Samstag, 29. April 2017
-   ZUKUNFTSFRAGEN

Fernando Oster, Andreas Cienciala und Georg Erdmann

Die Energiewende bezeichnet die Transformation der deutschen Energiewirtschaft hin zu einer kohlenstoffdioxidarmen und kernkraftfreien Energieversorgung. Treiber sind Investitionen in erneuerbare Energien und in Energieeffizienz in den drei Sektoren Wärme, Elektrizität und Verkehr. Ein wesentliches Element dieses Umbruchs ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), über dessen Kosten und Finanzierung vielfach geschrieben wurde und immer noch wird. Darüber hinaus stellt sich jedoch die Frage, wie das EEG gesamtwirtschaftlich zu beurteilen ist. Die vorliegende Analyse quantifiziert die damit verbundenen Wachstumsimpulse seit dem Jahr 2000.

Klimapolitik hat in Deutschland und Europa Dauerkonjunktur. Prominente Instrumente sind das europäische Emissionshandelssystem und die Förderung Erneuerbarer in Deutschland. Dass beim Klimagipfel in Paris ein gemeinsames Abkommen gelungen ist, gibt dem ganzen Auftrieb, aber was ist die Vereinbarung tatsächlich wert? „et“ sprach mit Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge, Professor für Volkswirtschaftslehre und Direktor des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI), über die Perspektiven zentraler Elemente der europäischen, globalen und nationalen Klimapolitik.

Entwicklung der Öl- und Gaspreise – Was sind die Auswirkungen auf den Strommarkt?

Viele Jahre stand die Ölpreisbindung von Erdgas in der Kritik. Es gab vielfältige Maßnahmen, um die Gasmärkte wettbewerbsorientierter zu gestalten. Für Gas wurden große Potenziale im Strommarkt gesehen, doch inzwischen ist klar, dass sich der Markt in der Realität anders entwickelt hat, als die Prognosen vorhergesagt hatten. Seit Ende 2014 sind die Ölpreise deutlich gefallen, die Gaspreise hingegen nicht. Interessant ist vor diesem Hintergrund die Frage, was die Entkopplung der Preisbindung für den deutschen Gasmarkt und die Debatte um einen Kohleausstieg bedeutet.

Hubertus Bardt und Thilo Schaefer

Die internationalen Klimaverhandlungen und insbesondere die COP21 in Paris waren nicht nur für die globale Klimapolitik von herausragender Bedeutung. Auch für die jeweilige Energie- und Wirtschaftspolitik der Staaten sollten wesentliche Rahmenbedingungen gesetzt werden. Schließlich geht es darum, im Zuge einer internationalen Vereinbarung mit dem globalen Klimaschutz ein globales öffentliches Gut bereitzustellen und Einigkeit über die Verteilung der damit verbundenen Kosten zu finden. Notwendig ist nun eine strukturierte Debatte, die Märkte und Maßnahmen zusammenbringt. Der Artikel beleuchtet zentrale Fragestellungen hierzu.

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Inhalt der Ausgabe 4/2017
Schwerpunkt: Zukunftsfragen
Energieeffizienz: Zukunftsfähigkeit von Heizsystemen
Zukunftsfragen: Energiewende und Klimaschutz; Zahlungsbereitschaft für grünen Strom
Energiespeicher: Wo ist der „Market Pull“ für Batteriespeicher?
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