Samstag, 21. Oktober 2017
-   Weitere Themen

Der neue Wissenschaftliche Beirat der „et“

Eine Fachzeitschrift wie die „et“ wäre ohne hochkarätigen Wissenschaftlichen Beirat, der der Redaktion kompetenten Rat gibt und ihr so manche Tür öffnet, undenkbar. Schon vor Fukushima und der im Gefolge davon beschlossenen Energiewende ist die Bedeutung des Klimaschutzthemas in Deutschland und Europa enorm gestiegen. Ebenso haben in der Diskussion um die Energiewende smarte Netze sowie Netzausbau und vor allem auch Speicher an Gewicht gewonnen. Insgesamt ist nicht nur die Energiewirtschaft selbst, sondern auch die Diskussion darüber interdisziplinärer und komplexer geworden. Verlag und Redaktion freuen sich deshalb sehr, dass es gelungen ist, den Beirat zum 1.7.2013 mit den Professoren Edenhofer, Fischedick, Löschel und Moser zu erweitern.

Prof. Dr. Ottmar Edenhofer

Ottmar Edenhofer studierte Wirtschaftswissenschaften, legte sein Diplom in diesem Fach an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab und besitzt darüber hinaus einen Abschluss der Hochschule für Philosophie München. Er arbeitete als Wissenschaftlicher Assistent an der Technischen Universität Darmstadt und schrieb 1999 seine Doktorarbeit im Bereich Wirtschaftswissenschaften. Ottmar Edenhofer ist Lehrstuhlinhaber für die Ökonomie des Klimawandels (gemeinsame Berufung mit der Michael-Otto-Stiftung) an der Technischen Universität Berlin und fungiert als einer der Vorsitzenden der Arbeitsgruppe III des Weltklimarates IPCC. Er ist Stellvertretender Direktor und Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Direktor des gemeinsam vom PIK und der Stiftung Mercator gegründeten Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). Edenhofer ist unter anderem Mitglied der Forschungsunion, der Themengruppe Klima, Energie und Umwelt der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und berät die Weltbank als Mitglied im Beirat der „Green Growth Knowledge Platform“. Er ist zudem Mitglied der Arbeitsgruppe Ökonomie des „Forschungsforum Energiewende“.

Prof. Dr. Manfred Fischedick

Manfred Fischedick studierte Verfahrenstechnik an der Universität Dortmund und war 1991–1993 Promotionsstudent und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Stuttgart, wo er im Bereich der Energietechnik promovierte. Von 1993–1996 war Fischedick Projektleiter am Wuppertal Institut (Abteilung Energie), seit Ende 2003 ist er Leiter der Forschungsgruppe 1 „Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen“. Seit Juni 2006 ist er Vizepräsident des Wuppertal Instituts. Von 2008–2010 war Fischedick kommissarischer Wissenschaftlicher Leiter des Wuppertal Instituts und ist seit März 2010 Mitglied der Geschäftsführung im Wuppertal Institut. Fischedick ist seit November 2008 außerplanmäßiger Professor des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Schumpeter School of Business and Economics an der Bergischen Universität Wuppertal.

Prof. Dr. Andreas Löschel

Andreas Löschel studierte Volkswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Diplom-Volkswirt), der University of California, Los Angeles, und der Wayne State University in Detroit (M.A.). Er promovierte 2003 als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität Mannheim zum Dr. rer. pol., die Habilitation erfolgte 2009 an der Universität Oldenburg. Löschel, der seit 1999 am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) in Mannheim tätig ist, leitet dort den Forschungsbereich „Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement“ und ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg. Seit 2011 ist Löschel Vorsitzender der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ der Bundesregierung, zudem Leitautor für den 5. Sachstandsbericht (2010–2014) des Weltklimarates (IPCC). Löschel ist auch Mitglied der Forschungsplattform Energiewende.

