Donnerstag, 27. April 2017
-   ZUKUNFTSFRAGEN

Damian Wimmer, Christoph Heinemann und Dierk Bauknecht

Steigende Anteile fluktuierender Stromerzeugung erfordern langfristig entweder mehr Flexibilität oder Maßnahmen zur Reduktion des Flexibilitätsbedarfs im Stromsystem, damit zu jedem Zeitpunkt die Last gedeckt werden kann. Vor diesem Hintergrund wurde auf Basis einer Analyse von zwei räumlichen Verteilungsszenarien für Windenergieanlagen (WEA) in Deutschland ermittelt, welchen Effekt die räumliche Verteilung auf den Flexibilitätsbedarf hat. Konkret wurden die Lastgradienten und die notwendige Kapazität zur Deckung der Last analysiert.

Yvonne Dyllong und Uwe Maaßen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlichte im Juni 2014 das von EWI, GWS und Prognos erstellte Gutachten „Entwicklung der Energiemärkte – Energiereferenzprognose“. Dargestellt wird die wahrscheinliche energiewirtschaftliche Entwicklung bis zum Jahr 2030 (Referenzprognose) unter Berücksichtigung einer weiter verschärften Energie- und Klimaschutzpolitik sowie bestehender Hemmnisse für deren Umsetzung. Die Prognose wird ergänzt um einen Ausblick bis 2050 (Trendszenario). Doch was sagen die Ergebnisse des Gutachtens über die zukünftige Nutzung der größten einheimischen Energiequelle – Braunkohle – aus? Dem soll im Folgenden nachgegangen werden.

Sind nationale CO2-Minderungsziele von Mitgliedstaaten der EU langfristig noch sinnvoll?

Mit dem 1997 verabschiedeten und 2005 in Kraft getretenen Kyoto-Protokoll verpflichteten sich die Industrieländer erstmals zur Erfüllung bestimmter Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen, die bis 2012 erreicht werden sollten. Dabei folgte man einem Territorialprinzip, bei dem nur innerhalb der Grenzen von Einzelstaaten verursachte Emissionen berücksichtigt werden. Die Europäische Union hat allerdings entschieden, die CO2-Politik gemeinschaftlich zu gestalten. Damit ist die Frage verbunden, ob es noch sinnvoll ist, wenn einzelne Mitgliedstaaten, so z. B. Deutschland, staatenspezifische oder Bundesländer-regionale CO2-Ziele formulieren.

Special zum Thema Zukunftsfragen 12/2014

Das 15seitige Special zum Thema Zukunftsfragen ist als PDF kostenlos hier downloadbar!

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Inhalt der Ausgabe 4/2017
Schwerpunkt: Zukunftsfragen
Energieeffizienz: Zukunftsfähigkeit von Heizsystemen
Zukunftsfragen: Energiewende und Klimaschutz; Zahlungsbereitschaft für grünen Strom
Energiespeicher: Wo ist der „Market Pull“ für Batteriespeicher?
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