Montag, 22. Mai 2017
-   ZUKUNFTSFRAGEN

Harald Hecking und Simon Schulte

Das Pipelineprojekt Nord Stream 2 wird aktuell hinsichtlich seiner geopolitischen, strategischen und ökonomischen Konsequenzen kontrovers diskutiert. Eine detaillierte Analyse der politischen und ökonomischen Hintergründe des Projekts wird in der in Kooperation mit dem ewi ER&S verfassten Studie „Options for Gas Supply Diversification for the EU and Germany in the next Two Decades“ des European Center for Energy and Resource Security (EUCERS) geliefert. Dieser Beitrag analysiert, basierend auf den wichtigsten ökonomischen und spieltheoretischen Erkenntnissen der Studie, die strategischen und ökonomischen Folgen eines potenziellen Baus von Nord Stream 2. Die Analyse basiert auf einer Szenario-Simulation des COLUMBUS-Modells, dem ewi ER&S Simulationsmodell für den globalen Erdgasmarkt.

Eine nachhaltige Energieversorgung kommt den Zielen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit gleichermaßen nach. Gegenwärtig gibt es keinen Energieträger, der alle Kriterien zugleich erfüllen könnte. Daher ist es richtig, die Vor- und Nachteile der Erzeugungstechniken entsprechend der jeweiligen Strukturen in den Ländern ausgewogen zu kombinieren.

Special zum Thema Zukunftsfragen 5/2017

Das 6seitige Special zum Thema Zukunftsfragen ist als PDF kostenlos hier downloadbar!

Georg Erdmann

Die Energiewende hat bereits heute zu Umbrüchen in der Energielandschaft geführt und wird auch weiter Veränderungen anstoßen. Dennoch wirft sie auch Fragen auf, die beantwortet werden wollen: Welche Ziele dürften bis zum Jahr 2020 erreicht werden, bei welchen Zielen droht eine mehr oder weniger starke Verfehlung? Welche Instrumente und Maßnahmen haben sich als hilfreich erwiesen, welche als (weitgehend) wirkungslos? Worauf ist die voraussichtlich heterogene Zielerfüllung zurückzuführen? Was sind die dafür maßgebenden exogenen Ursachen, die dadurch gekennzeichnet sind, dass die nationale Energiepolitik darauf grundsätzlich keinen Einfluss nehmen kann? Und was sind die endogenen Ursachen, woraus sich konkrete Hinweise auf ein erforderliches Nachsteuern der Energiewende ergeben? Offensichtlich sind die Antworten auf diese Fragen nicht nur aus historischer Perspektive relevant, sondern auch für die Frage, wie die Energiewende im Zeitraum 2020 bis 2030 erfolgreich weitergeführt und wie allfällige Fehlschläge künftig vermieden oder wenigstens reduziert werden können.

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Inhalt der Ausgabe 5/2017
Schwerpunkt: Intelligente Messsysteme
Erneuerbare: Internationale Erfahrungen mit Ausschreibungen
Smart Meter: Auf dem Weg zum Smart Grid; von der Pflicht zur Kür
Blockchain: Anwendungen und mögliche Folgen in der Energiewirtschaft
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