Prof. Dr. Albert Moser

Albert Moser studierte von 1986–1991 Elektrische Energietechnik an der RWTH Aachen und war von 1991–1997 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft der RWTH Aachen tätig. Er promovierte 1995 zum Dr.-Ing. und arbeitete 1997–1999 als Entwicklungsingenieur bei der Siemens AG in Nürnberg und Minneapolis (USA). Moser wechselte 2000 zur European Energy Exchange AG, Frankfurt und Leipzig, und war dort zunächst als Director Business Development (Prokurist) sowie ab 2006 als Director Clearing & Settlement (Generalbevollmächtigter) tätig. 2009 übernahm er die Leitung des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft der RWTH Aachen. Moser ist seit 2009 Mitglied im Börsenrat der European Energy Exchange, Leipzig, und seit 2010 Vorstand der Forschungsgemeinschaft für Elektrische Anlagen und Stromwirtschaft (FGH) e.V., Mannheim. Seit 2012 ist er Mitglied im wissenschaftlichen Arbeitskreis für Regulierungsfragen der Bundesnetzagentur.

Schon seit Längerem stehen folgende Beiratsmitglieder der Redaktion mit Rat und Tat zur Verfügung, dafür zwischenzeitlich herzlichen Dank:

Prof. Dr. Ulrich Wagner

Ulrich Wagner studierte von 1976 bis 1981 Elektrotechnik in Bogotá und an der Technischen Universität München, wo er 1987 promovierte. Von 1987 bis 1995 war er als Geschäftsführer der Forschungsstelle für Energiewirtschaft tätig, seitdem als deren Wissenschaftlicher Leiter. 1995 wurde er an den Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik der TU München berufen und war von 2005 bis 2008 gewählter Dekan der Fakultät. Seit dem 1.3.2010 ist Wagner als Vorstand für die Schwerpunkte Energie und Verkehr im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) tätig. In der Gründerzeit des Forums für Zukunftsenergien (FZE) war er mehrjähriger Sprecher des Arbeitskreises Verkehr, seit 2007 gehört er dem Kuratorium des FZE an. Wagner ist und war Mitglied in zahlreichen Fachgremien aus Wissenschaft, Wirtschaft und der öffentlichen Hand. Im Beirat der „et“ seit 2005.

Prof. Dr. Wolfgang Löwer

Wolfgang Löwer studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bonn und wurde 1978 promoviert. Er war dort von 1976–1984 Wissenschaftlicher Assistent, habilitierte 1984 und übernahm 1984/1985 eine Professur an der Universität Münster. 1985–1990 hatte Löwer eine Professur an der FU Berlin inne und ist seit 1990 Professor an der Universität Bonn. Löwer ist Präsident des Bundesverbandes der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien und Mitglied des erweiterten Präsidiums des Hochschulverbandes. Darüber hinaus fungiert er als Wissenschaftliches Mitglied der Senatskommission für tierexperimentelle Forschung der DFG, Sprecher des Ombudsmanngremiums der Wissenschaft und Vorstandsvorsitzender der Bonner Universitätsstiftung. Löwer ist zudem Mitglied der Rheinisch-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste und schließlich Richter am Verfassungsgerichtshof des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Beirat der „et“ seit 2005.

Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker

Carl Christian von Weizsäcker ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Bundeswirtschaftsministers sowie der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften. Er ist zudem Fellow der Econometric Society sowie Gründungsmitglied und Fellow der European Economic Association. Von Weizsäcker ist Professor Emeritus der Universität Köln und Senior Research Fellow des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, Bonn. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wohlfahrtsökonomik bei adaptiven Präferenzen, Theorie der Sozialen Marktwirtschaft, Wettbewerbstheorie, Klimapolitik sowie Theorie der Staatsverschuldung. Im Beirat der „et“ seit 1992.

