Donnerstag, 29. Juni 2017
-   ZUKUNFTSFRAGEN

Clemens Haftendorn, Franziska Holz, Tim Winke und Christian von Hirschhausen

Das COALMOD-World-Modell gibt internationale Prognosen und Politikempfehlungen unter Berücksichtigung aller relevanten Produzenten und Exporteure des weltweiten Kesselkohlenmarktes Foto: Getty Images

Der weltweite Kesselkohlemarkt hat sich in den letzten zehn Jahren durch steigende Nachfrage, flexiblere Handelsbedingungen und intensivierten Börsenhandel drastisch verändert. Um zukünftige Marktentwicklungen zu analysieren, wird das Gleichgewichtsmodell COALMOD-World verwendet, mit dem der nationale und globale Kesselkohlemarkt über mehrere Perioden simuliert werden kann. Dafür werden sowohl der internationale seewärtige Handel als auch die relevanten einheimischen Märkte abgebildet. Die jährlich ermittelten Marktgleichgewichte ermöglichen regional-spezifische Prognosen über gehandelte Kohlemengen und Preise bis zum Jahr 2030.

Interview mit Christoph Mäckler

Über 70 % der deutschen Bevölkerung leben in Städten. Dort befindet sich auch der größte Teil des Gebäudebestands, dessen Sanierung für das Gelingen der Energiewende entscheidend ist. Doch sind die sehr ehrgeizigen Vorgaben, hinter denen man schon heute weit hinterherhechelt, sowie Vorschriften wie Null- oder Plusenergiehaus im Neubaubereich überhaupt realistisch? Und ist es vernünftig, wenn wir die Häuser in unseren historischen Stadtvierteln in Wärmeschutzmäntel einpacken? „et“ sprach mit dem Architekten und Hochschullehrer Prof. Christoph Mäckler über die Folgen der politischen Pläne und Vorgaben im städtischen Gebäudesektor sowie sinnvollere Alternativen.

Jüngste Trends im Bereich der erneuerbaren Stromerzeugung

Georg Erdmann

Mit der Energiewende werden in Deutschland nicht nur die geförderten regenerativen Stromerzeugungsmengen, sondern auch die Vergütungszahlungen aus der EEG-Förderung noch einmal stark ansteigen. Demzufolge müssen Unternehmen, die keine Sonderregelungen für sich in Anspruch nehmen können, sowie die privaten Endverbraucher eigentlich mit weiter zunehmenden Belastungen aus der EEG-Umlage rechnen. Doch hatte die Politik im letzten Jahr versprochen, dass die EEG-Umlage das inzwischen erreichte Niveau nicht überschreiten solle. Um dieses Versprechen gegenüber den Bürgern einzulösen, muss jetzt dringend über Alternativen zum etablierten EEG-Fördermechanismus nachgedacht werden.

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Inhalt der Ausgabe 6/2017
Schwerpunkt: Energiewende-Strategien
Akzeptanz: Bewertung der Energiewende in der Bevölkerung
Digitalisierung: Entwicklung von Vertriebs-Produkten; Künstliche Intelligenz
US-Energiepolitik: Stillstand trotz Vollgas?
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