Montag, 27. März 2017
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-   ZUKUNFTSFRAGEN

Brigitte Knopf, Michael Pahle und Ottmar Edenhofer

Ein Vergleich verschiedener Energiemarktmodelle schützt die Entscheidungsträger nicht vor Überraschungen, bereitet sie aber auf diese vor Foto: Mauritius

Aktuelle Studien zur Energiewende prognostizieren sehr unterschiedliche Strompreisentwicklungen, was größtenteils auf unterschiedliche Grundannahmen zurückzuführen ist. Diese Annahmen beziehen sich einerseits auf politische Handlungsoptionen, wie die Energieeffizienz oder den Ausbau der erneuerbaren Energien, aber auch auf die kaum zu beeinflussenden Entwicklungen der fossilen Brennstoff- und CO2-Preise, welche die stärksten Wirkungen auf den Strompreis haben. Um trotz dieser Unsicherheiten robuste politische Handlungsoptionen zur Verhinderung extremer Strompreisanstiege entwickeln zu können, bedarf es der Exploration verschiedener Pfade, die auch den „worst case“ abbilden.

Die Integration von Strom aus Wind und Photovoltaik in das bestehende Stromnetz stößt absehbar an Grenzen. Energiespeicher in großem Umfang sind gefragt. Unter dem Begriff „Power-to-Gas“ hat das IWES Kassel eine Konzeption entwickelt, bei der überschüssiger Strom in Wasserstoff oder Methan umgewandelt werden soll. Große Mengen Energie könnten so über lange Zeiträume durch Nutzung der bestehenden Gasinfrastruktur gespeichert werden. – Eine bestechende Idee, die von Vertretern der Erneuerbare-Energien-Branche und der Gaswirtschaft mit großen Erwartungen verknüpft wird. Doch bislang gibt es wenige Abschätzungen, die über eine qualitative Beschreibung der Technik und ihrer Möglichkeiten hinausgehen. Wie weit ist „Power-to-Gas“ von der Marktreife entfernt, wie verhält es bei Leistungsfähigkeit und Wirkungsgraden? Und: wie ist es um die Wirtschaftlichkeit bestellt? Mit diesen Fragen konfrontierte „et“ Prof. Dr. Jürgen Schmid, Leiter des IWES Kassel.

Die Wettbewerbsfähigkeit erneuerbarer Energien

Fritz Vahrenholt und Holger Gassner

Es gibt neben dem Beitrag zum Klimaschutz viele gute Gründe für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Gerade deshalb sollte man die anderen Wege nicht vernachlässigen Foto: Getty Images

Der Klimaschutz ist zu einem der Hauptargumente für den Ausbau der erneuerbaren Energien geworden, wobei die Beschlüsse zur Energiewende die Dynamik dieser Entwicklung noch einmal vervielfacht haben. Durch die hervorgehobene Stellung des Klimaschutzes in der öffentlichen Debatte werden aber weitere und ebenfalls wichtige Aspekte des Erneuerbaren-Ausbaus vernachlässigt. Um welche Aspekte es sich dabei handelt und warum der Klimaschutz nicht das allein seligmachende Argument für den Ausbau regenerativer Energien sein kann, zeigt die vorliegende Analyse.

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