Montag, 22. Mai 2017
-   ZUKUNFTSFRAGEN

Knut Kübler

In der Debatte um eine Anpassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat die Bundesregierung für die Photovoltaik (PV) eine wichtige Vorentscheidung getroffen. Die Förderung soll nach Erreichen einer Kapazität von 52 GW beendet werden. Diese Festlegung ist Anlass, sich mit den langfristigen Perspektiven der PV zu befassen. Dabei wird deutlich, dass für die nach 2030 anstehende großmaßstäbliche Erneuerung der PV-Parks in Deutschland möglicherweise erneut Fördermaßnahmen in Betracht gezogen werden müssen.

Marc Großklos und Milena Frank

Gewichtungsfaktoren für den kumulierten Energieverbrauch (KEV) und die Treibhausgas-Emissionen (THG) werden zur Bewertung der energetischen Qualität von Gebäuden verwendet, die unterschiedliche Energieträger einsetzen. Wird an einem Gebäude im Sommer Sonnenenergie ins elektrische Netz eingespeist und im Winter Strom für die Beheizung (z. B. mit Wärmepumpen) entnommen, so stellt sich die Frage, ob für Erzeugung und Bezug die gleichen KEV- und THG-Faktoren anzusetzen sind, oder sich im Jahresverlauf eine ausgeprägte Dynamik aufgrund der schwankenden Einspeisung von regenerativen Energien ergibt. Eine Analyse für die Jahre 2011 und 2012 und ein Ausblick auf das Jahr 2020 geben Hinweise für die Verwendung von entsprechenden Jahreswerten.

Luftqualität, Kohlekraftwerke und Gesundheit

Feinstaub ist ein ernsthaftes Problem für die Gesundheit. Die Emissionsquellen sind vielfältig, und die der Kohlekraftwerke sind nur ein geringer Teil davon. Die Geschichte der Kohlekraftwerke in Deutschland ist geprägt von erheblichen Anstrengungen zur Emissionsreduktion. Eine aktuelle Studie des Instituts für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart über die Gesundheitsauswirkungen von Kohlekraftwerken insbesondere durch Feinstaub machte in den letzten Monaten Furore. „et“ sprach mit dem Studienleiter, Prof. Rainer Friedrich über die Verbesserung der Luftqualität durch Emissionsminderungsmaßnahmen sowie über Hintergründe und Ergebnisse der Untersuchung.

Yvonne Dyllong

Das deutsche Stromsystem befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Durch den steigenden Anteil regenerativer Energien in Verbindung mit der gesetzlich garantierten Vorrangregelung wird die Erzeugung aus konventionellen Kraftwerken zunehmend verdrängt. In der Konsequenz wird der Betrieb von älteren oder mit hohen Brennstoffkosten konfrontierten (Gas) -Kraftwerken unwirtschaftlich. Stilllegungen hätten allerdings zur Folge, dass gesicherte Leistung im Bedarfsfall nicht mehr verfügbar ist. Neben dem Kernenergieausstieg, der noch zu kompensieren ist, führt diese Entwicklung zu einer Verminderung der Versorgungssicherheit. Momentan wird über Lösungen diskutiert, die einerseits schnell wirksam werden können, andererseits nicht priorisierend für eine umfassende Reform sind. Ein Konzept heißt „Strategische Reserve“. Dazu wurde in einem Dialogprozess von ausgewählten Verbänden und Wissenschaftlern ein Vorschlag erarbeitet, der im Folgenden dargestellt wird.

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