdienstleistungen für die Netzbetreiber unverzichtbar.

Globale Entwicklung der CCS-Technologie und ihre Rolle als mögliche Klimaschutzmaßnahme

Cornelia Schmidt-Hattenberger

Der von der Menschheit seit der industriellen Revolution verursachte Anteil am Klimawandel rückt durch die breite Diskussion einer umweltschonenden und zuverlässigen Energieversorgung immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Eine wichtige Rolle kommt hier der internationalen Staatengemeinschaft zu, durch verbindliche Energiekonzepte in den kommenden Jahrzenten konsequent Vermeidungs- und Minderungsstrategien für Treibhausgas(THG)-Emission umzusetzen. Der Artikel gibt einen Einblick in den derzeitigen Stand der Forschung zur dauerhaften geologischen Speicherung von Kohlendioxid (CO2)-Emissionen durch die Carbon Dioxide Capture and Storage (CCS)-Technologie. Der Fokus liegt dabei auf ausgewählten internationalen Beispielen und dem nationalen Forschungsprojekt zur CO2-Speicherung am Pilotstandort Ketzin im Bundesland Brandenburg.

„et" -Redaktion

Ende 2017 hat die EU-Kommission eine Plattform für Kohleregionen im Übergang aus der Taufe gehoben. Als Teil ihres 2Saubere Energie“-Paketes soll es Knackpunkte auf dem Weg in eine kohlenstoffärmere Zukunft adressieren. In Deutschland sind vier Bundesländer stark davon betroffen. Eines davon ist Brandenburg. „et“ sprach mit Klaus Freytag, Lausitzbeauftragter des Brandenburgischen Ministerpräsidenten über die Plattform, Strukturwandel und die Folgen.

Welche Klimaziele sind verpflichtend?

„et“-Redaktion

Während in Deutschland erhitzt über die Verfehlung der Klimaziele diskutiert wird, zeigt sich die EU entspannt. Unklarheit herrscht über die Perspektiven bis 2030. Die deutsche Klimapolitik verweigert sich der klaren europäischen Aufteilung zwischen den Emissionen, die dem EU-Emissionshandel (ETS-Bereich) sowie dem Nicht-ETS-Bereich (Haushalte, Verkehr, Gewerbe) zuzurechnen sind und den sich daraus ergebenden nationalen Aufgaben und Pflichten. Einen nicht unwesentlichen Anteil an der unübersichtlichen Situation trägt das Übereinkommen von Paris mit seiner Abkehr von konkreten Minderungszielen und der Einführung der Nationalen Klimaschutzbeiträge (Nationally Determined Contributions – NDC).

„et“-Redaktion

Mit der Einigung auf eine Reform des EU-Emissionshandels haben der Europäische Rat und das Europäische Parlament die Rolle des Emissionshandels als wichtigstes Klimaschutzinstrument für Europa bestätigt und gestärkt. Durch den deutlich schnelleren Abbau der Überschüsse an Emissionsberechtigungen sollen sich ab 2021, mit Beginn der 4. Handelsperiode, knappheitsbedingte Preisanstiege einstellen. Doch es zeigt sich, dass sich die Wirkung der Reform auf die CO2-Preise – allein durch die Erwartungen der Marktteilnehmer – bereits heute entfaltet.

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