Dienstag, 18. September 2018
-   ZUKUNFTSFRAGEN

Hans-Wilhelm Schiffer

Eine Analyse der seit 1973 vorgelegten energiepolitischen Programme zeigt: Alle Regierungskoalitionen haben sich in den vergangenen 45 Jahren im Grundsatz zu den Zielen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Bezahlbarkeit sowie Umweltschutz und Ressourcenschonung bekannt – verknüpft mit der Aussage, dass diese Ziele gleichrangig zu verfolgen seien. Tatsächlich hat es diesen „Gleichklang“ der Ziele nie gegeben. Konkrete Ereignisse oder politische Strömungen haben vielmehr zu einer wechselnden Priorisierung einzelner Ziele geführt. Parallel dazu hat sich die Eingriffsintensität des Staates in die Steuerung von Angebot und Nachfrage verändert.

Berlins regierender Bürgermeister, Michael Müller, gibt sich umweltfreundlich und erklärt, die Bundeshauptstadt komme seit der Umstellung des Kraftwerks Klingenberg im Stadtteil Rummelsburg von Braunkohle auf Erdgas im Mai 2017 ohne Braunkohle aus. Tatsächlich bleibt aber Kohle für Berlin der wichtigste Energieträger in der Stromversorgung.

„Die essentielle Bedeutung von Energie für unseren Wohlstand muss transparenter werden“

Dietmar Lindenberger hatte in seinem Artikel in „et“ 9/2017 (S. 19–22, online) die volkswirtschaftliche Bedeutung der Kohle im Kontext von stromwirtschaftlicher Transformation, europäischer CO2-Politik und der Wichtigkeit von Energie für industriellen Wohlstand eingeordnet. Im persönlichen Gespräch mit der „et“-Redaktion verdeutlichte und vertiefte der Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer aus Köln seine Positionen und Ansichten.

Special zum Thema Zukunftsfragen 11/2017

Das 12seitige Special zum Thema Zukunftsfragen ist als PDF kostenlos hier downloadbar!

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