Donnerstag, 29. Juni 2017
-   ZUKUNFTSFRAGEN

Johannes Lambertz, Hans-Wilhelm Schiffer, Ivan Serdarusic und Hendrik Voß

In der EU–27 ist Deutschland aufgrund seiner Größe und seiner Wirtschaftskraft der Mitgliedsstaat mit dem höchsten Stromverbrauch. Die Deckung des Bedarfs von rund 600 TWh pro Jahr erfolgt durch einen breit diversifizierten Erzeugungspark. Dazu gehören konventionelle Großkraftwerke auf Basis von Kernenergie, Braunkohle, Steinkohle und Erdgas sowie immer mehr Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Energien. Zudem ist Deutschland durch vorhandene Kuppelstellenkapazitäten zu insgesamt neun Nachbarstaaten im europäischen Binnenmarkt eng verknüpft. Eine genaue Betrachtung zeigt, dass die Flexibilität thermischer Kraftwerke weiter an Bedeutung gewinnen wird, um die Versorgung mit Strom zu jeder Zeit zu gewährleisten.

Bei der Umgestaltung des Energiesystems spielt Innovation und damit Forschung und Entwicklung (F&E) eine bedeutsame Rolle. Dies schlägt sich auch in den politischen Konzepten nieder. Ebenso wie der SET-Plan der EU neue Akzente in der europäischen Energieforschungspolitik setzt, soll das 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung einen wichtigen Beitrag zur Beschleunigung des Weges in eine regenerative Energiewirtschaft leisten. Energieforschung ist aber von jeher keine rein staatliche Veranstaltung, sondern ein Zusammenspiel von Wirtschaftsunternehmen, Wissenschaftsinstitutionen und der Politik. „et“ sprach mit dem Forschungsleiter der RWE AG, Dr. Frank-Detlef Drake, über Strategiefragen und wie man sich in einem derart komplexen Geflecht erfolgreich bewegen kann.

Der Unterschied zwischen Kapazität und Erzeugung

In der Öffentlichkeit wird viel über den Ersatz konventioneller Kraftwerke durch erneuerbare Energien gesprochen. Dabei geht es vor allem um den Ausbau von Kapazitäten. Weniger Beachtung finden die Auslastung und die tatsächliche Stromerzeugung. Dabei macht das einen entscheidenden Unterschied.

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