Sie standen der „et“-Redaktion über 20 Jahre mit kompetentem Rat zur Seite, haben zukunftsträchtige Themen angeregt, und der Redaktion so manchen Weg gewiesen, der wichtig war für den Erfolg. Verlag und Redaktion sprechen ihren großen und herzlichen Dank aus für die zum 1.7.2013 aus dem Beirat ausgeschiedenen Mitglieder:

Prof. Dr. Hans-Jürgen Haubrich

Hans-Jürgen Haubrich studierte Elektrotechnik an der TH (heute TU) Darmstadt mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur. Von 1966–1973 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Hosemann am Institut für Elektrische Energieversorgung der TH Darmstadt. 1971 erfolgte die Promotion zum Dr.-Ing. Danach war Haubrich bis 1973 als freier Mitarbeiter der Firma BBC (heute ABB), Mannheim, tätig. Von 1973–1989 war er Mitarbeiter der Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen (VEW) AG in Dortmund, zuletzt als Leiter der Hauptabteilung Planung. 1990–2009 leitete Haubrich das Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft der RWTH Aachen und war gleichzeitig Geschäftsführendes Kuratoriumsmitglied der Forschungsgesellschaft Energie e.V. (FGE) an der RWTH Aachen. Von 2003–2009 war er Vorstandsvorsitzender der Forschungsgemeinschaft für Elektrische Anlagen und Stromwirtschaft (FGH) e.V., Mannheim, die seitdem auf seine Initiative hin An-Institut der RWTH Aachen ist. 2009 erfolgte die Emeritierung. Des Weiteren war Haubrich von 1988–2000 als Vorsitzender der Forschungsstelle für Elektropathologie e.V., Freiburg, sowie als Vorsitzender der Energietechnischen Gesellschaft (ETG) im VDE (1999–2001) tätig. Hinzu kamen vielfältige Beiratsfunktionen, darunter als Wissenschaftlicher Beirat der Bundesnetzagentur (seit 2004) und des European Energy Institute Leuven als Gründungsmitglied (2005). Beirat der „et“ seit 1992.

Prof. Dr. Rupert Scholz

Rupert Scholz studierte Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin und der Universität Heidelberg. Er promovierte 1966 an der Universität München zum Dr. jur. 1970 erfolgte die Habilitation für die Fächer Staats- und Verwaltungsrecht, Arbeits- und Wirtschaftsrecht. Danach Lehrstühle an der Freien Universität Berlin und der Universität München. 1981–1988 war Scholz Senator für Justiz und Bundesangelegenheiten in Berlin und 1988–1989 Bundesminister der Verteidigung. Weitere wichtige Funktionen: Vorsitzender der Gemeinsamen Verfassungskommission von Bundestag und Bundesrat (1992–1994), Vorsitzender der Sachverständigenkommission „Schlanker Staat“ (1995–1997) und Vorsitzender des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages (1998–2002). Scholz emeritierte 2005 als o. Prof. an der Universität München und ist seitdem als Rechtsanwalt in der Kanzlei Gleiss Lutz tätig. Im Beirat der „et“ seit 1992.

Signatur Martin Czakainski

Martin Czakainski
Herausgeber „et“
Geschäftsführer etv Energieverlag GmbH

Signatur Franz Lamprecht

Franz Lamprecht
Chefredakteur „et“

Service
   Heftbestellung / Abo
   Termine
   „et“ online lesen
   Shop
   Verlagsverzeichnis
   Jahresinhalte
   Mediadaten
   "et" für Autoren
   Kontakt

Energiekarriere

Das neue Karrieremagazin energiekarriere jetzt kostenlos lesen!
Energiekarriere
Online lesen
Download als PDF


Sommer-Special 2017

Intelligente Energieinfrastruktur

Jahrgangs-CD

Suche

Anzeige
Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 10/2017
Schwerpunkt: Wende in der Energiewende?
Energiepolitik: Energiewende-Index Deutschland 2020+
Zukunftsfragen: Wandel: „Old“ und „New School“; Klimaschutzplan als Politikum
Energiemarkt: Der Prosumer und die Energiewirtschaft
mehr...
 
EW Medien und Kongresse GmbH
Montebruchstraße 20 | D-45219 Essen | Telefon: +49 (02054) 9532-0 | Telefax:  +49 (02054) 9532-60

Aktuelles Heft  | Zukunftsfragen  | Topthema  | Weitere Themen  | Termine  | Heftbestellung  | Mediadaten  | Ansprechpartner

Copyright 2012 by ONexpo  |  anmelden  |  Impressum |  AGB