Samstag, 21. Oktober 2017
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-   ZUKUNFTSFRAGEN

Justus Haucap und Jürgen Kühling

Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Eine wichtige Voraussetzung für ihr Gelingen ist, dass die Kosten der Transformation des Energiesystems bezahlbar bleiben. Das bisherige Fördermodell nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vermag dies nicht zu gewährleisten, weshalb es zügig einer grundlegenden Reform bedarf. Die Umsetzung eines Quotenmodells, mit dem in Schweden sehr gute Erfahrungen gemacht worden sind, wäre eine sinnvolle Alternative, in Deutschland zu einem effizienten, verfassungskonformen und europarechtskompatiblen Fördersystem zu kommen.

Eine Abkehr von bisheriger Praxis hin zu ökologisch und sozialverträglichem Wirtschaften ist heute nicht nur in der Energieversorgung angesagt, sondern auch in der Landnutzung. Wie sieht ein weltbekannter Ökologe diese Thematik? „et“ sprach mit Prof. em. Dr. Michael Succow, Greifswald, der wie kaum ein anderer wichtige Aufbauarbeit für Naturschutzvorhaben in den ehemaligen Ostblock-Staaten sowie Ostafrika und China leistet. Er erhielt 1997 den Alternativen Nobelpreis der Right Livelihood Award Foundation in Stockholm. Das Preisgeld bildete den finanziellen Grundstock der Michael Succow Stiftung (www.succow-stiftung.de) zum Schutz der Natur.

Potenzialanalyse für Pumpspeicher an Bundeswasserstraßen in Deutschland

Peter Stenzel, Richard Bongartz und Ewgenij Kossi

In zukünftigen Energieversorgungssystemen mit hohen Anteilen an fluktuierender erneuerbarer Erzeugung spielen Speicher für elektrische Energie eine zentrale Rolle. Zur Deckung des stark steigenden Speicherbedarfs werden derzeit eine Reihe unterschiedlicher Speicheroptionen diskutiert. Eine dieser Optionen ist die Nutzung von Bundeswasserstraßen als Pumpspeicher. Eine Analyse kommt auf ein Gesamtpotenzial von 400 MWh, die mit vergleichsweise geringen Umrüstkosten als Stundenspeicher genutzt werden könnten.

Knut Kübler

Ein Blick auf die langfristige Entwicklung der Energieproduktivität belegt, dass Deutschland von 1950 bis 2012 bisher nur ein Viertel der von der Bundesregierung bis 2050 angestrebten Verbesserungen erreicht hat. Beim Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch zeigt sich, dass erst die Fördermaßnahmen nach 2000 dazu geführt haben, den Wert wieder auf das Niveau der 1950er Jahre zu heben. Diese Daten weisen darauf hin, dass die Anpassungsprozesse beschleunigt werden müssen, wenn man die energiepolitischen Ziele 2050 erreichen will.

Klima – Ökonometrische Analyse der Temperaturvariabilität

Klimapolitik ist nach wie vor von großer Bedeutung, wenn auch je nach Weltregion verschieden. Ihre wissenschaftlichen Grundlagen stammen weit überwiegend vom Weltklimarat (IPCC). Die Klimawissenschaftler setzen aus verschiedenen Gründen in ihren Modellen vor allem auf Simulationsmodelle. Jüngst erschien in der Zeitschrift für Energiewirtschaft (Heft 4, Dezember 2012) der Artikel „Ökonometrische Analyse der Temperaturvariabilität“, der einen rein statistischen Ansatz wählt. „et“ sprach mit dem Autor, Prof. Dr. F. J. Wodopia von der Georg Agricola University of Applied Science, Bochum, über die neue Methode und deren Ergebnisse.

Special zum Thema Zukunftsfragen 3/2013

Das 21seitige Special zum Thema Zukunftsfragen ist als PDF kostenlos hier downloadbar!

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